Dr. Berthold Mack

Unternehmensnachfolge – eine Auseinandersetzung zwischen Menschen

Die Nachfolge für Unternehmen zur organisieren, ist einer der Hauptaufgaben für den Mittelstand zu Beginn des 21. Jahrhunderts, weiß Personal Coach Dr. Berthold Mack. Er erklärt, worauf es ankommt.

Betriebe und deren Inhaber und Familien sollten sich mit dem Thema Nachfolge mindestens ein bis zwei Jahre vor Realisierung auseinandersetzen. Es geht bei den Sachthemen um die geeignete Nachfolge, Sicherheiten, Verträge, liquide Mittel und damit um die richtigen Gespräche mit Banken, Steuerberatern, Rechtsanwälte und Notare. Das braucht alles seine Zeit und sollte umsichtig durch die bestehenden Unternehmer aber auch durch die nachfolgende Generation vorbereitet werden.

Ohne Perspektiven gibt es kaum gute Lösungen

Gerade die Übergangszeiten, bis sich die Parteien einig, alle Verträge abgeschlossen sind, die Einarbeitung und Übergabe vollzogen wurde, ist eine hochsensible Phase. Hier braucht es das richtige Fingerspitzengefühl, die notwendige Nachhaltigkeit und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Es geht um Menschen, die viel geleistet haben und nun lernen dürfen, auf die richtige Weise loszulassen. Loslassen ist im Grunde immer ein höchst emotionaler und psychischer Prozess, dem in der richtigen Reihenfolge dann ein organisatorischer Prozess folgen sollte. Für ausgewogene Lösungen sind aber auch die richtigen Perspektiven für die im Prozess involvierten Menschen notwendig. Ohne die richtigen Perspektiven gibt es kaum gute Lösungen.

Viele Betriebe suchen nach einer guten Lösung für ihre Kinder oder gut qualifizierte junge Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten. Zunächst geht es gar nicht darum, zwischen Familie und nicht Familie zu entscheiden. Es geht vielmehr um die Frage, was wollen die bestehenden Verantwortlichen und was die Personen, die sich eine Nachfolge vorstellen können.

Soziale Kompetenz kommt vor fachlicher Kompetenz

Entscheidend ist, ob die Nachfolge die Kompetenz von Unternehmer-Sein mitbringt und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Eine entsprechende Beratung mit allen Beteiligten legt den Grundstein für eine erfolgreiche Nachfolgelösung. In vielen Nachfolgeberatungen hat sich immer wieder bewiesen, dass bei den Akteuren die soziale vor der fachlichen Kompetenz kommt. Fachkompetenz lässt sich organisieren, die Persönlichkeit nur sehr schwer. Kern einer guten Nachfolgelösung ist eine externe Unterstützung sowohl in der persönlichen Führungskompetenz als auch in der Entwicklung entsprechender Fachkompetenzen.

Unternehmen sollen von neuen Ideen und Herangehensweisen geprägt werden

Auf dem Weg der Nachfolgeberatung kann es aus diesem Grund zu ganz neuen Definitionen von Aufgaben- und Kompetenzfeldern kommen. Wichtig ist in diesem Prozess, den Betrieb grundsätzlich richtig für die Zukunft aufzustellen. Dabei ist elementar, dass die nachfolgende Partei das Unternehmen mit seinen Ideen und Herangehensweisen neu prägt und dadurch genannte Perspektiven für alle aufgezeigt werden. Unternehmensnachfolgen sind in der Regel immer ein Neubeginn, bei dem Gutes und Bewährtes übernommen aber eben auch Neues Raum bekommt, um sich zu entwickeln. Einfach zu übernehmen und dann weiter so, ist meist die schlechteste Variante in Nachfolgeprozessen.

Berthold Mack

mack-consulting

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Dr. Berthold Mack

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Betriebe und deren Inhaber und Familien sollten sich mit dem Thema Nachfolge mindestens ein bis zwei Jahre vor Realisierung auseinandersetzen. Es geht bei den Sachthemen um die geeignete Nachfolge, Sicherheiten, Verträge, liquide Mittel und damit um die richtigen Gespräche mit Banken, Steuerberatern, Rechtsanwälte und Notare. Das braucht alles seine Zeit und sollte umsichtig durch die bestehenden Unternehmer aber auch durch die nachfolgende Generation vorbereitet werden.

Ohne Perspektiven gibt es kaum gute Lösungen

Gerade die Übergangszeiten, bis sich die Parteien einig, alle Verträge abgeschlossen sind, die Einarbeitung und Übergabe vollzogen wurde, ist eine hochsensible Phase. Hier braucht es das richtige Fingerspitzengefühl, die notwendige Nachhaltigkeit und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Es geht um Menschen, die viel geleistet haben und nun lernen dürfen, auf die richtige Weise loszulassen. Loslassen ist im Grunde immer ein höchst emotionaler und psychischer Prozess, dem in der richtigen Reihenfolge dann ein organisatorischer Prozess folgen sollte. Für ausgewogene Lösungen sind aber auch die richtigen Perspektiven für die im Prozess involvierten Menschen notwendig. Ohne die richtigen Perspektiven gibt es kaum gute Lösungen.

Viele Betriebe suchen nach einer guten Lösung für ihre Kinder oder gut qualifizierte junge Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten. Zunächst geht es gar nicht darum, zwischen Familie und nicht Familie zu entscheiden. Es geht vielmehr um die Frage, was wollen die bestehenden Verantwortlichen und was die Personen, die sich eine Nachfolge vorstellen können.

Soziale Kompetenz kommt vor fachlicher Kompetenz

Entscheidend ist, ob die Nachfolge die Kompetenz von Unternehmer-Sein mitbringt und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Eine entsprechende Beratung mit allen Beteiligten legt den Grundstein für eine erfolgreiche Nachfolgelösung. In vielen Nachfolgeberatungen hat sich immer wieder bewiesen, dass bei den Akteuren die soziale vor der fachlichen Kompetenz kommt. Fachkompetenz lässt sich organisieren, die Persönlichkeit nur sehr schwer. Kern einer guten Nachfolgelösung ist eine externe Unterstützung sowohl in der persönlichen Führungskompetenz als auch in der Entwicklung entsprechender Fachkompetenzen.

Unternehmen sollen von neuen Ideen und Herangehensweisen geprägt werden

Auf dem Weg der Nachfolgeberatung kann es aus diesem Grund zu ganz neuen Definitionen von Aufgaben- und Kompetenzfeldern kommen. Wichtig ist in diesem Prozess, den Betrieb grundsätzlich richtig für die Zukunft aufzustellen. Dabei ist elementar, dass die nachfolgende Partei das Unternehmen mit seinen Ideen und Herangehensweisen neu prägt und dadurch genannte Perspektiven für alle aufgezeigt werden. Unternehmensnachfolgen sind in der Regel immer ein Neubeginn, bei dem Gutes und Bewährtes übernommen aber eben auch Neues Raum bekommt, um sich zu entwickeln. Einfach zu übernehmen und dann weiter so, ist meist die schlechteste Variante in Nachfolgeprozessen.

Berthold Mack

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