Dr. Walter Eschle

Starke Marktdynamik bei Gewerbe-Immobilien

Dr. Eschle, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg. Foto: Stadtsparkasse Augsburg
Der Wirtschaftsraum Augsburg floriert und fordert Investoren und Neuansiedlungen von Firmen heraus. Partner mit umfassender Kenntnis von Markt und Region erweisen sich jetzt als wertvolle Türöffner.

300.000 Einwohner – für Augsburg, drittgrößte Stadt in Bayern, ist diese Zahl in Reichweite gerückt. Gerade in jüngster Zeit verfügt die Hauptstadt des Regierungsbezirks Schwaben über eine beachtliche Wachstumsdynamik, die ungebrochen anhält. Mit einer Bevölkerungszunahme von fast 15 Prozent in den vergangenen zehn Jahren setzt Augsburg deutliche Signale: Attraktive Arbeitgeber und Forschungseinrichtungen entfalten ihre Sogwirkung, ebenso das lebenswerte Ambiente der Stadt.

Die Anziehungskraft Augsburgs wächst

Keine Frage: Auch weiterhin ist die Nachbarschaft zu München als Effekt deutlich spürbar. Doch sind der dortige „Overflow“ und die Ausweichbewegungen neu Zugezogener nicht mehr die einzige treibende Kraft hinter diesem Wachstum. Mit dem Innovationspark und Technologiezentrum im Süden der Stadt ist ein eigener Magnet für die Neuansiedlung von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Menschen entstanden. Mit dem Aufbau der Universitätsklinik reift gerade ein zweiter Faktor mit starker Anziehungskraft heran.

Preise auf dem Immobilienmarkt steigen

Grundsätzlich gilt für Augsburg und sein Umland, was für ganz Südbayern festzustellen ist: Insgesamt ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien sehr hoch. Aufgrund des Arbeitsplatzangebotes und der guten wirtschaftlichen Perspektiven wandern viele Menschen sowohl aus den anderen Bundes-ändern als auch aus dem Ausland zu und benötigen zusätzlich Wohnraum. Zudem investieren Kapitalanleger seit Jahren verstärkt in Wohnimmobilien.

Diese Entwicklung ist auf dem Immobilienmarkt deutlich spürbar – privat wie gewerblich. Die Preise für Objekte haben in den vergangenen fünf Jahren deutlich angezogen.

  • Die Wohnmieten haben seit 2011 um rund 40 Prozent zugelegt. Bei Erstbezug werden durchschnittlich 10,50 Euro verlangt.
  • Die gemäßigten Wohnkosten verursachen einen verstärkten Zuzug von München-Pendlern.
  • Die Reserven sind aufgebraucht.

Der wachsende Bedarf an Wohnimmobilien wirkt sich in mehrerlei Hinsicht auch auf die Situation bei den Gewerbeimmobilien aus.

  • Die Büromieten steigen ähnlich flott wie Wohnmieten: Am Stadtrand erreichen sie Spitzen von 15 Euro und liegen damit rund doppelt so hoch wie 2014. Im Stadtgebiet werden 13 Euro erreicht.
  • Die Flächenknappheit nimmt zu, weil um das verfügbare Land für neue Objekte ein starker Wettbewerb herrscht.
  • Je dichter die Besiedelung, desto größer werden die Widerstände gegen Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen, die subjektiv als Belastung empfunden werden.
  • Die vorhandene Infrastruktur muss ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und verliert dabei stellenweise an Qualität.

Für den Markt gewerblicher Immobilien gilt daher in gleichem Maße, was auch bei privaten Immobilien angesagt ist: Interessenten sind gut beraten, sich mit Marktpartnern zusammenzutun, die in der Region vernetzt sind. Ihre Kenntnis über vergangene und künftige Entwicklungen sowie ihr fortlaufender Dialog mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft erweist sich nicht nur in Wachstumsphasen wie heute als wertvolles Asset.

Dieses Wissen, frühzeitig und umfassend aufgegriffen, liefert Investoren und Projektverantwortlichen eine tragfähige Basis für ihre Entscheidungen. Und öffnet mitunter Türen, die sonst verschlossen blieben. Ein kompetenter Partner wie die Stadtsparkasse Augsburg ist durch ihre enge Vernetzung mit den zentralen Akteuren im Wirtschaftsraum daher eine gute Adresse für alle, die ihre unternehmerische Zukunft in Augsburg sehen.

Dr. Walter Eschle
Stadtsparkasse Augsburg

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