Vera Deckers

Nicht ohne mein Handy? 3 Gründe in den Flugmodus zu wechseln

Überleben ohne Handy, wie ging das eigentlich nochmal? Dieser Frage geht Vera Deckers von den 5 Sterne Rednern in ihrem Gastbeitrag nach und erklärt, warum das Smartphone unser Leben nicht immer leichter macht und wann und wie Sie Ihr Berufs- und Arbeitsleben ohne besser gestalten können.

Das Smartphone ist schon lange ein fester Bestandteil unseres Alltags – sei es privat oder beruflich. Für Jugendliche kaum vorstellbar, war das nicht immer so. Doch auch viele Erwachsene stellen sich immer wieder die Frage: Wie ging das eigentlich früher ohne? Ohne ständig erreichbar zu sein? Zugegeben, manchmal mehr schlecht als Recht.

Mittlerweile ist es kein Problem mehr erreichbar zu sein, für die meisten ist es eher ein Problem geworden, mal nicht mehr erreichbar zu sein. Wer hat sich nicht schon auf dem Weg zu einer netten Party den Abend versaut, weil er noch gerade mal die Mails checken musste? Und denkt sich dann den Rest des Abends „hätte ich das doch gelassen!“ Und wer sich in der Bahn umsieht, wird weitere 30 gebeugte Köpfe sehen, die auf ihr Smartphone starren. Orthopäden warnen schon vor der Nackenverkrümmung, die sich in unserer Generation entwickelt.

Warum Sie also öfter in den Flugmodus wechseln sollten? Ich nenne Ihnen 3 Gründe dafür:

1. Sie verbessern Ihre Konzentration

Denn wir gucken im Schnitt 88-mal am Tag auf das Handy. Geht man von 8 Std Schlaf aus unterbrechen wir unsere aktuelle Tätigkeit alle 18 min, um uns mit dem Smartphone zu befassen.

Das Problem ist: das verschlechtert unsere Leistungen. Denn durch die häufigen Unterbrechungen können wir komplexe Sachverhalte nicht mehr effizient verarbeiten. Unser Gehirn ist nämlich nicht auf Multitasking ausgerichtet, sondern auf serielle Prozesse. Die digitale Welt bringt uns ständig in Versuchung, Aufgaben zur gleichen Zeit zu absolvieren. Wir unterbrechen die Präsentation, die wir vorbereiten, um einen Anruf entgegenzunehmen oder eine Information weiterzuleiten.

Das Problem ist nur: während wir denken, dass wir etwas gleichzeitig tun, wechselt unser Gehirn in Wahrheit mit seiner Aufmerksamkeit blitzschnell hin und her. Das geht auf Kosten unserer Effizienz. Nehmen sie sich öfter mal ungestört Zeit für eine Aufgabe. Und gönnen sie Ihrem Gehirn eine Pause vom digitalen Dauerfeuer.

2. Sie schützen sich vor psychischen Erkrankungen und Schlafstörungen

Über Handy, Mail und Festnetztelefon sind inzwischen 84 Prozent der Berufstätigen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar. Die Hälfte davon ist sogar jederzeit "stand-by", wie eine Umfrage im Auftrag des BKK Bundesverbandes zeigt. Dabei leidet mehr als jeder Zehnte fast jede Nacht an Schlafproblemen. Als häufigsten Grundgaben die Befragten allgemeinen Stress an, knapp gefolgt von beruflichem Stress beziehungsweise Überforderung und dem "Nichtabschalten können von der Arbeit" .Wird ein Angestellter häufig außerhalb der Arbeitszeit von seiner Firma kontaktiert, steigt zudem das Risiko für eine Depression. Knapp sechs Prozent der Angestellten gelten laut der DAK Umfrage als ständig erreichbar. Von ihnen leide jeder vierte an depressiven Symptomen. Lassen sie es nicht so weit kommen. Ihre Gesundheit geht vor!

3. Sie geben Ihren Gesprächspartnern ein gutes Gefühl

Untersuchungen haben gezeigt: gerade bei vertraulichen Gesprächen fühlt sich der Gesprächspartner nicht mehr wohl, wenn ein Handy auf dem Tisch liegt. Denn das Handy signalisiert: „unser Gespräch ist nicht so wichtig, es kann sein, dass ich es jederzeit unterbreche, wenn ein wichtiger Anruf kommt“ Mein Tipp ist: Setzen sie das Handy nicht nur in den Flugmodus, sondern stecken es gleich in die Tasche. So schaffen sie die Atmosphäre für ein entspanntes Gespräch.

Ihre Vera Deckers

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Vera Deckers

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Mittlerweile ist es kein Problem mehr erreichbar zu sein, für die meisten ist es eher ein Problem geworden, mal nicht mehr erreichbar zu sein. Wer hat sich nicht schon auf dem Weg zu einer netten Party den Abend versaut, weil er noch gerade mal die Mails checken musste? Und denkt sich dann den Rest des Abends „hätte ich das doch gelassen!“ Und wer sich in der Bahn umsieht, wird weitere 30 gebeugte Köpfe sehen, die auf ihr Smartphone starren. Orthopäden warnen schon vor der Nackenverkrümmung, die sich in unserer Generation entwickelt.

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Das Problem ist nur: während wir denken, dass wir etwas gleichzeitig tun, wechselt unser Gehirn in Wahrheit mit seiner Aufmerksamkeit blitzschnell hin und her. Das geht auf Kosten unserer Effizienz. Nehmen sie sich öfter mal ungestört Zeit für eine Aufgabe. Und gönnen sie Ihrem Gehirn eine Pause vom digitalen Dauerfeuer.

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3. Sie geben Ihren Gesprächspartnern ein gutes Gefühl

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Ihre Vera Deckers

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