Thorsten Lehmann

Ist Luftreinigung in Büros nur ein Corona-Hype?

Diese Frage beantwortet Thorsten Lehmann, Gründer von Sunny Air Solutions, entschlossen mit Nein. Denn verunreinigte Büroluft ist ein dauerhaftes Problem – und kann für Unternehmer stark ins Geld gehen.

Gerade jetzt ist Hygiene das Gebot der Stunde. Corona-Viren legen beinahe das ganze öffentliche Leben und große Teile der Wirtschaft lahm – und machen auch vor Büros nicht Halt. Luftreiniger können hierbei Abhilfe schaffen und nicht nur Viren, sondern auch weitere Keime oder Pollen aus den Arbeitsräumen entfernen. Nun ist zwar noch lange kein Ende der Pandemie in Sicht, aber dennoch fragen sich einige, ob Luftreiniger auch dann noch lohnen, wenn Corona überstanden ist.

Corona ist nicht die erste und nicht die letzte Pandemie

Auch wenn das Ausmaß der Corona-Pandemie im Vergleich zu anderen Erkrankungswellen enorm ist, wäre es kurzsichtig, davon auszugehen, dass nach einem erfolgreichen Impfprogramm und niedrigen Inzidenzwerten das Thema abgeschlossen werde. Denn Epidemien gibt es immer wieder. Man erinnere sich dabei nur an die Vogelgrippe 2004, die Schweinegrippe 2009/10 oder Ebola-Ausbrüche. Deshalb müssen Unternehmer damit kalkulieren, dass es auch in Zukunft wieder Ausbrüche diverser Krankheiten gibt, wenngleich die Ausmaße nicht vorhersehbar sind. Nur eines kann man klar sagen: Krankheitserreger werden sich auch in Zukunft hauptsächlich von Mensch zu Mensch durch die Luft übertragen. Und das bedeutet im Zweifel Einschränkungen für Unternehmer. Seit 2020 steht das Wort „Lockdown“ stellvertretend für die Unsicherheit von Einzelhändlern geschlossener Läden oder eingeschränkter Produktionskapazitäten.

Kranke Mitarbeiter kosten Geld

Dennoch bleibt der Lockdown – mit Blick auf andere Grippeerkrankungen – ein extremes Werkzeug, die Infektionslage in den Griff zu bekommen. Somit sind die Betriebe bei „kleineren“ Epidemien zwar nicht so stark betroffen, wie heute. Trotzdem kann auch eine herkömmliche Grippe ins Geld gehen. Nehmen wir folgendes Gedankenexperiment an. Ein Unternehmen hat 50 Mitarbeiter, die ein deutsches Durchschnittsgehalt von 3.100 Euro verdienen. Nehmen wir an, dass diese 50 Mitarbeiter zusammen im Schnitt 925 Krankheitstage pro Jahr haben, dann kommen pro Fehltag 147 Euro Gehaltskosten pro Tag und Pro Mitarbeiter auf den Arbeitgeber zu. Durch gereinigte Luft können Krankheitstage hingegen um bis zu zehn Prozent gemindert werden. Wenden wir dies auf unsere Beispielfirma an, spart sich der Unternehmer gut 13.600 Euro pro Jahr. Eine Ersparnis, die während, aber auch nach Corona zu Buche schlägt. Deshalb: Nein. Luftreinigung ist kein Corona-Hype sondern eine sinnvolle Investition für Arbeitsplätze, bei denen viele Menschen gemeinsam arbeiten.

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