Peter Kragler

Immobilien-Checkliste für innovative Unternehmen

Dipl.-Ing. Peter Kragler. Foto: KRAGLER Immobilien GmbH
Deutsche Unternehmen, die auf ständige Innovation und neue Produkte angewiesen sind, stehen in den letzten Jahren mehr unter Erfolgsdruck denn je zuvor. Warum gerade die Wahl der richtigen Immobilie ein Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg sein kann, erklärt Experte Peter Kragler.

Die Immobilien-Checkliste für innovationsabhängige Unternehmen

1. Lage, Lage, Lage

Der erste Punkt auf dieser Liste ist ebenso wichtig wie trivial. Dass die Wahl des richtigen Standortes für ein Unternehmen immer wichtiger wird, bestätigt sich in der Praxis immer wieder. Dabei haben jedoch gerade Traditionsunternehmen oft einen schwierigen Spagat zwischen dem historischen Firmensitz und dem vielleicht strategisch besseren Standort zu meistern. Speziell der Wirtschaftsraum Augsburg ist derzeit einer der beliebtesten Standorte in Bayern. Im Gegensatz zur Landeshauptstadt München – die verstärkt mit überdurchschnittlichen Mieten, Wohnraummangel und Verkehrsproblemen zu kämpfen hat – sind diese Rahmenbedingungen in Augsburg noch immer günstig. Die Fuggerstadt profitiert zwar von der Nähe zu München, entwickelt aber verstärkt einen eigenen Charakter und gewinnt als Metropole zudem nicht nur stetig mehr Einwohner, sondern auch überregionalen Einfluss.

2. Ein Umfeld für Innovationen schaffen

Neben der soeben genannten richtigen Makrolage, spielt auch die unmittelbare Nachbarschaft, die Mikrolage, eine entscheidende Rolle. Das direkte Unternehmensumfeld sollte der Innovations-Getriebenheit des eigenen Unternehmens entsprechen. Gebiete entwickeln so eine gewisse Eigendynamik und können sich dadurch zu lokalen Branchen-Hotspots steigern. Speziell in Augsburg wird dies seit Jahren durch die verstärke Entwicklung von entsprechenden Parks gefördert. So wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich Areale wie der Umweltpark in Lechhausen, der Sheridan Park in Pfersee oder das Gaswerkareal sowie der Deuterpark in Oberhausen entwickelt. Die Qualität an angesiedelten Unternehmen ist hoch, nahezu alle Flächen sind dauerhaft vermietet.

Auch mit Blick in die Zukunft schreitet die Parkentwicklung voran. Das bisher größte Projekt, der Augsburg Innovationspark, ist nahezu voll erschlossen und die ersten Gebäude werden errichtet. Speziell in diesem Areal ist eine hohe Dynamik zu erwarten. Die direkte Nachbarschaft zu Forschungseinrichtungen, der Universität oder Start-Up-Schmieden, kann Unternehmen entscheidend voranbringen. Die enge Vernetzung mit Nachwuchstalenten und dem Know-how von Instituten fördert eine nachhaltige Entwicklung und damit die nötigen Innovationen.

3. Die eigene Immobilie nutzen

Innerhalb der eigenen vier Wände ist es für Unternehmen heute unerlässlich, sich mit Industrie und Wirtschaft 4.0 zu beschäftigen und diese zu leben. Ein digitales Gebäude ist nicht mehr nur eine Vision oder gar übertriebener Luxus. Eine energieeffiziente Haustechnik, moderne Gebäudesteuerung, schnellstes Internet – optimaler Weise per Glasfaser direkt an den Arbeitsplatz – machen ein Unternehmen nicht nur wirtschaftlicher sondern auch handlungsfähiger. Diese Technologien legen auch das Fundament für eine innovative Unternehmenskultur. Flexible Raumaufteilungen und verschiedene Raumkonzepte bieten den nötigen internen Freiraum. Einzelne Bereiche des Unternehmens bekommen somit genau das Arbeitsumfeld, das sie benötigen. In größeren Objekten ist es heute zudem durchaus üblich, dass mehrere Firmen innerhalb des Gebäudes kooperieren um eine hauseigene Gastronomie, Kindertagesstätte oder Tagungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

4. Zufriedene Mitarbeiter sind innovativer

Gerade die dringend gesuchten Innovationen gehen oft von jungen Mitarbeitern im eignen Unternehmen aus. Daher empfiehlt es sich, die Belange der jüngeren Generation bei der Immobilienplanung umfassend einzubeziehen. Gerade im Development arbeiten viele junge und hoch qualifizierte Leute, für die eine moderne Arbeitswelt unerlässlich ist. Sie haben diese Art zu Arbeiten im Studium und im Rahmen von Praktika leben gelernt und wollten diese beibehalten. Unternehmen sollten daher, wenn möglich, die entsprechenden Bedingungen schaffen. Nur eine moderne Immobilie kann mit Mood-Areas, Think-Tanks und Open-Space-Bereichen ein zeitgemäßes Arbeits- und Innovationsklima gewähren. Auf dem angespannten Arbeitsmarkt der Fachkräfte sind derartige Soft-Facts schlussendlich oft der ausschlaggebende Faktor für die Gewinnung und Bindung von Fachpersonal.

5. Bleiben Sie flexibel

Ein weiterer Aspekt, der vielen Unternehmen heute Schwierigkeiten bereitet, ist das schwer zu prognostizierende Unternehmenswachstum. Entscheider können heute kaum oder nur sehr schwer den Wachstumsbedarf in den kommenden fünf bis zehn Jahren abschätzen. Große Gewerbeobjekte bieten hier inzwischen in der Vermietung entsprechende Modelle an, die den Mietern eine gewisse Flexibilität in der Mietflächen-Größe erlauben. Diese Planungssicherheit hilft zu verhindern, dass später das eigene Wachstum durch Platzmangel gebremst wird. Bestandsobjekte können dagegen oft aus baulichen Gründen ihre Flächen in der Größe nicht variieren. Es gilt jedoch zu vermeiden, dass sich das eigene Unternehmen auf mehrere Flächen in verschiedenen Gebäuden verteilt.

Mit diesen elementaren Empfehlungen können Sie sich in den nächsten Jahren optimal auf die sich geänderte Wirtschaftswelt einstellen und mit neuen Innovationen glänzen. Die Augsburger Immobilienbranche arbeitet bereits seit Jahren daran, die dafür nötigen Gewerbeflächen anbieten zu können.

Ihr Dipl.-Ing. Peter Kragler
KRAGLER Immobilien GmbH

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Immobilien-Checkliste für innovative Unternehmen

Dipl.-Ing. Peter Kragler. Foto: KRAGLER Immobilien GmbH
Deutsche Unternehmen, die auf ständige Innovation und neue Produkte angewiesen sind, stehen in den letzten Jahren mehr unter Erfolgsdruck denn je zuvor. Warum gerade die Wahl der richtigen Immobilie ein Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg sein kann, erklärt Experte Peter Kragler.

Die Immobilien-Checkliste für innovationsabhängige Unternehmen

1. Lage, Lage, Lage

Der erste Punkt auf dieser Liste ist ebenso wichtig wie trivial. Dass die Wahl des richtigen Standortes für ein Unternehmen immer wichtiger wird, bestätigt sich in der Praxis immer wieder. Dabei haben jedoch gerade Traditionsunternehmen oft einen schwierigen Spagat zwischen dem historischen Firmensitz und dem vielleicht strategisch besseren Standort zu meistern. Speziell der Wirtschaftsraum Augsburg ist derzeit einer der beliebtesten Standorte in Bayern. Im Gegensatz zur Landeshauptstadt München – die verstärkt mit überdurchschnittlichen Mieten, Wohnraummangel und Verkehrsproblemen zu kämpfen hat – sind diese Rahmenbedingungen in Augsburg noch immer günstig. Die Fuggerstadt profitiert zwar von der Nähe zu München, entwickelt aber verstärkt einen eigenen Charakter und gewinnt als Metropole zudem nicht nur stetig mehr Einwohner, sondern auch überregionalen Einfluss.

2. Ein Umfeld für Innovationen schaffen

Neben der soeben genannten richtigen Makrolage, spielt auch die unmittelbare Nachbarschaft, die Mikrolage, eine entscheidende Rolle. Das direkte Unternehmensumfeld sollte der Innovations-Getriebenheit des eigenen Unternehmens entsprechen. Gebiete entwickeln so eine gewisse Eigendynamik und können sich dadurch zu lokalen Branchen-Hotspots steigern. Speziell in Augsburg wird dies seit Jahren durch die verstärke Entwicklung von entsprechenden Parks gefördert. So wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich Areale wie der Umweltpark in Lechhausen, der Sheridan Park in Pfersee oder das Gaswerkareal sowie der Deuterpark in Oberhausen entwickelt. Die Qualität an angesiedelten Unternehmen ist hoch, nahezu alle Flächen sind dauerhaft vermietet.

Auch mit Blick in die Zukunft schreitet die Parkentwicklung voran. Das bisher größte Projekt, der Augsburg Innovationspark, ist nahezu voll erschlossen und die ersten Gebäude werden errichtet. Speziell in diesem Areal ist eine hohe Dynamik zu erwarten. Die direkte Nachbarschaft zu Forschungseinrichtungen, der Universität oder Start-Up-Schmieden, kann Unternehmen entscheidend voranbringen. Die enge Vernetzung mit Nachwuchstalenten und dem Know-how von Instituten fördert eine nachhaltige Entwicklung und damit die nötigen Innovationen.

3. Die eigene Immobilie nutzen

Innerhalb der eigenen vier Wände ist es für Unternehmen heute unerlässlich, sich mit Industrie und Wirtschaft 4.0 zu beschäftigen und diese zu leben. Ein digitales Gebäude ist nicht mehr nur eine Vision oder gar übertriebener Luxus. Eine energieeffiziente Haustechnik, moderne Gebäudesteuerung, schnellstes Internet – optimaler Weise per Glasfaser direkt an den Arbeitsplatz – machen ein Unternehmen nicht nur wirtschaftlicher sondern auch handlungsfähiger. Diese Technologien legen auch das Fundament für eine innovative Unternehmenskultur. Flexible Raumaufteilungen und verschiedene Raumkonzepte bieten den nötigen internen Freiraum. Einzelne Bereiche des Unternehmens bekommen somit genau das Arbeitsumfeld, das sie benötigen. In größeren Objekten ist es heute zudem durchaus üblich, dass mehrere Firmen innerhalb des Gebäudes kooperieren um eine hauseigene Gastronomie, Kindertagesstätte oder Tagungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

4. Zufriedene Mitarbeiter sind innovativer

Gerade die dringend gesuchten Innovationen gehen oft von jungen Mitarbeitern im eignen Unternehmen aus. Daher empfiehlt es sich, die Belange der jüngeren Generation bei der Immobilienplanung umfassend einzubeziehen. Gerade im Development arbeiten viele junge und hoch qualifizierte Leute, für die eine moderne Arbeitswelt unerlässlich ist. Sie haben diese Art zu Arbeiten im Studium und im Rahmen von Praktika leben gelernt und wollten diese beibehalten. Unternehmen sollten daher, wenn möglich, die entsprechenden Bedingungen schaffen. Nur eine moderne Immobilie kann mit Mood-Areas, Think-Tanks und Open-Space-Bereichen ein zeitgemäßes Arbeits- und Innovationsklima gewähren. Auf dem angespannten Arbeitsmarkt der Fachkräfte sind derartige Soft-Facts schlussendlich oft der ausschlaggebende Faktor für die Gewinnung und Bindung von Fachpersonal.

5. Bleiben Sie flexibel

Ein weiterer Aspekt, der vielen Unternehmen heute Schwierigkeiten bereitet, ist das schwer zu prognostizierende Unternehmenswachstum. Entscheider können heute kaum oder nur sehr schwer den Wachstumsbedarf in den kommenden fünf bis zehn Jahren abschätzen. Große Gewerbeobjekte bieten hier inzwischen in der Vermietung entsprechende Modelle an, die den Mietern eine gewisse Flexibilität in der Mietflächen-Größe erlauben. Diese Planungssicherheit hilft zu verhindern, dass später das eigene Wachstum durch Platzmangel gebremst wird. Bestandsobjekte können dagegen oft aus baulichen Gründen ihre Flächen in der Größe nicht variieren. Es gilt jedoch zu vermeiden, dass sich das eigene Unternehmen auf mehrere Flächen in verschiedenen Gebäuden verteilt.

Mit diesen elementaren Empfehlungen können Sie sich in den nächsten Jahren optimal auf die sich geänderte Wirtschaftswelt einstellen und mit neuen Innovationen glänzen. Die Augsburger Immobilienbranche arbeitet bereits seit Jahren daran, die dafür nötigen Gewerbeflächen anbieten zu können.

Ihr Dipl.-Ing. Peter Kragler
KRAGLER Immobilien GmbH

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