Christiane Albrecht

Auch Employer Branding braucht Werbung

Christiane Albrecht, Geschäftsführerin der Büro 5 GmbH. Foto: Büro 5 GmbH
Wenn es darum geht, eine Arbeitgebermarke zu bewerben, sind die gleichen Werkzeuge gefragt wie bei Produkten oder Dienstleistungen. Christiane Albrecht, Geschäftsführerin der Agentur Büro 5 in Augsburg zeigt, was gelungenes Employer Branding ausmacht.

Alle reden über Employer Branding. Viele mittelständische Unternehmer wollen durch den Aufbau einer Arbeitgebermarke Fachkräfte gewinnen. Doch soll das wirklich erfolgsversprechend sein, ist eine ganzheitliche Strategie gefragt. Und vor allem auch eine gute funktionierende Werbetrommel, die es zu rühren gilt. Dafür braucht es klassische Werbung mit einer passenden Botschaft.

Best Practice Employer Branding: Superhelden für die junge Zielgruppe

Ein Beispiel aus der Praxis. Ein IT-Unternehmen sucht neue Mitarbeiter. Die Lösung: Eine Kampagne, die mit Figuren und Situationen arbeitet, wie sie aus Comics und Computerspielen bekannt sind. „Superhelden“ das Motto, gesucht vom „Superteam“. Die direkte Botschaft: Aus ganz alltäglichen IT’lern werden Helden, wenn sie im richtigen Umfeld spannende Aufgaben lösen. Sozusagen im Untertitel wurden die Alleinstellungsmerkmale vermittelt: hochwertige Kunden, Wertschätzung für die Arbeit, Dienstleistung von Profis für Profis.

Kampagnen müssen Geschichten erzählen

Der wichtigste Aspekt in Kampagnen sind immer die Geschichten, die sie erzählen. Das ist unabhängig von den Branchen und gilt für Steuerberater genauso wie für Personaldienstleister. Mutig und authentisch: die eigenen Mitarbeiter abbilden und zeigen.

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke braucht Zeit

Unternehmen, die über solche Kampagnen nachdenken, sind gut beraten, dafür nicht nur Köpfchen, sondern auch Zeit zu investieren. Viel zu häufig kommt es vor, dass ein kurzfristiger Bedarf die Überlegung auslöst: „Können wir für diese Jobs nicht stärker werben?“ Das kann man schon – aber das hat mit Employer Branding nichts zu tun. Das ist schlichtweg kalte Akquise.

Die Werbung für ein Employer Branding gehört deshalb von der ersten Minute an auf den Tisch, wenn die Aufgabe angegangen wird. Um eine Arbeitgebermarke glaubwürdig aufzubauen und zu verankern, zum Beispiel in Social Media, braucht es langfristige Strategien und Konzepte. Wer Produkte oder Dienstleistungen bewerben und verkaufen will, macht das auch so. Genauso wie bei diesen muss man dann auch im Employer Branding darauf vorbereitet sein, flexibel zu reagieren, wenn sich der Markt wandelt. Weil Menschen im Spiel sind.

Keine Versprechen geben, die man nicht halten kann

Grundsätzlich gilt für die Bewerbung einer Arbeitgebermarke das gleiche wie bei Produkten: Man darf nicht mehr versprechen, als man halten kann. Denn das ist in unserer transparenten Welt beim Werben um Arbeitskräfte höchst fatal und fällt sofort auf den Arbeitgeber negativ zurück. Wenn etwas im Unternehmen nicht vorhanden ist, kann es Werbung nicht draufzaubern. Wenn aber die inneren Grundlagen stimmen, ist Kommunikation nach außen das Mittel der Wahl, um darauf ein wirkungsvolles Recruiting aufzubauen. Dann lassen sich sogar aus einem Steuerberaterbüro hochgradig spannende Geschichten über erstklassige Mitarbeiter erzählen, die sich auf neue Kolleginnen und Kollegen freuen.

Christiane Albrecht

Auch Employer Branding braucht Werbung

Christiane Albrecht, Geschäftsführerin der Büro 5 GmbH. Foto: Büro 5 GmbH
Wenn es darum geht, eine Arbeitgebermarke zu bewerben, sind die gleichen Werkzeuge gefragt wie bei Produkten oder Dienstleistungen. Christiane Albrecht, Geschäftsführerin der Agentur Büro 5 in Augsburg zeigt, was gelungenes Employer Branding ausmacht.

Alle reden über Employer Branding. Viele mittelständische Unternehmer wollen durch den Aufbau einer Arbeitgebermarke Fachkräfte gewinnen. Doch soll das wirklich erfolgsversprechend sein, ist eine ganzheitliche Strategie gefragt. Und vor allem auch eine gute funktionierende Werbetrommel, die es zu rühren gilt. Dafür braucht es klassische Werbung mit einer passenden Botschaft.

Best Practice Employer Branding: Superhelden für die junge Zielgruppe

Ein Beispiel aus der Praxis. Ein IT-Unternehmen sucht neue Mitarbeiter. Die Lösung: Eine Kampagne, die mit Figuren und Situationen arbeitet, wie sie aus Comics und Computerspielen bekannt sind. „Superhelden“ das Motto, gesucht vom „Superteam“. Die direkte Botschaft: Aus ganz alltäglichen IT’lern werden Helden, wenn sie im richtigen Umfeld spannende Aufgaben lösen. Sozusagen im Untertitel wurden die Alleinstellungsmerkmale vermittelt: hochwertige Kunden, Wertschätzung für die Arbeit, Dienstleistung von Profis für Profis.

Kampagnen müssen Geschichten erzählen

Der wichtigste Aspekt in Kampagnen sind immer die Geschichten, die sie erzählen. Das ist unabhängig von den Branchen und gilt für Steuerberater genauso wie für Personaldienstleister. Mutig und authentisch: die eigenen Mitarbeiter abbilden und zeigen.

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke braucht Zeit

Unternehmen, die über solche Kampagnen nachdenken, sind gut beraten, dafür nicht nur Köpfchen, sondern auch Zeit zu investieren. Viel zu häufig kommt es vor, dass ein kurzfristiger Bedarf die Überlegung auslöst: „Können wir für diese Jobs nicht stärker werben?“ Das kann man schon – aber das hat mit Employer Branding nichts zu tun. Das ist schlichtweg kalte Akquise.

Die Werbung für ein Employer Branding gehört deshalb von der ersten Minute an auf den Tisch, wenn die Aufgabe angegangen wird. Um eine Arbeitgebermarke glaubwürdig aufzubauen und zu verankern, zum Beispiel in Social Media, braucht es langfristige Strategien und Konzepte. Wer Produkte oder Dienstleistungen bewerben und verkaufen will, macht das auch so. Genauso wie bei diesen muss man dann auch im Employer Branding darauf vorbereitet sein, flexibel zu reagieren, wenn sich der Markt wandelt. Weil Menschen im Spiel sind.

Keine Versprechen geben, die man nicht halten kann

Grundsätzlich gilt für die Bewerbung einer Arbeitgebermarke das gleiche wie bei Produkten: Man darf nicht mehr versprechen, als man halten kann. Denn das ist in unserer transparenten Welt beim Werben um Arbeitskräfte höchst fatal und fällt sofort auf den Arbeitgeber negativ zurück. Wenn etwas im Unternehmen nicht vorhanden ist, kann es Werbung nicht draufzaubern. Wenn aber die inneren Grundlagen stimmen, ist Kommunikation nach außen das Mittel der Wahl, um darauf ein wirkungsvolles Recruiting aufzubauen. Dann lassen sich sogar aus einem Steuerberaterbüro hochgradig spannende Geschichten über erstklassige Mitarbeiter erzählen, die sich auf neue Kolleginnen und Kollegen freuen.

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