Christian Fracaro

5 Tipps für gelungene Marketing-Aktionen zur WM

Christian Fracaro, Geschäftsführer der Dialog Factory in Augsburg. Foto: Dialog Factory
Die WM kann jeder als Marketinginstrument nutzen. Doch die Aktionen wollen gut geplant und betreut werden, sonst sind außer „Spesen nichts gewesen“.

Ab 14. Juni 2018 steht die Fußball-Welt wieder Kopf. Dann ertönt der Anpfiff für die Fifa Weltmeisterschaft 2018. Spätestens drei Tag später, wenn „Jogis Jungs“ ihr erstes Spiel gegen Mexiko bestreitet, gibt es auch hierzulande kein Halten mehr.

Viele Unternehmen wollen sich den Hype um die Weltmeisterschaft zu Nutze machen: Ob die Verlosung von passendem „Zubehör“ wie etwas Grills und Fernseher oder spezielle Angebote mit „WM-Rabatt“: Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Abgesehen von der rechtlichen Prüfung, die besonders in Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zwingend notwendig ist – Stichwort „Kopplungsverbot“ – ist besonders darauf zu achten, dass die Aktionen nicht im Sand verlaufen. Nachfolgend fünf Tipps, wie eine WM-Aktion ein echter Umsatzbringer wird und Unternehmer sich kein Eigentor schießen.

1. Zielgruppe definieren

Sollen Neukunden generiert oder Bestandskunden mit einem „Zuckerl“ belohnt werden? Bei der Neukundenansprache sollte der Verteiler möglichst qualifiziert sein, damit mit möglichst viel positivem Rücklauf zu rechnen ist. Wer selbst nicht die Zeit hat, einen qualifizierten Verteiler aufzubauen, kann sich an Dienstleister wenden, die Leads in gewünschter Zahl und Ausprägung zusammenstellen.

2. Gewinnspiel oder Aktion mit Rabatten

Gewinnspiele eignen sich wunderbar, um Kundendaten zu generieren und das eigenen Unternehmen in die Köpfe der (potenziellen) Kunden zu bringen. Je attraktiver der Preis ist, desto höher ist die Teilnahmequote und die Aufmerksamkeit. Hier gilt: Lieber einmal im Jahr einen sehr attraktiven Preis ausloben, als viele kleine über das Jahr verteilt.

Bei Aktionen mit Rabatten oder Zusatzvorteilen kann man zum einen Bestandskunden belohnen und zum anderen Neukunden das Unternehmen und seine Leistungen schmackhaft machen.

Egal für welche Form sich ein Unternehmer entscheidet, wichtig ist, dass die Daten DSGVO-konform gesammelt werden.

3. Art der Kundenansprache

Je nach Zielgruppe eignen sich unterschiedliche Wege der Kundenansprache: Eher klassische Zielgruppen und Haushalte erreicht man am besten mit einem Brief. Zwar ist dieser Weg mit etwas höheren Kosten verbunden. Der Vorteil ist aber, dass man dem Kunden die Teilnahme an der WM-Aktion mit einem Rückantwortformular, das gegebenenfalls schon teilweise ausgefüllt ist, sehr einfach gestalten kann. Geschäftskunden und online-affine Kunden freuen sich über eine Mailing-Aktion, bei der die Teilnahme mit wenigen Klicks möglich ist. Bei jüngeren Kunden eigenen sich Social-Media-Kanäle am besten.

4. Die ersten Antworten sind da – jetzt heißt es dranbleiben!

Das Hauptproblem bei vielen Aktionen ist, dass die Unternehmer mit der Resonanz überfordert sind. Im Tagesgeschäft auch noch die Adressen zu verwalten und bei gezielten Aktionen möglicherweise nachzutelefonieren, ist fast nicht möglich. Bedenkt man, dass bei einer Zielgruppe von 10.000 Adressen eine Rückmeldequote von nur 5 Prozent bereits 500 Kunden bedeutet, dann kann das ein Einzelunternehmer nur schwer leisten. Damit die Aktion nicht im Sande verläuft und möglichst viele (Neu-)Kunden an der WM-Aktion teilnehmen, lohnt es sich einen Dienstleister zu beauftragen, der im Namen des Unternehmens den Kunden professionell an die Aktion erinnert.

5. Die Aktion nicht im stillen Kämmerlein beenden

Gerade bei Gewinnspielen neigen Unternehmer dazu, nach Gewinnspielzeitraum den oder die Glückliche/n schnell zu benachrichtigen und damit ist die Aktion abgeschlossen. Doch hier wird viel Potenzial verschenkt: Auslosung und Übergabe eignen sich wunderbar, um sie auf der eigenen Unternehmenswebseite oder den sozialen Netzwerken weiter Aufmerksamkeit zu generieren. 

Mit diesen fünf Tipps schießen Sie sich bei einer WM-Aktion kein Eigentor – sondern landen einen sicheren Elfmeter.

Christian Fracaro
Dialog Factory

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