Dominik Liebherr, YEAH

3D-Visualisierung – das Foto von morgen?

3D-Visualisierungen haben gegenüber Fotos viele Vorteile. Dominik Liebherr von der Kreativagentur YEAH verrät, welche das sind.

Unter einer 3D-Visualisierung versteht man die realistische Darstellung eines digitalen, dreidimensionalen Models. Die Grundlage der Visualisierung kann gleichermaßen eine zweidimensionale Skizze, technische Konstruktionsdaten oder ein frei erdachter Gegenstand sein.

Visualisierungen sind bereits heute überall im Einsatz und oft so fotorealistisch, dass sie sich kaum noch von echten Fotos oder Videos unterscheiden lassen. Zwar können Visualisierungen in der Darstellung von Lebewesen und dem Übermitteln von Emotionen mit der klassischen Fotografie nicht mithalten, allerdings ist das 3D-Modell in vielen anderen Bereichen ein echtes Allround-Talent. Es gibt also diverse Gründe, warum sich bereits heute so viele Unternehmen für diese Art der Darstellung entscheiden. 

Unabhängigkeit von jeglichen Rahmenbedingungen

Um ein gutes Foto zu machen, sind zahlreiche Faktoren wie Licht, das richtige Equipment oder die Location relevant, die bei der 3D-Visualisierung überhaupt keine Rolle spielen.

Diese wird nämlich ganzheitlich digital erstellt und jeder Parameter kann beliebig oft angepasst werden. Der Kreativität sind bei der Erstellung keine Grenzen gesetzt! Ganz egal, ob ein Produkt bereits verkauft wird oder noch gar nicht existiert – mit Hilfe einer Visualisierung lässt sich alles darstellen.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Im Gegensatz zur Fotografie besticht die 3D-Visualisierung durch Flexibilität: Im laufenden Entscheidungsprozess können Hintergründe ausgetauscht, Beleuchtung angepasst oder sogar Materialien und Farben am virtuellen Modell jederzeit geändert werden. Dadurch entfallen Kosten wie Studiomiete, Honorare für Fotograf:innen sowie Materialkosten für Kamera und Beleuchtung. Vor allem aber kann man mit einem 3D-Modell Fotolizenzierungen umgehen und die meist aufwendige Bildnachbearbeitung vermeiden.

Gemacht für eine digitale Welt

Die Nutzung digitaler Vertriebskanäle ist heute so wichtig wie nie und bietet für viele Unternehmen Optimierungspotential. So ist es für Marketingkampagnen und Online-Shops von großem Vorteil, wenn verwendete Produktbilder einheitlich sind und mit wenig Zeitaufwand nachproduziert werden können – ohne sich in Qualität oder Anmutung zu unterscheiden. Erweiterungen von Produktpaletten und neuartige Vermarktungsmöglichkeiten wie Produkt-Konfiguratoren, bei denen sich das Produkt in Echtzeit verändern lässt (beispielsweise die Farb- und Materialanpassung eines Schuhs in einem Online-Shop), sind somit möglich.

Fest steht: die 3D-Visualisierung ist auf dem Vormarsch. Sie wird die Fotografie nicht vollständig ersetzen, in vielen Fällen aber die attraktivere Alternative darstellen. Was die sinnvollere Option ist, gilt es im jeweiligen Anwendungsfall individuell zu entscheiden.

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Visualisierungen sind bereits heute überall im Einsatz und oft so fotorealistisch, dass sie sich kaum noch von echten Fotos oder Videos unterscheiden lassen. Zwar können Visualisierungen in der Darstellung von Lebewesen und dem Übermitteln von Emotionen mit der klassischen Fotografie nicht mithalten, allerdings ist das 3D-Modell in vielen anderen Bereichen ein echtes Allround-Talent. Es gibt also diverse Gründe, warum sich bereits heute so viele Unternehmen für diese Art der Darstellung entscheiden. 

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Um ein gutes Foto zu machen, sind zahlreiche Faktoren wie Licht, das richtige Equipment oder die Location relevant, die bei der 3D-Visualisierung überhaupt keine Rolle spielen.

Diese wird nämlich ganzheitlich digital erstellt und jeder Parameter kann beliebig oft angepasst werden. Der Kreativität sind bei der Erstellung keine Grenzen gesetzt! Ganz egal, ob ein Produkt bereits verkauft wird oder noch gar nicht existiert – mit Hilfe einer Visualisierung lässt sich alles darstellen.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Im Gegensatz zur Fotografie besticht die 3D-Visualisierung durch Flexibilität: Im laufenden Entscheidungsprozess können Hintergründe ausgetauscht, Beleuchtung angepasst oder sogar Materialien und Farben am virtuellen Modell jederzeit geändert werden. Dadurch entfallen Kosten wie Studiomiete, Honorare für Fotograf:innen sowie Materialkosten für Kamera und Beleuchtung. Vor allem aber kann man mit einem 3D-Modell Fotolizenzierungen umgehen und die meist aufwendige Bildnachbearbeitung vermeiden.

Gemacht für eine digitale Welt

Die Nutzung digitaler Vertriebskanäle ist heute so wichtig wie nie und bietet für viele Unternehmen Optimierungspotential. So ist es für Marketingkampagnen und Online-Shops von großem Vorteil, wenn verwendete Produktbilder einheitlich sind und mit wenig Zeitaufwand nachproduziert werden können – ohne sich in Qualität oder Anmutung zu unterscheiden. Erweiterungen von Produktpaletten und neuartige Vermarktungsmöglichkeiten wie Produkt-Konfiguratoren, bei denen sich das Produkt in Echtzeit verändern lässt (beispielsweise die Farb- und Materialanpassung eines Schuhs in einem Online-Shop), sind somit möglich.

Fest steht: die 3D-Visualisierung ist auf dem Vormarsch. Sie wird die Fotografie nicht vollständig ersetzen, in vielen Fällen aber die attraktivere Alternative darstellen. Was die sinnvollere Option ist, gilt es im jeweiligen Anwendungsfall individuell zu entscheiden.

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