Michael Robert Biber

3 Schritte, wie man Digitalisierung konkret im Mittelstand angeht

Michael Robert Biber ist Geschäftsführer der new direction GmbH. Foto: new direction
Digitalisierung wird in der jetzigen Zeit auf allen Veranstaltungen, Messen und Vorträgen gepredigt und überall im Internet auf Blogs und Webseiten verbreitet. Das ist auch richtig und je nach Branche tritt die Digitalisierung früher oder später ein.

Unternehmen wissen oftmals nicht, wo es mit der Digitalisierung anzufangen gilt. Muss sofort das komplette Unternehmen umgekrempelt werden? Wir sind der Meinung, dass Sie mit der richtigen Unternehmensausrichtung und der konsequenten Ableitung der Unternehmensstrategie auf Projekte, mit kleinen Schritten auf einen langfristigen Erfolg zu steuern werden. 

Stellen Sie sich für eine grundlegende Ausrichtung folgende 3 Fragen in Ihrem Unternehmen und starten in eine erfolgreiche, digitale Zukunft.

Was sind relevante Zukunftstechnologien für Ihr Unternehmen?

Diese Frage ist für jede Branche individuell zu beantworten. Fakt ist, die Technologien sind ausgereift und können von Unternehmen für diverse Anwendungsfälle zur Steigerung der Effizienz und des Erfolgs eingesetzt werden. 

Zukunftsweisende Technologien und deren Anwendungsfälle können von kleinen Software-Projekten bis zu großen Veränderungen der gesamten Organisation reichen. Beispiele sind:

Künstliche Intelligenz & Chatbot-Technologie

Big Data war bisher das Buzzword für Unternehmen. Daten und Zahlen werden seit einiger Zeit gesammelt und ausgewertet. Mit KI lassen sich diese Daten neu auswerten, es lassen sich automatisiert neue Muster erkennen und somit zukunftsweisende Prognosen treffen. 

Auch kann mit Künstlicher Intelligenz Ihr Kundenservice grundlegend revolutioniert werden. Einfache Anfragen lassen sich jederzeit beantwortet, so dass die Kundenzufriedenheit steigt und Ihre Mitarbeiter entlastet werden. Die neuen Kapazitäten investieren Sie sinnvoll in neue Wachstum bringende Projekte.

Virtual und Augmented Reality

Produkte lassen sich außergewöhnlich und neu präsentieren. Der Kunde kann mit der neuen Technologie in eine Virtuelle Welt eintauchen und interaktiv mit dem Produkt interagieren. Das kann vom Betrachten und Einsteigen in ein Auto bis zum projizieren von neuen Möbeln im Wohnzimmer gehen. 

Im Unternehmen intern unterstützt die VR- und AR-Technologie, um Mitarbeiter effizienter zu schulen. Es lassen sich Szenarien nahezu real durchlaufen, die mit anderen Mitteln hohe Kosten verursachen würden. Sei es das Einlernen an einer neuen Maschine oder das Verhalten in Kundensituationen zu schulen.

Blockchain Technologie

Eine grundlegende Technologie, die von der Wichtigkeit oftmals mit der Einführung des Internets verglichen wird, ist die Blockchain. Daten werden dezentral gespeichert. Das fördert die Transparenz und somit die Sicherheit. Als Beispiel blicken wir hier auf logistische Prozesse. Diese lassen sich von allen beteiligten Einsehen, was besonders bei der Lebensmittellieferung ein wichtiger Faktor wäre.

Warum ist es so wichtig, sich jetzt mit der Zukunft zu beschäftigen?

Die zweite Fragen, die Sie sich sicherlich stellen ist:  Wieso sollte ich jetzt mit der Digitalisierung starten? In meinem Unternehmen läuft es derzeit gut und ich könnte noch warten, um zu sehen, wie sich der Markt verändert. 

Klar ist, wie sich der Markt entwickelt wissen wir nicht. Fakt ist allerdings auch, dass die Technologien an einem Entwicklungsstand ist, an dem sie bereit für Anwendung in Unternehmen ist. Es besteht daher nun die Chance für Unternehmen, die schnell sind, sich Vorteile in der Planung und der Umsetzung zu verschaffen. 

Mit diesen Erfahrungen wird Ihr Unternehmen in den nächsten Jahren schneller und stärker wachsen können und Konkurrenten abhängen.

Was passiert mit meinen Mitarbeitern im Digitalen Wandel?

Technik entwickelt sich, der Mensch muss es aber auch. Bei allen Gedanken, welche Technologie, Ihr Unternehmen vorantreiben kann, darf der Mensch nicht vergessen werden. Wir sehen den Mitarbeiter als Individuum in der Schlüsselrolle, ob Digitalisierung erfolgreich umgesetzt wird oder nicht. 

Konkret geht es um die Rolle der Mitarbeiter in den neuen, digitalen Prozessen. 

Führungskräfte müssen lernen ihre Mitarbeiter für die Chancen der Digitalisierung zu motivieren. Angst, dass Arbeitsplätze automatisiert und digitalisiert werden, darf nicht entstehen. Das Management wird in Folge dieses Wandels emotionaler und auf den Mitarbeiter bezogen. 

Mit dieser Herangehensweise können Sie sich langfristig am Markt erfolgreich positionieren.

Fazit: Der erste Schritt muss kein großer sein

Digitalisierung betrifft jede Branche. Was viele Unternehmen noch nicht erkannt haben ist, dass sie sich auch mit kleinen Schritten auf den Digitalen Wandel vorbereiten können. Bereits einfache Softwarelösungen, wie ein Chatbot-Tool, haben diesbezüglich einen großen Nutzen und eine hohe Außenwirkung für eine digitale Zukunft.   

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, mit dem Wandel zu starten. Es kommt darauf an, die Unternehmensstrategie auf die internen Projekte abzuleiten, die direkte Auswirkungen auf die Strategie, die Organisation und die Infrastruktur haben. Stück für Stück richten Sie Ihr Unternehmen somit für den zukünftigen Erfolg aus. 

Ihre nächsten internen Schritte sind demnach, sich bewusst zu machen.

  1. Welche Technologien dem Unternehmen Nutzen bringen 
  2. Wie die Marktsituation ist und dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Digitalen Wandel ist
  3.  Wie Sie die Mitarbeiter in den Digitalen Wandel einbeziehen können

Michael Robert Biber
new direction GmbH

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