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XITASO: Schritt für Schritt zur digitalen Transformation

Ulrich Huggenberger, Geschäftsführer der XITASO GmbH aus Augsburg, spricht über Digitalisierung im bayerisch-schwäbischen Mittelstand und zeigt an erfolgreichen Praxisbeispielen, wie man das Thema zielführend angehen kann.

Herr Huggenberger, wo steht der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich? 

Ulrich Huggenberger: Der deutsche Mittelstand hat auf jeden Fall einige sehr gute Unternehmen vorzuweisen, die in ihrem Bereich Weltmarktführer sind. Und die machen sicherlich vieles sehr gut. Tatsächlich haben wir aber auch gerade im Mittelstand einige Unternehmen, die nach wie vor eher konservativ ausgerichtet sind. Sie stehen dem digitalen Wandel meist nur bedingt offen gegenüber. Und genau hier muss angesetzt werden, denn auch kleine und mittlere Unternehmen müssen sich mit diesen Themen beschäftigen. Dafür braucht es eine gewisse Aufgeschlossenheit digitalen Prozessen gegenüber, um auch in den nächsten zehn oder 20 Jahren noch am Markt zu sein. Größere Unternehmen tun sich hier natürlich leichter, ein umfangreiches Entwicklungsbudget in die Hand zu nehmen. Aber auch unsere KMUs sollten die ihnen möglichen Schritte in die Wege leiten. Im schwäbischen Mittelstand läuft da aber definitiv schon vieles richtig. Lässt man die letzten Jahre Revue passieren, bemerkt man, dass Digitalisierungsprozesse heute bereits immer mehr passieren. Wir sind also auf einem guten Weg. 

Welchen Ratschlag haben Sie für Unternehmen, die Digitalisierungsprojekte angehen möchten?  

Huggenberger: Diese Projekte sind oft sehr komplex und betreffen die verschiedensten Unternehmensbereiche. Gleichzeitig ist der Markt extrem schnelllebig, wodurch sich äußere Rahmenbedingungen kontinuierlich ändern. Deshalb ist es wichtig, das Gesamtziel im Auge zu behalten, ohne dabei vorab alles bis ins kleinste Detail zu planen und zu spezifizieren. So kann man flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren und spart damit Zeit und Kosten. Unser wichtigster Ratschlag ist deshalb: Gehen Sie schrittweise vor und beginnen Sie mit dem Bereich, der die größten Potenziale birgt. So können Sie schnell Erfolge sehen und direkten Mehrwert generieren. 

Wie sieht eine digitale Lösung von XITASO aus? 

Huggenberger: Unsere Entwicklungen sind individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. Wir haben beispielsweise für einen Hersteller von Brillengläsern und augenoptischen Messgeräten eine Softwarelösung erarbeitet, die das Messsystem des hauseigenen Multi-Kamera-Systems steuert. Damit lässt sich eine exakte digitale Abbildung des Kopfes erstellen, die nicht nur zur optimalen Zentrierung der Brillengläser dient, sondern auch eine virtuelle Brillenanprobe und Fassungsindividualisierung ermöglicht. Ein anderes Beispiel im Bereich Prozesse kann ich aus dem Health-Care-Umfeld geben: Hier haben wir eine Software entwickelt, über die die Einteilung des medizinischen Personals vorgenommen wird. Was zuvor mit Zettel und Stift und später manuell über Excel-Tabellen organisiert wurde, läuft heute völlig automatisiert. Das ermöglicht nicht nur eine optimale Aufgabenverteilung hinsichtlich der Expertise des Personals, sondern auch eine faire Einsatzplanung unter Berücksichtigung relevanter Rahmenbedingungen. Ein ganz aktuelles Beispiel aus dem Krankenhausumfeld ist auch unsere Softwarelösung zum Besuchsmanagement, das eine schnelle, effiziente und datenschutzkonforme Erfassung von Besucherdaten gewährleistet und vor allem in Zeiten von Corona Prozesse beschleunigt und vereinfacht. 

Wie schafft es XITASO, trotz der Dynamik des Marktes auf dem aktuellen Stand zu bleiben? 

Huggenberger: In enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft betreiben wir auch Forschung. Zusammen mit der Universität Augsburg forschen wir gerade an Predictive Quality, also höherer Qualität erzeugter Produkte durch Optimierung der Produktionsparameter. Dazu experimentieren wir mit verschiedenen Einflussfaktoren wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur und untersuchen deren Auswirkungen auf das Endprodukt, beispielsweise im 3D-Druck. Anhand der Ergebnisse können wir Prozessparameter gezielt und teilautomatisch anpassen. Wir forschen zu anderen Themen auch mit der Hochschule Augsburg und weiteren nationalen und internationalen Partnern. Für uns ist es essenziell, dass wir im High-End-Bereich den State of the Art mitgestalten und immer wissen, was aus der Forschung aktuell für die Praxis relevant ist. 

Worin liegt das Potenzial der Technologien von morgen? 

Huggenberger: Heute spricht man viel von Künstlicher Intelligenz – auch die gehört zur Digitalen Transformation. Generell schaffen wir es, mithilfe mathematischer Berechnungen bisher unmögliche Optimierungen zu erreichen. Einer der wichtigsten Punkte der Zukunft wird es sein, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen. Dadurch wird nicht nur die Effizienz eines Unternehmens gesteigert. Auch ein breiteres Feld an Möglichkeiten wird eröffnet, um die eingesparten Ressourcen anderweitig zu nutzen. Stärkere Vernetzung und weiter steigende Rechenpower werden uns die nächsten Entwicklungssprünge ermöglichen. Die Absicherung sensibler Teile dieser vernetzten Systeme ist aber essenziell – ebenso sind es die Nutzungsschnittstellen für uns Menschen. Denn durch nichts verpufft Effizienz leichter als durch komplizierte Bedienung. 

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Welchen Ratschlag haben Sie für Unternehmen, die Digitalisierungsprojekte angehen möchten?  

Huggenberger: Diese Projekte sind oft sehr komplex und betreffen die verschiedensten Unternehmensbereiche. Gleichzeitig ist der Markt extrem schnelllebig, wodurch sich äußere Rahmenbedingungen kontinuierlich ändern. Deshalb ist es wichtig, das Gesamtziel im Auge zu behalten, ohne dabei vorab alles bis ins kleinste Detail zu planen und zu spezifizieren. So kann man flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren und spart damit Zeit und Kosten. Unser wichtigster Ratschlag ist deshalb: Gehen Sie schrittweise vor und beginnen Sie mit dem Bereich, der die größten Potenziale birgt. So können Sie schnell Erfolge sehen und direkten Mehrwert generieren. 

Wie sieht eine digitale Lösung von XITASO aus? 

Huggenberger: Unsere Entwicklungen sind individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. Wir haben beispielsweise für einen Hersteller von Brillengläsern und augenoptischen Messgeräten eine Softwarelösung erarbeitet, die das Messsystem des hauseigenen Multi-Kamera-Systems steuert. Damit lässt sich eine exakte digitale Abbildung des Kopfes erstellen, die nicht nur zur optimalen Zentrierung der Brillengläser dient, sondern auch eine virtuelle Brillenanprobe und Fassungsindividualisierung ermöglicht. Ein anderes Beispiel im Bereich Prozesse kann ich aus dem Health-Care-Umfeld geben: Hier haben wir eine Software entwickelt, über die die Einteilung des medizinischen Personals vorgenommen wird. Was zuvor mit Zettel und Stift und später manuell über Excel-Tabellen organisiert wurde, läuft heute völlig automatisiert. Das ermöglicht nicht nur eine optimale Aufgabenverteilung hinsichtlich der Expertise des Personals, sondern auch eine faire Einsatzplanung unter Berücksichtigung relevanter Rahmenbedingungen. Ein ganz aktuelles Beispiel aus dem Krankenhausumfeld ist auch unsere Softwarelösung zum Besuchsmanagement, das eine schnelle, effiziente und datenschutzkonforme Erfassung von Besucherdaten gewährleistet und vor allem in Zeiten von Corona Prozesse beschleunigt und vereinfacht. 

Wie schafft es XITASO, trotz der Dynamik des Marktes auf dem aktuellen Stand zu bleiben? 

Huggenberger: In enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft betreiben wir auch Forschung. Zusammen mit der Universität Augsburg forschen wir gerade an Predictive Quality, also höherer Qualität erzeugter Produkte durch Optimierung der Produktionsparameter. Dazu experimentieren wir mit verschiedenen Einflussfaktoren wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur und untersuchen deren Auswirkungen auf das Endprodukt, beispielsweise im 3D-Druck. Anhand der Ergebnisse können wir Prozessparameter gezielt und teilautomatisch anpassen. Wir forschen zu anderen Themen auch mit der Hochschule Augsburg und weiteren nationalen und internationalen Partnern. Für uns ist es essenziell, dass wir im High-End-Bereich den State of the Art mitgestalten und immer wissen, was aus der Forschung aktuell für die Praxis relevant ist. 

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