„Arbeit 1.0 – alles auf Anfang“ | Teil 5

MAN Energy Solutions: Diesel Geburtsstätte im grünen Wandel

In ihrer über zweieinhalb Jahrhunderte langen Unternehmensgeschichte stand die MAN mehr als einem Wandel gegenüber. In Teil fünf unserer Serie „Arbeit 1.0 – alles auf Anfang“ stellen wir Ihnen vor, wie sich das Unternehmen dem Lauf der Zeit anpasste, ihn gestaltete und wohin die Reise nun geht.

1840 gründete Ludwig Sander die „Sanderʼsche Maschinenfabrik“ in Augsburg. Doch diese ist nur ein Teil des heutigen Weltkonzerns. Fast zeitgleich entsteht in Nürnberg die Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp. 1841. Während sich das Augsburger Unternehmen zur „C. Reichenbach’schen Maschinenfabrik“ wandelt und zur „Maschinenfabrik Augsburg Aktiengesellschaft“ wird, entwickelt sich Klett & Comp. ein paar Hundert Kilometer weiter zur „Maschinenbau Actiengesellschaft Nürnberg“.

Zusammenschluss zu M.A.N.

1898 wurde der Zusammenschluss des Augsburger Vorläufers und des Nürnberger Vorläufers zur „Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G.“ vollzogen.

Den Namen, der heute weltweite Bekanntheit genießt, erhielt das Unternehmen zehn Jahre später als Abkürzung für „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG“: M.A.N.

1921 übernimmt GHH die Mehrheit des Unternehmens. Diese wiederum geht auf das 1758 gegründete Eisenhüttenwerk „St. Antony“ aus dem Ruhrgebiet zurück. Auch die kommenden Jahrzehnte sind von Zu- und Verkäufen ganzer Unternehmen oder bestimmter Anteile geprägt.

MAN Produkte im Wandel der Zeit

Die ereignisreiche Unternehmensgeschichte spiegelt sich auch im vielfältigen Produktportfolio der MAN wider. Dieses hat sich wie das Unternehmen selbst über die letzten Jahrhunderte oft verändert. Die wohl bekannteste technische Errungenschaft ist dabei der Dieselmotor. Dieser wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Rudolf Diesel und den Mitarbeitern der Maschinenfabrik Augsburg entwickelt. Ein Produkt, das das Transportwesen veränderte und MAN als Pionierunternehmen im Maschinenbau etablierte.

Bekannt ist die Marke MAN heute vor allem für Großdieselmotoren, Turbolader, Turbomaschinen und Nutzfahrzeuge (MAN Truck & Bus in München). Aber auch Druckmaschinen, Raketenkomponenten, Gasometer, Aufzüge und Theaterbühnen zählten in der Geschichte einst zur Produktpalette der MAN Gruppe.

Mit dem Wandel der Produkte wurden auch die Produktionsstätten immer wieder angepasst. Maschinen lösen Muskelkraft ab. Schwere Gerätschaften weichen kleineren und effizienteren. Teils automatisierte Fertigungslinien halten immer mehr Einzug in die Werke.

Die Digitalisierung greift in verschiedensten Bereichen. Das vierte Industriezeitalter macht auch vor dem Unternehmen mit über 262 Jahren Ingenieurstradition nicht Halt.

Mit der Umfirmierung 2018 zu MAN Energy Solutions läutete das Unternehmen zudem einen strategischen und technologischen Aufbruch ein. Bis 2030 soll das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen zur zentralen Umsatzsäule ausgebaut werden. Diese strategische Neuausrichtung wird nun getragen von der Erweiterung des Portfolios um Hybrid-, Speicher- und digitale Servicetechnologien.

Heute arbeiten knapp 15.000 Mitarbeiter an 14 Produktionsstandorten und mehr als 120 Servicestandorten weltweit für MAN. Am Hauptsitz in Augsburg beschäftigt das Unternehmen aktuell über 4.000 Mitarbeiter.

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1840 gründete Ludwig Sander die „Sanderʼsche Maschinenfabrik“ in Augsburg. Doch diese ist nur ein Teil des heutigen Weltkonzerns. Fast zeitgleich entsteht in Nürnberg die Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp. 1841. Während sich das Augsburger Unternehmen zur „C. Reichenbach’schen Maschinenfabrik“ wandelt und zur „Maschinenfabrik Augsburg Aktiengesellschaft“ wird, entwickelt sich Klett & Comp. ein paar Hundert Kilometer weiter zur „Maschinenbau Actiengesellschaft Nürnberg“.

Zusammenschluss zu M.A.N.

1898 wurde der Zusammenschluss des Augsburger Vorläufers und des Nürnberger Vorläufers zur „Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G.“ vollzogen.

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1921 übernimmt GHH die Mehrheit des Unternehmens. Diese wiederum geht auf das 1758 gegründete Eisenhüttenwerk „St. Antony“ aus dem Ruhrgebiet zurück. Auch die kommenden Jahrzehnte sind von Zu- und Verkäufen ganzer Unternehmen oder bestimmter Anteile geprägt.

MAN Produkte im Wandel der Zeit

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Bekannt ist die Marke MAN heute vor allem für Großdieselmotoren, Turbolader, Turbomaschinen und Nutzfahrzeuge (MAN Truck & Bus in München). Aber auch Druckmaschinen, Raketenkomponenten, Gasometer, Aufzüge und Theaterbühnen zählten in der Geschichte einst zur Produktpalette der MAN Gruppe.

Mit dem Wandel der Produkte wurden auch die Produktionsstätten immer wieder angepasst. Maschinen lösen Muskelkraft ab. Schwere Gerätschaften weichen kleineren und effizienteren. Teils automatisierte Fertigungslinien halten immer mehr Einzug in die Werke.

Die Digitalisierung greift in verschiedensten Bereichen. Das vierte Industriezeitalter macht auch vor dem Unternehmen mit über 262 Jahren Ingenieurstradition nicht Halt.

Mit der Umfirmierung 2018 zu MAN Energy Solutions läutete das Unternehmen zudem einen strategischen und technologischen Aufbruch ein. Bis 2030 soll das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen zur zentralen Umsatzsäule ausgebaut werden. Diese strategische Neuausrichtung wird nun getragen von der Erweiterung des Portfolios um Hybrid-, Speicher- und digitale Servicetechnologien.

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