Moderne Unternehmensführung

Energietechnik Kratzer gestaltet Handwerk digital

Kratzer Energietechnik aus Gablingen im Landkreis Augsburg setzt auf umfassende Digital-Strategie. Dadurch möchte sich das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Jetzt hob die HWK Schwaben den Betrieb als Best Practice Beispiel hervor.

Benedikt Kratzer aus Gablingen ist Handwerker und Unternehmer. Der Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist außerdem Geschäftsführer der Kratzer Energietechnik und hat sich auf Neubau und Komplettsanierung von Bädern und Heizungen spezialisiert. Auf der Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben (HWK), die in seinem Betrieb stattfand, erläuterte er, welche Bereiche er in seinem Unternehmen forciert und wie er plant, seine Firma gut für die Zukunft zu positionieren.

„Unser Unternehmen ist nicht auf starkes Wachstum ausgelegt. Vielmehr wollen wir die Qualität der Arbeitsabläufe und Prozesse verbessern und so den sehr hohen und wachsenden Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht werden,“ erklärte er. Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben gefällt diese Einstellung: „Hier kommen die traditionellen Tugenden eines Handwerksbetriebs und ein gesunder Blick für das, was in Zukunft gebraucht wird, zusammen. Viele Betriebe verfügen nicht über eigene Fachabteilungen und so halten wir als Handwerkskammer ein breitgefächertes Beratungsangebot vor, um die Firmen gut unterstützen zu können.“

Benedikt Kratzer: Wir müssen den perfekten Internetauftritt vorweisen

Gerade das Thema Digitalisierung steht für Kratzer oben auf der Agenda: „Das Kaufverhalten der Kunden wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Die Kunden informieren sich intensiv im Netz und wollen auch dort schon griffige Informationen bekommen. Wie könnte mein neues Bad aussehen? Welche Ausstattungen gibt es? Da müssen wir einen perfekten Internetauftritt vorweisen können.

Gleichzeitig sind wir in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram unterwegs und informieren ständig über unser Unternehmen,“ erläuterte er. Passend dazu wurden zwischenzeitlich die Arbeitsabläufe intern und mit den Herstellern in vollem Umfang digitalisiert. „Das reicht vom Materialfluss, der Lagerverwaltung, dem Bestellwesen bis hin zum digitalen Rechnungsein- und ausgang. Die Daten sind so hinterlegt, dass alle Mitarbeiter darauf zugreifen können und so haben wir auch als kleiner Betrieb flexible Arbeitszeiten und Homeoffice anzubieten.“

Mitarbeiter digital gewinnen

Auch die Mitarbeitergewinnung bei Energietechnik Kratzer funktioniert digital: Via Social Media. „Jugendliche sind im Netz unterwegs und da erreichen wir sie. Fachkräftegewinnung funktioniert eben anders als vor 20 Jahren.“ Diese Strategie wurde belohnt: Kratzer gewann damit den „digital awards Handwerk 2019“. Doch auch im Bereich der Ausbildung wurde Benedikt Kratzer ausgezeichnet. So hat er in seinem Betrieb drei Innungssieger, zwei Landessieger hervorgebracht und ein ehemaliger Azubi belegte bei der deutschen Meisterschaft den 4. Platz. Der Unternehmer ist davon überzeugt, dass er mit seiner Philosophie auf dem richtigen Weg ist. „Augen auf und keinesfalls stehen bleiben“ ist sein Credo für moderne Unternehmensführung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Moderne Unternehmensführung

Energietechnik Kratzer gestaltet Handwerk digital

Kratzer Energietechnik aus Gablingen im Landkreis Augsburg setzt auf umfassende Digital-Strategie. Dadurch möchte sich das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Jetzt hob die HWK Schwaben den Betrieb als Best Practice Beispiel hervor.

Benedikt Kratzer aus Gablingen ist Handwerker und Unternehmer. Der Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist außerdem Geschäftsführer der Kratzer Energietechnik und hat sich auf Neubau und Komplettsanierung von Bädern und Heizungen spezialisiert. Auf der Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben (HWK), die in seinem Betrieb stattfand, erläuterte er, welche Bereiche er in seinem Unternehmen forciert und wie er plant, seine Firma gut für die Zukunft zu positionieren.

„Unser Unternehmen ist nicht auf starkes Wachstum ausgelegt. Vielmehr wollen wir die Qualität der Arbeitsabläufe und Prozesse verbessern und so den sehr hohen und wachsenden Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht werden,“ erklärte er. Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben gefällt diese Einstellung: „Hier kommen die traditionellen Tugenden eines Handwerksbetriebs und ein gesunder Blick für das, was in Zukunft gebraucht wird, zusammen. Viele Betriebe verfügen nicht über eigene Fachabteilungen und so halten wir als Handwerkskammer ein breitgefächertes Beratungsangebot vor, um die Firmen gut unterstützen zu können.“

Benedikt Kratzer: Wir müssen den perfekten Internetauftritt vorweisen

Gerade das Thema Digitalisierung steht für Kratzer oben auf der Agenda: „Das Kaufverhalten der Kunden wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Die Kunden informieren sich intensiv im Netz und wollen auch dort schon griffige Informationen bekommen. Wie könnte mein neues Bad aussehen? Welche Ausstattungen gibt es? Da müssen wir einen perfekten Internetauftritt vorweisen können.

Gleichzeitig sind wir in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram unterwegs und informieren ständig über unser Unternehmen,“ erläuterte er. Passend dazu wurden zwischenzeitlich die Arbeitsabläufe intern und mit den Herstellern in vollem Umfang digitalisiert. „Das reicht vom Materialfluss, der Lagerverwaltung, dem Bestellwesen bis hin zum digitalen Rechnungsein- und ausgang. Die Daten sind so hinterlegt, dass alle Mitarbeiter darauf zugreifen können und so haben wir auch als kleiner Betrieb flexible Arbeitszeiten und Homeoffice anzubieten.“

Mitarbeiter digital gewinnen

Auch die Mitarbeitergewinnung bei Energietechnik Kratzer funktioniert digital: Via Social Media. „Jugendliche sind im Netz unterwegs und da erreichen wir sie. Fachkräftegewinnung funktioniert eben anders als vor 20 Jahren.“ Diese Strategie wurde belohnt: Kratzer gewann damit den „digital awards Handwerk 2019“. Doch auch im Bereich der Ausbildung wurde Benedikt Kratzer ausgezeichnet. So hat er in seinem Betrieb drei Innungssieger, zwei Landessieger hervorgebracht und ein ehemaliger Azubi belegte bei der deutschen Meisterschaft den 4. Platz. Der Unternehmer ist davon überzeugt, dass er mit seiner Philosophie auf dem richtigen Weg ist. „Augen auf und keinesfalls stehen bleiben“ ist sein Credo für moderne Unternehmensführung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben