SPONSORED POST Digitalisierung

Darauf kommt es im digitalen Marketing an

Wie hat sich Marketing im Zuge der Digitalisierung verändert? Christiane Albrecht, Gründerin der Augsburger Agentur Büro 5, kennt die Antwort und weiß, auf welche Kommunikationsmittel man heute bauen sollte.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Albrecht, wurden bisher geltende Strukturen im Marketing im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung mittlerweile überholt?

Christiane Albrecht: Jain. Bisher geltende Strukturen im Marketing gelten auch weiterhin. Digitales wird lediglich intensiviert. Wo man früher zu einer analogen Marketingaktion gegriffen hat, überlegt man heute mehr denn je, wie man diese auch digital umsetzen kann. Beispielsweise werden Gelder für geplante Messen ersetzt und eingesetzt für digitale Maßnahmen, wie die Erstellung einer Produkt-Landingpage. Die Neuerungen, Informationen und Videos werden jetzt einfach online erklärt, statt am Messestand. Es gibt auch schon Lösungen, wie man virtuelle Messekonferenzen online abhalten kann. Netzwerken via Zoom, Teams oder Skype ist zur Tagesordnung geworden.

Welche Kriterien sollten bei einer guten Unternehmenspräsentation unbedingt erfüllt werden? 

Wichtig ist, sich kurz und knapp mit den wichtigsten Informationen vorzustellen. Ein Leitbild oder Werte aufzuzeigen, die im Unternehmen gelebt werden, ist empfehlenswert. Am besten vermeidet man unnötige Füllfloskeln – besser harte Fakten aufzeigen. Man sollte sich generell vorher überlegen, welches Ziel mit der Präsentation verfolgt und für welche Zielgruppe sie erstellt wird. Auch Optik und Sprache sollten aufeinander abgestimmt sein und zum Unternehmen passen. Ebenso wie das oder die gewählten Medien sorgfältig ausgewählt werden sollten. Zum Beispiel: Ein Unternehmen, das hochpreisig anbietet, sollte keine 0815-Präsentation erstellen. Alles muss ideal aufeinander abgestimmt sein und zum Gesamtkonzept passen.

Mit welchen Werbemitteln erreicht ein Mittelständler seine Zielgruppe am besten?

Das ist vom Unternehmen und der Zielgruppe abhängt sowie vom verfügbaren Budget. Aber als Beispiel: Ein Software Unternehmen, welches bisher deutschlandweit tätig war, möchte regional bekannter und sichtbarer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, würde ich ihm nach einer detaillierten Analyse- und Konzeptphase Folgendes empfehlen: Wir entwickeln eine Imagekampagne, welche man mit verschiedenen Medien online und offline vermarkten könnte. Dazu gehört beispielsweise Fahrzeug-Beklebung, die ein gutes Tool ist, wenn man regional sichtbarer werden möchte. Dazu eignen sich auch Fahrräder, die mit Werbung bestückt werden. Arbeiten die Mitarbeiter des Unternehmens bei Kunden vor Ort, dann sollten alle eine einheitliche Firmenkleidung tragen.

Und der digitale Part der Kampagne? 

Die Website des Unternehmens wird nach SEO-Kriterien angepasst: textlich, programmatisch und optisch. Außerdem erstellen wir ein Landingpage-Konzept und darauf aufbauend ein langfristiges SEA-Konzept, also Search Engine Advertising/Suchmaschinenmarketing. Passend dazu werden Social-Media-Kanäle erstellt oder, falls bereits vorhanden, ausgebaut. Dort kann man beispielsweise Kooperationen mit regionalen Influencern oder Portalen aufbauen. Bei Bedarf und je nach Ausrichtung des Unternehmens bietet sich auch ein Onlineshop an, ein regelmäßiger Newsletter, Angebote beziehungsweise Veranstaltungsnews in der E-Mail-Signatur, Sponsoring eines regionalen Sportvereins, … man hat hier viele Möglichkeiten. Wichtig ist bei allen: Das Unternehmen muss sichtbar werden.

Nehmen wir an, sichtbar sind wir als Unternehmen. Wie bleiben wir auch in den Köpfen unserer Zielgruppe?

Ein bleibender Eindruck ist besonders wichtig, denn bekanntlich braucht es sechs bis sieben Kontakte, bis die Zielgruppe etwas von einem kauft. Das heißt, mit regelmäßigen Newslettern oder Mailings sowie einer soliden Außendarstellung durch Anzeigen, Social Media und Webmaßnahmen kann man durch Kontinuität schon mal eine gute Basis schaffen. Einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt man aber nur, wenn man sich etwas Besonderes einfallen lässt. Hier ist Kreativität gefragt, etwas das die Leute anspricht, vielleicht sogar zum Lachen bringt und was nicht so schnell vergessen ist.

Noch immer hält sich im Mittelstand teilweise die Meinung, nicht jedes Unternehmen brauche eine Website. Wie ist deine Meinung dazu?

Das kann ich leider nicht bestätigen. Heutzutage sucht jeder im Internet vorab nach dem Unternehmen, bevor man Kontakt aufnimmt. Findet man nichts, hinterlässt das ein „ungutes Gefühl“. Und oftmals ist dieses Gefühl ausschlaggebend dafür, dass stattdessen die Konkurrenz kontaktiert wird. Vor allem in der Baubranche habe ich die Erfahrung gemacht, dass häufig die Meinung vertreten ist, es „läuft ja“ und „das brauchen wir nicht“. Aber das stimmt so nicht: Mit einer soliden Website, nach SEO-Kriterien optimiert, mit der passenden Optik und Programmierung, kann man seine Zielgruppe heute viel gezielter erreichen. Mit bestimmten Maßnahmen kann sich ein Unternehmen somit außerdem stark von seinen Mitbewerbern abheben und ideal platzieren.

Hast du für Unternehmer einen Marketing-Tipp für das Jahr 2021?

Wer es bis jetzt noch nicht gemacht hat, sollte sich unbedingt mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Es gibt etwa verschiedenste Digitalisierungszuschüsse. Wir sind beispielsweise zertifizierter go-digital Partner für digitale Marketingstrategien. Die Beantragung dauert zwar drei bis sechs Monate, aber man kann bis zu 11.000 Euro Zuschuss erhalten. Das ist eine gute Gelegenheit und eine große Chance zur Digitalisierung im Unternehmen.

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Wie hat sich Marketing im Zuge der Digitalisierung verändert? Christiane Albrecht, Gründerin der Augsburger Agentur Büro 5, kennt die Antwort und weiß, auf welche Kommunikationsmittel man heute bauen sollte.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Albrecht, wurden bisher geltende Strukturen im Marketing im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung mittlerweile überholt?

Christiane Albrecht: Jain. Bisher geltende Strukturen im Marketing gelten auch weiterhin. Digitales wird lediglich intensiviert. Wo man früher zu einer analogen Marketingaktion gegriffen hat, überlegt man heute mehr denn je, wie man diese auch digital umsetzen kann. Beispielsweise werden Gelder für geplante Messen ersetzt und eingesetzt für digitale Maßnahmen, wie die Erstellung einer Produkt-Landingpage. Die Neuerungen, Informationen und Videos werden jetzt einfach online erklärt, statt am Messestand. Es gibt auch schon Lösungen, wie man virtuelle Messekonferenzen online abhalten kann. Netzwerken via Zoom, Teams oder Skype ist zur Tagesordnung geworden.

Welche Kriterien sollten bei einer guten Unternehmenspräsentation unbedingt erfüllt werden? 

Wichtig ist, sich kurz und knapp mit den wichtigsten Informationen vorzustellen. Ein Leitbild oder Werte aufzuzeigen, die im Unternehmen gelebt werden, ist empfehlenswert. Am besten vermeidet man unnötige Füllfloskeln – besser harte Fakten aufzeigen. Man sollte sich generell vorher überlegen, welches Ziel mit der Präsentation verfolgt und für welche Zielgruppe sie erstellt wird. Auch Optik und Sprache sollten aufeinander abgestimmt sein und zum Unternehmen passen. Ebenso wie das oder die gewählten Medien sorgfältig ausgewählt werden sollten. Zum Beispiel: Ein Unternehmen, das hochpreisig anbietet, sollte keine 0815-Präsentation erstellen. Alles muss ideal aufeinander abgestimmt sein und zum Gesamtkonzept passen.

Mit welchen Werbemitteln erreicht ein Mittelständler seine Zielgruppe am besten?

Das ist vom Unternehmen und der Zielgruppe abhängt sowie vom verfügbaren Budget. Aber als Beispiel: Ein Software Unternehmen, welches bisher deutschlandweit tätig war, möchte regional bekannter und sichtbarer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, würde ich ihm nach einer detaillierten Analyse- und Konzeptphase Folgendes empfehlen: Wir entwickeln eine Imagekampagne, welche man mit verschiedenen Medien online und offline vermarkten könnte. Dazu gehört beispielsweise Fahrzeug-Beklebung, die ein gutes Tool ist, wenn man regional sichtbarer werden möchte. Dazu eignen sich auch Fahrräder, die mit Werbung bestückt werden. Arbeiten die Mitarbeiter des Unternehmens bei Kunden vor Ort, dann sollten alle eine einheitliche Firmenkleidung tragen.

Und der digitale Part der Kampagne? 

Die Website des Unternehmens wird nach SEO-Kriterien angepasst: textlich, programmatisch und optisch. Außerdem erstellen wir ein Landingpage-Konzept und darauf aufbauend ein langfristiges SEA-Konzept, also Search Engine Advertising/Suchmaschinenmarketing. Passend dazu werden Social-Media-Kanäle erstellt oder, falls bereits vorhanden, ausgebaut. Dort kann man beispielsweise Kooperationen mit regionalen Influencern oder Portalen aufbauen. Bei Bedarf und je nach Ausrichtung des Unternehmens bietet sich auch ein Onlineshop an, ein regelmäßiger Newsletter, Angebote beziehungsweise Veranstaltungsnews in der E-Mail-Signatur, Sponsoring eines regionalen Sportvereins, … man hat hier viele Möglichkeiten. Wichtig ist bei allen: Das Unternehmen muss sichtbar werden.

Nehmen wir an, sichtbar sind wir als Unternehmen. Wie bleiben wir auch in den Köpfen unserer Zielgruppe?

Ein bleibender Eindruck ist besonders wichtig, denn bekanntlich braucht es sechs bis sieben Kontakte, bis die Zielgruppe etwas von einem kauft. Das heißt, mit regelmäßigen Newslettern oder Mailings sowie einer soliden Außendarstellung durch Anzeigen, Social Media und Webmaßnahmen kann man durch Kontinuität schon mal eine gute Basis schaffen. Einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt man aber nur, wenn man sich etwas Besonderes einfallen lässt. Hier ist Kreativität gefragt, etwas das die Leute anspricht, vielleicht sogar zum Lachen bringt und was nicht so schnell vergessen ist.

Noch immer hält sich im Mittelstand teilweise die Meinung, nicht jedes Unternehmen brauche eine Website. Wie ist deine Meinung dazu?

Das kann ich leider nicht bestätigen. Heutzutage sucht jeder im Internet vorab nach dem Unternehmen, bevor man Kontakt aufnimmt. Findet man nichts, hinterlässt das ein „ungutes Gefühl“. Und oftmals ist dieses Gefühl ausschlaggebend dafür, dass stattdessen die Konkurrenz kontaktiert wird. Vor allem in der Baubranche habe ich die Erfahrung gemacht, dass häufig die Meinung vertreten ist, es „läuft ja“ und „das brauchen wir nicht“. Aber das stimmt so nicht: Mit einer soliden Website, nach SEO-Kriterien optimiert, mit der passenden Optik und Programmierung, kann man seine Zielgruppe heute viel gezielter erreichen. Mit bestimmten Maßnahmen kann sich ein Unternehmen somit außerdem stark von seinen Mitbewerbern abheben und ideal platzieren.

Hast du für Unternehmer einen Marketing-Tipp für das Jahr 2021?

Wer es bis jetzt noch nicht gemacht hat, sollte sich unbedingt mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Es gibt etwa verschiedenste Digitalisierungszuschüsse. Wir sind beispielsweise zertifizierter go-digital Partner für digitale Marketingstrategien. Die Beantragung dauert zwar drei bis sechs Monate, aber man kann bis zu 11.000 Euro Zuschuss erhalten. Das ist eine gute Gelegenheit und eine große Chance zur Digitalisierung im Unternehmen.

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