Grenzebach Maschinenbau GmbH

Investieren in 4.0? Für den Mittelstand geht die Rechnung auf

Andreas Markidonow und Michael Haller. Foto: Grenzebach

Viele Unternehmen erhoffen sich, durch den digitalen Wandel ihr Effizienz-Level steigern zu können. Dazu investieren sie in die Forschung. Wie das konkret aussehen kann, zeigt Grenzebach aus Hamlar.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Andreas Markidonow studiert im siebten Semester Elektrotechnik an der Hochschule Augsburg. „Industrie 4.0, Digitalisierung, Big Data, Internet of Things – das sind Themen, über die derzeit jeder spricht. Trotzdem ist überraschend wenig definiert“, sagt Markidonow. Diese vielen Möglichkeiten in diesem Bereich haben ihn gereizt, sich in seiner Bachelor-Arbeit damit zu beschäftigen. Seine Abschlussarbeit wollte er bei Grenzebach schreiben. Zum Unternehmen kam Markidonow über Ferienarbeiten und ein Praktikum, das er bereits in Hamlar absolviert hatte. So kannte er auch bereits Michael Haller, der bei Grenzebach die Bachelor-Arbeit von Markidonow betreut.

Auf der Suche nach neue Wegen für bessere Lösungen

„Grenzebach ist in der Tat ein Lösungsanbieter für unterschiedlichste Industriezweige“, erklärt Michael Haller. Hochpräziser Maschinenbau in Verbindung mit professioneller, belastbarer Industrie-Steuerung prägen die Lösungs-Ansätze von Grenzebach. Für das Unternehmen ist es wichtig, innovativ und immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Denn Industrie 4.0 und die Digitalisierung bieten der Industrie viele Möglichkeiten. Laut Haller sind diese bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Der digitale Wandel verändert Wissenschaft und Wirtschaft

Andreas Markidonow freut sich, dass er mit seiner Bachelor-Arbeit einen Teilaspekt dieser spannenden Aufgabenstellung untersuchen kann. „Konzeption der IT-Infrastruktur kundenspezifischer Anlagen für Industrie 4.0-fähige Applikationen mit Fokus auf Sondermaschinen“: Unter diesem etwas sperrigen Titel untersucht Markidonow die anspruchsvollen Anforderungen an die Datenverarbeitung und Datensicherheit. Um die neuen Herausforderungen von Industrie 4.0 und Digitalisierung meistern zu können, muss die industrielle IT-Infrastruktur flexibel und skalierbar gestaltet werden. Wie das in der Praxis aussehen kann, wird Andreas im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit untersuchen.

Millionenschwere Forschungs-Projekte sollen Industrie und Produktion stärken

Andreas Markidonows Bachelorarbeit bei Grenzebach zeigt eine Möglichkeit auf, Forschung mit Praxisbezug zu fördern und gleichzeitig Nachwuchskräfte zu generieren. Um die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft enger zu vernetzen, wird aber auch außerhalb von Unternehmen kräftig investiert. In Augsburg sind beispielsweise in letzter rund um das Technologiezentrum Augsburg gleich mehrere millionenschwere Forschungs-Einrichtungen entstanden. Dazu gehört auch das erst im Juli gegründete Fraunhofer-Institut IGVC. „Über den Augsburg Innovationspark hinaus entstehen wichtige Synergie-Effekte für die Wirtschaft. Die Investitionen in dieses Projekt werden sich um ein Vielfaches rentieren“, sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Gründungsfeier. Die Grundsteinlegung des neuen Material Ressource Management-Gebäudes ist ebenfalls ein Puzzleteil für das erklärte Ziel, in Augsburg und in Schwaben einen starken Standort für Wissenschaft und Wirtschaft zu schaffen.

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