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Digitalisierung muss schon in der Schule beginnen

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Foto: vbw

Ein Tempowechsel, das ist es, was die Digitalisierung bringt: Schneller automatisch vernetzt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Wirtschaft an einem Strang ziehen und das in jeder Branche. Damit auch die Fachkräfte von morgen wissen, wie Industrie 4.0 funktioniert, fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Thema schon in den Schulen einzubringen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in rasantem Tempo. Schülerinnen und Schüler müssen sich frühestmöglich in dieser digitalisierten Welt zurechtfinden. Deshalb ist es notwendig, moderne Informations- und Kommunikationsmedien fest in den Lehr- und Lernprozessen zu verankern“, formulierte es Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, deutlich. Die vbw unterstützt daher auch den Schulversuch „Digitale Schule 2020“ des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Schüler werden fit für die digitalisierte Berufswelt

An acht Modellschulen werden seit dem Schulstart am 13. September übertragbare Konzepte für den systematischen Einsatz digital gestützten Lernens und Arbeitens in der Schule entwickelt und erprobt. „Damit die Schülerinnen und Schüler den Anforderungen der Berufswelt gewachsen sind, braucht es ein leistungsfähiges Schulsystem“, so Brossardt weiter.

Digitalisierung in allen Branchen

Digitalisierung, das ist nicht nur ein Thema der IT oder der Industrie. Vertrieb 4.0, Farming 4.0, Tourismus 4.0 um nur einige Beispiel zu nennen, haben diesen Weg bereits für sich entdeckt. Somit ist eine breitgefächerte Förderung der Schüler für jeden Berufszweig richtungsweisend. Denn egal für welche Fachrichtung sich die Jugendlichen nach ihrem Abschluss entscheiden, das Thema 4.0 wartet in jedem Betrieb auf sie. Eine frühe Förderung ist so die logische Konsequenz.

Techniker Schule stößt Tür zu Industrie 4.0 auf

In ihren Lehrplan mit aufgegriffen hat das Thema Digitalisierung die Techniker Schule Augsburg. Neue Lernkonzepte sollen aktuelle Inhalte besser vermitteln. Bereiche wie die umfassende Automatisierung und Vernetzung der Produktion sowie das integrierende Konzept der Mechatronik haben nicht nur in den vergangen zwei Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen, sondern werden mittlerweile gefordert. Daher setzt Schuldirektor Werner Schalk auf einen Ausbau der Themen.

Wie digital ist der Mittelstand in Bayerisch-Schwaben?

Um ausgebildete Fachkräfte für sich zu interessieren, müssen aber auch Unternehmen dem digitalen Wandel nachkommen. Doch wie weit ist der bayerisch-schwäbische Mittelstand bei diesem Thema? Im Rahmen unseres Herbstthemas „Digitalisierung“ gehen wir diesem in unserer großen Unternehmer-Umfrage nach.

››  Hier geht’s zur Umfrage Digitalisierung im Mittelstand in Bayerisch-Schwaben

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