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Digitalbonus: Bayern kurbelt Digitalisierung im Mittelstand an

Symbolbild. Foto: iStock / milanvirijevic
Der Wandel zur Digitalisierung ist für Unternehmen nicht billig. Wer investiert, wir daher nun vom Freistaat unterstützt. Das Bayerische Kabinett verabschiedete dazu den „Digitalbonus Bayern“ mit über 80 Millionen Euro.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das Programm stellt einen wichtigen Part der Zukunftsstrategie „Bayern digital“ dar. Ziel ist es, gewerbliche Unternehmen im Prozess der Digitalisierung zu unterstützen. Dies bezieht sich vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen. Zuschüsse gibt es für Investitionen in IT-Sicherheit, digitale Strategien und Weiterentwicklung.

Unternehmen brauchen eine Digitalisierungsstrategie

„Im Zeitalter der Globalisierung und beschleunigter Digitalisierung benötigen alle Unternehmen eine entsprechende Digitalisierungsstrategie. Somit sind insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Lage, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Wachstumspotentiale zu nutzen“, äußerte sich Landrat Martin Sailer zum Digitalbonus. Auch von Seiten der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erntete das Projekt Lob. Das Förderprogramm sei „ein hilfreicher Beitrag“, erklärte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und bestätigte: „Jede Firma sollte eine individuelle Digitalisierungsstrategie entwickeln.“

Bis zu zwei Millionen Euro für Investitionen in die Digitalisierung

Um diese nicht nur auf dem Papier stehen zu lassen, sondern auch zu verwirklichen, stehen drei Varianten des Förderprogramms Digitalbonus zur Verfügung. In der Variante DITGITALBONUS STANDARD wird ein Zuschuss von bis zu 10.000 Euro für Digitalisierungs-Maßnahmen und Maßnahmen zur IT-Sicherheit zur Verfügung gestellt. Bei DIGITALBONUS PLUS kann für Digitalisierungs-Maßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt eine Unterstützung von bis zu 50.000 Euro gewährt werden. Weiter steht Unternehmen über die LfA Förderbank Bayern mit dem DIGITALKREDIT ein zinsverbilligtes Darlehen zur Verfügung. Dieses kann bis zu zwei Millionen Euro betragen und ist mit dem Digitalbonus kombinierbar.

Investitionen zahlen sich aus

Dass sich die Investitionen lohnen, zeigen verschiedene Best-Practice Beispiele aus Schwaben. Die Grenzebach Maschinenbau GmbH hat für sich den Trend zur Industrie 4.0 bereits entdeckt und investiert Gelder in die Forschung. Der Energie-Dienstleister erdgas schwaben baut derweil seine Geschäftsfelerer gas & glas, Elektro-Mobilität und Smart Grid aus. Und auch die Günzburger Steigtechnik arbeitet an einem „sicheren Stand“ in der Industrie 4.0.

Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020

„Ziel des Digitalbonus ist es, kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse digital umzuwandeln“, fasst Landrat Martin Sailer zusammen. „Insgesamt nimmt der Freistaat dafür 80 Millionen Euro in die Hand, denn wir wollen, dass sich die Unternehmen auch in Zukunft im Wettbewerb behaupten können“, so MdL Peter Tomaschko aus dem Landkreis Aichach-Friedberg. Das Förderprogramm ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

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Unternehmen brauchen eine Digitalisierungsstrategie

„Im Zeitalter der Globalisierung und beschleunigter Digitalisierung benötigen alle Unternehmen eine entsprechende Digitalisierungsstrategie. Somit sind insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Lage, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Wachstumspotentiale zu nutzen“, äußerte sich Landrat Martin Sailer zum Digitalbonus. Auch von Seiten der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erntete das Projekt Lob. Das Förderprogramm sei „ein hilfreicher Beitrag“, erklärte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und bestätigte: „Jede Firma sollte eine individuelle Digitalisierungsstrategie entwickeln.“

Bis zu zwei Millionen Euro für Investitionen in die Digitalisierung

Um diese nicht nur auf dem Papier stehen zu lassen, sondern auch zu verwirklichen, stehen drei Varianten des Förderprogramms Digitalbonus zur Verfügung. In der Variante DITGITALBONUS STANDARD wird ein Zuschuss von bis zu 10.000 Euro für Digitalisierungs-Maßnahmen und Maßnahmen zur IT-Sicherheit zur Verfügung gestellt. Bei DIGITALBONUS PLUS kann für Digitalisierungs-Maßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt eine Unterstützung von bis zu 50.000 Euro gewährt werden. Weiter steht Unternehmen über die LfA Förderbank Bayern mit dem DIGITALKREDIT ein zinsverbilligtes Darlehen zur Verfügung. Dieses kann bis zu zwei Millionen Euro betragen und ist mit dem Digitalbonus kombinierbar.

Investitionen zahlen sich aus

Dass sich die Investitionen lohnen, zeigen verschiedene Best-Practice Beispiele aus Schwaben. Die Grenzebach Maschinenbau GmbH hat für sich den Trend zur Industrie 4.0 bereits entdeckt und investiert Gelder in die Forschung. Der Energie-Dienstleister erdgas schwaben baut derweil seine Geschäftsfelerer gas & glas, Elektro-Mobilität und Smart Grid aus. Und auch die Günzburger Steigtechnik arbeitet an einem „sicheren Stand“ in der Industrie 4.0.

Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020

„Ziel des Digitalbonus ist es, kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse digital umzuwandeln“, fasst Landrat Martin Sailer zusammen. „Insgesamt nimmt der Freistaat dafür 80 Millionen Euro in die Hand, denn wir wollen, dass sich die Unternehmen auch in Zukunft im Wettbewerb behaupten können“, so MdL Peter Tomaschko aus dem Landkreis Aichach-Friedberg. Das Förderprogramm ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

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