Marketing-Partner trumedia

Marken fordern "volle Kraft"

trumedia Geschäftsführer Marco Trutter. Foto: trumedia
Der Markenbildungs-Prozess erhält in der digitalen Welt neues Gewicht. Marco Trutter, mit trumedia ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet, sagt, worauf es ankommt.

Worauf kommt es im digitalen Zeitalter an, wenn eine Marke wirken soll?

Marco Trutter: Was auch immer sonst eine Marke ausmacht: Sie muss auf Anhieb greifbar und begreifbar sein. Die online sichtbare Oberfläche erscheint technisch. Aber die Substanz liefern Menschen. Wenn Unternehmen sich daran machen, eine digital-fähige Marke zu entwickeln oder eine Marke ins digitale Zeitalter zu überführen, unterschätzen sie häufig den Aufwand – Aufwand für die umfassende, fachlich fundierte Arbeit zwischen Mitarbeitern des Unternehmens und Spezialisten auf dem Gebiet der Markenentwicklung. Nur so aus dem Bauch: Das klappt nicht.

Was ist der kritische Faktor?

Marco Trutter: Gerade bei der Marke, wo Verstand und Gefühl gleichzeitig wirken, kommt es auf Beständigkeit und Tragkraft an – und auf eine Profilschärfe, die an allen Schnittstellen des Unternehmens identisch ist. Denken Sie an die spätere „Customer Journey“, die ein Markenauftritt begleiten soll, die er aber nur bedingt steuern kann. Da sind Integrität und Begehrlichkeit zugleich gefordert. So etwas lässt sich Kunden nicht verordnen, so etwas muss gelebt werden.

Und wie geht man dabei am besten vor?

Marco Trutter: Markenführung ist keine elitäre Veranstaltung „von oben“. Denn dann verzichten Sie erstens auf wertvollen Input und es fehlen Ihnen, zweitens, am Ende die überzeugten Markenbotschafter unter Ihren Mitarbeitern. Die stärkste Kraft im Leben einer Marke ist das „Wir-Gefühl“. Holen Sie für die Markenentwicklung deshalb alle ins Boot. Workshops, moderiert von erfahrenen externen Fachleuten, sind die ideale Plattform, um effizient zu trag­fähigen Ergebnissen zu kommen.

Wie kommt trumedia dabei ins Spiel?

Marco Trutter:  Wir liefern das, was die Unternehmen brauchen: Umfassendes Anwendungswissen aus dem Brandingprozess. Wir bewegen uns täglich auf dem Terrain, das die Unternehmen und ihre Mitarbeiter erst noch erkunden müssen. Die Mittelständler genauso wie die „global brands“ unter unseren Kunden – die namhaften und interna­tional agierenden großen Unternehmen also: Sie zeigen, dass digitale Markenentwicklung auf breiter Ebene angekommen ist. Regionale Nähe ist bei einem so sensiblen Thema, Internet-Zeitalter hin, Telekommunikation her, ebenfalls von ­Vorteil.

Marco Trutter (l.) nahm die Auszeichnung stolz entgegen. Foto: trumedia GmbH

Wirkung zeigen mit Substanz: Wie viel Online Marketing braucht …

… ein Serviceversprechen?

Rückrufbutton. Terminvereinbarung online. Erklär-Chat für technische Fragen. Nie war es einfacher, Kunden wirklich nahe zu sein – oder unmittelbare Nähe anzubieten. Reifenwechsel, Friseurbesuch, Hotelbuchung: Unternehmen, die Online-Services vernachlässigen, verlieren Kunden. Aktuell zeigt der „Apple Business Chat“, wie intelligente, serviceorientierte Kundenkommunikation in B2B aussieht.

… Employer Branding?

Meine Firma ein digitaler Champion? Mein Team online? Mein Arbeitsplatz smart? Die Antworten auf diese Fragen sind in vielen Berufen und für viele Hochqualifizierte ein scharfes Kriterium für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Egal, auf welchem Kanal das Online-Marketing nach außen dringt: Mangelt es hier an Professionalität, drohen dem digitalen Employer Branding ernsthafte Glaubwürdigkeitsdefizite.

… Agilität?

Wer hier nicht nur ein hübsches Schlagwort sieht, sondern eine echte Herausforderung, der kann direkt den Auftrag ableiten: Online-Marketing basiert auf festen Größen, bleibt aber ständig in Bewegung. Lernbereitschaft, Fehlerkultur und Veränderungswille sind die Motoren des digitalen Marketings.

… CSR?

Neues aus der Mafo: Unsere Kunden fahren auf Umweltthemen ab? Also, Leute, stellen wir etwas auf die Homepage. Kleine Kampagne über die Bäume am Parkplatz, die Blumentöpfe in der Teeküche und die recycelten Aktenmappen für den Büro-Umlauf. Dumm nur, wenn aufmerksame Beobachter diese Pseudo-Informationen auf Social Media als billiges „Greenwashing“ enttarnen. Wer echte Verantwortung sichtbar machen will, dokumentiert sauber und sorgfältig seine Aktivitäten und lädt z.B. zum „Realitäts-Check“ ein.

… Kundenorientierung?

An der Oberfläche lässt sich 24/7 leicht plakatieren – analog wie online. Aber: Eine Marke, vor allem ihre digitale Seite, ist kein Roboter, sie braucht Persönlichkeit. Stereotype Bandansagen, formelhafte Textbausteine, Werteversprechen aus dem Phrasenbaukasten: Die Leichtigkeit der technischen Handhabung verführt dazu, Marken in Konserven zu stecken. Gute Marken leben aber nicht vom Lärm, den sie verursachen, sondern von der Begeisterung bei den Nutzern. Die muss man digital erst einmal wecken – und dann wach halten.

… eine Marke?

Die Frage muss richtig heißen: Wie viel Marke braucht Online-Marketing? Die Antwort: 100 Prozent. Die charakteristischen Merkmale, die eine Marke aus der Masse des Wettbewerbs herausheben, sind auch der Schlüssel zur Profilierung am Markt. Sprich: zu einem Online-Marketing, das beim Kunden glaubwürdig ankommt. Das Emotionen auslöst. Das für die Adressaten so sexy ist, dass sie sich in eine Marke verlieben.

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trumedia Geschäftsführer Marco Trutter. Foto: trumedia
Der Markenbildungs-Prozess erhält in der digitalen Welt neues Gewicht. Marco Trutter, mit trumedia ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet, sagt, worauf es ankommt.

Worauf kommt es im digitalen Zeitalter an, wenn eine Marke wirken soll?

Marco Trutter: Was auch immer sonst eine Marke ausmacht: Sie muss auf Anhieb greifbar und begreifbar sein. Die online sichtbare Oberfläche erscheint technisch. Aber die Substanz liefern Menschen. Wenn Unternehmen sich daran machen, eine digital-fähige Marke zu entwickeln oder eine Marke ins digitale Zeitalter zu überführen, unterschätzen sie häufig den Aufwand – Aufwand für die umfassende, fachlich fundierte Arbeit zwischen Mitarbeitern des Unternehmens und Spezialisten auf dem Gebiet der Markenentwicklung. Nur so aus dem Bauch: Das klappt nicht.

Was ist der kritische Faktor?

Marco Trutter: Gerade bei der Marke, wo Verstand und Gefühl gleichzeitig wirken, kommt es auf Beständigkeit und Tragkraft an – und auf eine Profilschärfe, die an allen Schnittstellen des Unternehmens identisch ist. Denken Sie an die spätere „Customer Journey“, die ein Markenauftritt begleiten soll, die er aber nur bedingt steuern kann. Da sind Integrität und Begehrlichkeit zugleich gefordert. So etwas lässt sich Kunden nicht verordnen, so etwas muss gelebt werden.

Und wie geht man dabei am besten vor?

Marco Trutter: Markenführung ist keine elitäre Veranstaltung „von oben“. Denn dann verzichten Sie erstens auf wertvollen Input und es fehlen Ihnen, zweitens, am Ende die überzeugten Markenbotschafter unter Ihren Mitarbeitern. Die stärkste Kraft im Leben einer Marke ist das „Wir-Gefühl“. Holen Sie für die Markenentwicklung deshalb alle ins Boot. Workshops, moderiert von erfahrenen externen Fachleuten, sind die ideale Plattform, um effizient zu trag­fähigen Ergebnissen zu kommen.

Wie kommt trumedia dabei ins Spiel?

Marco Trutter:  Wir liefern das, was die Unternehmen brauchen: Umfassendes Anwendungswissen aus dem Brandingprozess. Wir bewegen uns täglich auf dem Terrain, das die Unternehmen und ihre Mitarbeiter erst noch erkunden müssen. Die Mittelständler genauso wie die „global brands“ unter unseren Kunden – die namhaften und interna­tional agierenden großen Unternehmen also: Sie zeigen, dass digitale Markenentwicklung auf breiter Ebene angekommen ist. Regionale Nähe ist bei einem so sensiblen Thema, Internet-Zeitalter hin, Telekommunikation her, ebenfalls von ­Vorteil.

Marco Trutter (l.) nahm die Auszeichnung stolz entgegen. Foto: trumedia GmbH

Wirkung zeigen mit Substanz: Wie viel Online Marketing braucht …

… ein Serviceversprechen?

Rückrufbutton. Terminvereinbarung online. Erklär-Chat für technische Fragen. Nie war es einfacher, Kunden wirklich nahe zu sein – oder unmittelbare Nähe anzubieten. Reifenwechsel, Friseurbesuch, Hotelbuchung: Unternehmen, die Online-Services vernachlässigen, verlieren Kunden. Aktuell zeigt der „Apple Business Chat“, wie intelligente, serviceorientierte Kundenkommunikation in B2B aussieht.

… Employer Branding?

Meine Firma ein digitaler Champion? Mein Team online? Mein Arbeitsplatz smart? Die Antworten auf diese Fragen sind in vielen Berufen und für viele Hochqualifizierte ein scharfes Kriterium für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Egal, auf welchem Kanal das Online-Marketing nach außen dringt: Mangelt es hier an Professionalität, drohen dem digitalen Employer Branding ernsthafte Glaubwürdigkeitsdefizite.

… Agilität?

Wer hier nicht nur ein hübsches Schlagwort sieht, sondern eine echte Herausforderung, der kann direkt den Auftrag ableiten: Online-Marketing basiert auf festen Größen, bleibt aber ständig in Bewegung. Lernbereitschaft, Fehlerkultur und Veränderungswille sind die Motoren des digitalen Marketings.

… CSR?

Neues aus der Mafo: Unsere Kunden fahren auf Umweltthemen ab? Also, Leute, stellen wir etwas auf die Homepage. Kleine Kampagne über die Bäume am Parkplatz, die Blumentöpfe in der Teeküche und die recycelten Aktenmappen für den Büro-Umlauf. Dumm nur, wenn aufmerksame Beobachter diese Pseudo-Informationen auf Social Media als billiges „Greenwashing“ enttarnen. Wer echte Verantwortung sichtbar machen will, dokumentiert sauber und sorgfältig seine Aktivitäten und lädt z.B. zum „Realitäts-Check“ ein.

… Kundenorientierung?

An der Oberfläche lässt sich 24/7 leicht plakatieren – analog wie online. Aber: Eine Marke, vor allem ihre digitale Seite, ist kein Roboter, sie braucht Persönlichkeit. Stereotype Bandansagen, formelhafte Textbausteine, Werteversprechen aus dem Phrasenbaukasten: Die Leichtigkeit der technischen Handhabung verführt dazu, Marken in Konserven zu stecken. Gute Marken leben aber nicht vom Lärm, den sie verursachen, sondern von der Begeisterung bei den Nutzern. Die muss man digital erst einmal wecken – und dann wach halten.

… eine Marke?

Die Frage muss richtig heißen: Wie viel Marke braucht Online-Marketing? Die Antwort: 100 Prozent. Die charakteristischen Merkmale, die eine Marke aus der Masse des Wettbewerbs herausheben, sind auch der Schlüssel zur Profilierung am Markt. Sprich: zu einem Online-Marketing, das beim Kunden glaubwürdig ankommt. Das Emotionen auslöst. Das für die Adressaten so sexy ist, dass sie sich in eine Marke verlieben.

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