Digitales Marketing von A bis Z

Jörn Steinhauer: „F“ wie „Facebook“

Jörn Steinhauer, CEO der alphasystems GmbH. Foto: alphasystems
Facebook ist nur ein Hype – das geht wieder vorüber. Solche und ähnliche Aussagen hörte man noch vor einigen Jahren. Das hat sich geändert, weiß Jörn Steinhauer, CEO der alphasystems GmbH. Weshalb Facebook heute eines der wichtigsten Digitalmarketing Instrumente ist, erklärt er in der Reihe Digitales Marketing von A bis Z.

Mit rund 2,3 Milliarden Usern – davon rund 32 Millionen in Deutschland – erreicht man jeden dritten Menschen auf diesem Planeten. In Zeiten von AdBlockern und immer weniger User-Akzeptanz bei klassischen Online-Werbeformen wie Banner oder Pop-Ups wird Content Marketing auf den Social Media-Kanälen immer wichtiger. Diese Inhalte, die den User informieren, beraten und unterhalten sollen, generieren umfangreiche organische Reichweiten für die Unternehmen.

Facebook ist dabei schon lange keine Spielwiese mehr für Kinder oder Enduser. Fast 70 Millionen Unternehmens-Seiten auf Facebook sprechen eine deutliche Sprache. Das Durchschnittsalter der Facebook User in Deutschland liegt bei 39 Jahren, die Kernnutzergruppe liegt im Bereich zwischen 19 und 49 Jahren. Damit liegt das Alter der Hauptnutzer genau im Bereich der umsatz- und kaufentscheidungsrelevanten Gruppe. Gerade im Bereich Brand Building, Kundenbindung sowie Reputationssteigerung verfügt Facebook über Mechanismen, um mit seinem Unternehmen dauerhaft erfolgreich zu sein.

Für jede Social Media-Aktivität gilt aber, dass eine Strategie entscheidend ist. In jedem Fall sollte klar sein, wie wichtig ein guter Facebook-Auftritt ist. Denn wer eine Facebook Seite nur einrichtet, weil es alle machen, hat schon verloren. Dieser Ansatz wird nie in einem erfolgreichen Facebook-Marketing münden. Es wird eher das Gegenteil eintreten. Mangels fehlender Erfolge kommt es schnell zur Frustration und die Marketingaktivitäten in den Social Media Kanälen werden generell in Frage gestellt. Die wichtigste Regel lautet daher: Der Strategie treu bleiben und die Markenführung im Auge behalten. Bleiben Sie Ihrem Wording und Ihren Bilderwelten treu – diese sollten jeweils nur für die verschiedenen Kanäle angepasst werden. Die digitalen Kommunikationskanäle unterscheiden sich vor allem in Stil und Tonalität. Das reicht von der lockeren Unterhaltung auf Facebook über Emoji-lastige Posts auf Instagram bis hin zum tendenziell sachlichen Umgang in den Businessnetzwerken.

In jedem Fall gilt: Kontinuität ist wichtiger als Quantität. Wenn Sie beispielsweise während einer Messer mehrmals täglich bei Facebook posten und danach wochenlang nichts mehr von Ihnen zu hören ist, sorgt das bei den Fans für große Verwirrung. Daher lieber nur einmal pro Woche posten, aber dafür diesen Zeitplan konsequent einhalten. Hier hilft es immer, einen Redaktionsplan zu erstellen. Häufig fehlt es an der Zeit, eigenen Content zu erstellen. Hier kann es Abhilfe schaffen, zielgruppenrelevante Inhalte von externen Beiträgen zu teilen.

Es muss mindestens einen Mitarbeiter geben, der die Gesamtverantwortung trägt und somit die Strategie bestimmt, die Einhaltung der Qualität überwacht und die Ergebnisse auswertet. Denn Social Media verfolgt Unternehmensziele und diese sollten so definiert werden, dass sie messbar sind. Anhand von Kennzahlen wie Follower, Reichweite oder Interaktionszahlen kann der Erfolg von Social Media-Kampagnen gemessen und kontrolliert werden. Daraus ableitend sollten immer wieder neue Strategien entwickelt und in Frage gestellt werden.

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Mit rund 2,3 Milliarden Usern – davon rund 32 Millionen in Deutschland – erreicht man jeden dritten Menschen auf diesem Planeten. In Zeiten von AdBlockern und immer weniger User-Akzeptanz bei klassischen Online-Werbeformen wie Banner oder Pop-Ups wird Content Marketing auf den Social Media-Kanälen immer wichtiger. Diese Inhalte, die den User informieren, beraten und unterhalten sollen, generieren umfangreiche organische Reichweiten für die Unternehmen.

Facebook ist dabei schon lange keine Spielwiese mehr für Kinder oder Enduser. Fast 70 Millionen Unternehmens-Seiten auf Facebook sprechen eine deutliche Sprache. Das Durchschnittsalter der Facebook User in Deutschland liegt bei 39 Jahren, die Kernnutzergruppe liegt im Bereich zwischen 19 und 49 Jahren. Damit liegt das Alter der Hauptnutzer genau im Bereich der umsatz- und kaufentscheidungsrelevanten Gruppe. Gerade im Bereich Brand Building, Kundenbindung sowie Reputationssteigerung verfügt Facebook über Mechanismen, um mit seinem Unternehmen dauerhaft erfolgreich zu sein.

Für jede Social Media-Aktivität gilt aber, dass eine Strategie entscheidend ist. In jedem Fall sollte klar sein, wie wichtig ein guter Facebook-Auftritt ist. Denn wer eine Facebook Seite nur einrichtet, weil es alle machen, hat schon verloren. Dieser Ansatz wird nie in einem erfolgreichen Facebook-Marketing münden. Es wird eher das Gegenteil eintreten. Mangels fehlender Erfolge kommt es schnell zur Frustration und die Marketingaktivitäten in den Social Media Kanälen werden generell in Frage gestellt. Die wichtigste Regel lautet daher: Der Strategie treu bleiben und die Markenführung im Auge behalten. Bleiben Sie Ihrem Wording und Ihren Bilderwelten treu – diese sollten jeweils nur für die verschiedenen Kanäle angepasst werden. Die digitalen Kommunikationskanäle unterscheiden sich vor allem in Stil und Tonalität. Das reicht von der lockeren Unterhaltung auf Facebook über Emoji-lastige Posts auf Instagram bis hin zum tendenziell sachlichen Umgang in den Businessnetzwerken.

In jedem Fall gilt: Kontinuität ist wichtiger als Quantität. Wenn Sie beispielsweise während einer Messer mehrmals täglich bei Facebook posten und danach wochenlang nichts mehr von Ihnen zu hören ist, sorgt das bei den Fans für große Verwirrung. Daher lieber nur einmal pro Woche posten, aber dafür diesen Zeitplan konsequent einhalten. Hier hilft es immer, einen Redaktionsplan zu erstellen. Häufig fehlt es an der Zeit, eigenen Content zu erstellen. Hier kann es Abhilfe schaffen, zielgruppenrelevante Inhalte von externen Beiträgen zu teilen.

Es muss mindestens einen Mitarbeiter geben, der die Gesamtverantwortung trägt und somit die Strategie bestimmt, die Einhaltung der Qualität überwacht und die Ergebnisse auswertet. Denn Social Media verfolgt Unternehmensziele und diese sollten so definiert werden, dass sie messbar sind. Anhand von Kennzahlen wie Follower, Reichweite oder Interaktionszahlen kann der Erfolg von Social Media-Kampagnen gemessen und kontrolliert werden. Daraus ableitend sollten immer wieder neue Strategien entwickelt und in Frage gestellt werden.

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