Kathrin Buchenroth

Google Ads im Mittelstand: die Vorteile

Warum Unternehmen Google Ads (ehemals Google AdWords) ausprobieren sollten und was der Mittelstand beachten muss, wenn er diese Form des digitalen Marketings einsetzen möchte – eine zweiteilige Serie verrät es.

Egal, ob Sie einen Friseur, eine neue Baumaschine oder ein Restaurant für den Feierabend benötigen. Die Suche führt etwa 90 Prozent von uns über Google. Jeden Tag verarbeitet die Suchmaschine drei Milliarden Suchvorgänge weltweit und durchsucht mehr als eine Milliarde Webseiten.

Die Zahlen zeigen: In diesem Wust aus Informationen gefunden zu werden, ist für einen einzelnen Betrieb gar nicht so einfach. Allein die zwei Suchbegriffe „Friseur Augsburg“ spucken innerhalb von 0,44 Sekunden 1.490.000 Ergebnisse aus.

Doch Google hat für Unternehmen jeder Größe eine Möglichkeit geschaffen, bei der Suche ganz nach oben zu kommen. Mit Google Ads können Betriebe auch mit kleinem Budget eine enorme Reichweite erzielen und sich beim Suchmaschinenriesen auf die erste Ergebnisseite katapultieren. Hier die Vorteile von Google Ads für den Mittelstand auf einen Blick: 

 

Reichweite: Mehr potenzielle Kunden erreicht kein anderes Medium

Laut Statista hat Google in Deutschland einen Marktanteil von 94,52 Prozent. Bei rund 62,4 Millionen Internetnutzern erreicht man über die Suchmaschine Sage und Schreibe fast 59 Millionen Menschen mit nur einem Klick. Kaum ein anderes Medium kann eine solche (potenzielle) Reichweite bieten. Außerdem erwischen Unternehmer Interessenten genau in dem Moment, in dem sie ein Produkt oder eine Dienstleistung suchen. Näher an die Kaufentscheidung kann man kaum rankommen.

Budget: Mit kleinem Geld bei voller Kostenkontrolle Großes erreichen

Für Google Ads muss ein Unternehmen kein großes Budget freischaufeln, denn: Man bezahlt nur dann, wenn ein potenzieller Kunde auch wirklich auf die Anzeige klickt. Außerdem lässt sich der Budgetrahmen genau definieren. Ist das Budget aufgebraucht, stoppt die Kampagne automatisch.

Wichtig zu wissen: Je „wertvoller“ das Keyword ist, desto teurer ist der Klick. Ein allgemeines Keyword, wie etwa „Anwalt Familienrecht Augsburg“ ist in der Fuggerstadt beispielsweise deutlich teurer als ein spezifisches Nischensuchwort wie „Gewerblicher Hallenbau im Donau-Ries“. Der Preis der Keywords errechnet sich über ein Bieterverfahren unter den Werbetreibenden. Den Maximalpreis pro Klick kann man jedoch deckeln. 

 

Relevanz: Die Zielgruppe ist exakt definierbar

Auch wenn die potenzielle Zielgruppe unüberschaubar groß ist, so lassen sich die Streuverluste deutlich eingrenzen. Durch das sogenannte Targeting können Unternehmer die Zielgruppe genau definieren. Die Suche lässt sich nach Alter, Geschlecht und Region (Ort plus Umkreis) eingrenzen. So sehen die Anzeige gezielt nur diejenigen, die etwas mit meinem Produkt oder der Dienstleistung anfangen können.

Messbarkeit: Erfolgskontrolle leicht gemacht

Google zeigt genau auf, wofür das Budget ausgegeben wurde. Also wie oft die Anzeige insgesamt eingeblendet wurde und wie viele User tatsächlich geklickt haben. Zusätzlich lässt sich ein Call- oder Conversion-Tracking anwenden. So ist zum Beispiel nachvollziehbar, ob der User, der über die Anzeige auf die Website kam, auch im Online-Shop etwas bestellt hat.

Flexibilität: Aktionen kurzfristig planbar

Egal ob Lagerbestände geleert werden müssen, Dienstleistungskalender kurzfristig gefüllt oder Spezialthemen wie große Sportereignisse, Urlaube oder Weihnachten anstehen: Über Google Ads kann man schnell Sonderkampagnen und -aktionen platzieren und damit last Minute viele potenzielle Kunden erreichen. 

Worauf es zu achten gilt, wenn man Google Ads für das Unternehmen nutzen möchte, lesen Sie demnächst im zweiten Teil der Artikelserie.

Kathrin Buchenroth
Leiterin Digitale Medien, vmm wirtschaftsverlag

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