Christian Popp, Netz16

Zwei Firmennetzwerke: „Koppeln oder ein neues Netzwerk schaffen?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Wir starten ein Partnerprojekt mit zwei anderen Firmen, mit denen wir noch nie zusammengearbeitet haben. Was ist effizienter: Ein neues, gemeinsames Netz zu schaffen oder ein Netz auszuwählen und den anderen Zugangsrechte einzuräumen?“ Unser Experte für Digitalisierung, Christian Popp von Netz16, kennt die Antwort.

Eine einfache Frage, die wir in unserer Praxis schon sehr häufig hatten und die schon oft in aufwändigen IT Projekten endete.

Es gibt leider eine Vielzahl von Lösungen und man muss sich viele Faktoren genau anschauen.

  • Wie wird zukünftig zusammen gearbeitet? Welche Anwendungen und Daten?
  • Wie verwaltet man Berechtigungen und regelt die Zugriffsrechte? Koppelt man die Verzeichnisdienste oder nicht?
  • Sind die Bandbreiten zwischen den Netzen ausreichend für die Anwendungen?
  • Wie soll Virusscenning, Backup und Administration geregelt sein?
  • Was ist bezüglich Datenschutz zu beachten?

Grundsätzlich versuchen wir die aufwändige Kopplung von Netzen zu vermeiden. Das Mittel der Wahl sind Lösungen wie Microsoft Teams in Verbindung mit Office 365. Dort kann man für gemeinsames Arbeiten Adhoc einen Teamraum erstellen, interne und externe Benutzer einladen und dann diverse Funktionen nutzen. Eine Dateiablage auf Basis von Sharepoint mit Versionierung ist in Teams enthalten. Die Dateiablage kann auch als Laufwerk angebunden werden. Die Sicherheit von Login und Daten wird aus der Microsoft Office365 Cloud heraus bereit gestellt.

Schnelle Lösung: Microsoft Teams

Microsoft Teams bietet einige Vorteile. Das Bereitstellen von geteilten Resscourcen erfolgt blitzschnell und kann durch das Team erfolgen. Online Meetings, Dateien, Kalender, Wiki, News etc.  können im Team bearbeitet werden. Wenn man öfter Projekte zusammen mit Geschäftspartnern hat, ist das die schnelle und flexible Lösung. 

Lösungen bei Netzwerkkopplung

Falls doch eine Netzwerkkopplung nötig ist, empfehle ich ein Netzwerksegment an der Firewall abzutrennen und dieses dann über VPN von außen zugänglich zu machen. Danach muss man entsprechende Ressourcen in das Segment installieren, zum Beispiel ein Server für Dateiablage und die Zugriffssteuerung. Alle Beteiligten arbeiten in dem eigenständigen Segment und die Zugriffe des internen Netzwerks auf dieses Segment kann durch die Firewall granular geregelt werden.

Einfache Lösungen, die von diversen Firewall Anbieter angeboten werden, wären auch denkbar: Die Firewall macht ein SSL Gateway und stellt dort einen Fileshare des Fileservers nach extern zur Verfügung.

Wenn Firmen rechtlich verbunden sind, dann kann man auch über die Kopplung der Verzeichnisdienste nachdenken. Ein User kann dann in beiden Netzen berechtigt werden und benötigt nur eine Anmeldung und Konto.

Die berühmte „Hintertüre“ in das Netzwerk

Bei Netzwerkkopplungen sollten sind immer die Kollegen der Netzwerk-Security beteiligt sein. Das gekoppelte Netzwerk ist die berühmte „Hintertüre“ in das Netzwerk. Wenn sich dort ein kompromittierter Rechner befindet, oder die Sicherheit erheblich schlechter ist als im eigenen Netzwerk, dann ist das eine potenzielle Gefahr.

Eine Vielzahl von Lösungen sind möglich. Wir würden dort immer einen kleinen Workshop mit einem Netzwerkspezialisten empfehlen.

Sie haben Rückfragen an unseren Digitalisierungsexperten Christian Popp, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Christian Popp, Netz16

Zwei Firmennetzwerke: „Koppeln oder ein neues Netzwerk schaffen?“

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Es gibt leider eine Vielzahl von Lösungen und man muss sich viele Faktoren genau anschauen.

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  • Wie verwaltet man Berechtigungen und regelt die Zugriffsrechte? Koppelt man die Verzeichnisdienste oder nicht?
  • Sind die Bandbreiten zwischen den Netzen ausreichend für die Anwendungen?
  • Wie soll Virusscenning, Backup und Administration geregelt sein?
  • Was ist bezüglich Datenschutz zu beachten?

Grundsätzlich versuchen wir die aufwändige Kopplung von Netzen zu vermeiden. Das Mittel der Wahl sind Lösungen wie Microsoft Teams in Verbindung mit Office 365. Dort kann man für gemeinsames Arbeiten Adhoc einen Teamraum erstellen, interne und externe Benutzer einladen und dann diverse Funktionen nutzen. Eine Dateiablage auf Basis von Sharepoint mit Versionierung ist in Teams enthalten. Die Dateiablage kann auch als Laufwerk angebunden werden. Die Sicherheit von Login und Daten wird aus der Microsoft Office365 Cloud heraus bereit gestellt.

Schnelle Lösung: Microsoft Teams

Microsoft Teams bietet einige Vorteile. Das Bereitstellen von geteilten Resscourcen erfolgt blitzschnell und kann durch das Team erfolgen. Online Meetings, Dateien, Kalender, Wiki, News etc.  können im Team bearbeitet werden. Wenn man öfter Projekte zusammen mit Geschäftspartnern hat, ist das die schnelle und flexible Lösung. 

Lösungen bei Netzwerkkopplung

Falls doch eine Netzwerkkopplung nötig ist, empfehle ich ein Netzwerksegment an der Firewall abzutrennen und dieses dann über VPN von außen zugänglich zu machen. Danach muss man entsprechende Ressourcen in das Segment installieren, zum Beispiel ein Server für Dateiablage und die Zugriffssteuerung. Alle Beteiligten arbeiten in dem eigenständigen Segment und die Zugriffe des internen Netzwerks auf dieses Segment kann durch die Firewall granular geregelt werden.

Einfache Lösungen, die von diversen Firewall Anbieter angeboten werden, wären auch denkbar: Die Firewall macht ein SSL Gateway und stellt dort einen Fileshare des Fileservers nach extern zur Verfügung.

Wenn Firmen rechtlich verbunden sind, dann kann man auch über die Kopplung der Verzeichnisdienste nachdenken. Ein User kann dann in beiden Netzen berechtigt werden und benötigt nur eine Anmeldung und Konto.

Die berühmte „Hintertüre“ in das Netzwerk

Bei Netzwerkkopplungen sollten sind immer die Kollegen der Netzwerk-Security beteiligt sein. Das gekoppelte Netzwerk ist die berühmte „Hintertüre“ in das Netzwerk. Wenn sich dort ein kompromittierter Rechner befindet, oder die Sicherheit erheblich schlechter ist als im eigenen Netzwerk, dann ist das eine potenzielle Gefahr.

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