Karl-Heinz Viets, swa

Welches Umweltzertifikat eignet sich für Unternehmen?

Es gibt für Unternehmen unzählige Möglichkeiten, ihre Umweltverträglichkeit nachzuweisen. Doch welches Umweltzertifikat eignet sich wirklich für Unternehmen?

B4B-Leser fragt:

Welches Umweltzertifikat ist eigentlich wirklich eine „harte Währung“ in der betrieblichen Wirklichkeit? Wir werden überflutet mit Angeboten, wie wir unsere Umweltfreundlichkeit nachweisen sollen – vermuten aber stark, dass sich das immer nur auf Teilbereiche auswirkt und zu Insellösungen führt.

Karl-Heinz Viets, unser Experte für Energiedienstleistungen von den swa, antwortet:

Ohne im Detail die Zertifikate zu kennen, auf die Sie anspielen, ist Ihre Frage nach einer „harten Währung“ mehr als berechtigt. Denn erst aus einheitlichen und vergleichbaren Kriterien lässt sich eine Aussage ableiten, die bei Glaubwürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auch belastbar ist.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen, Umweltfreundlichkeit eines Unternehmens zertifizieren zu lassen, steht daher die DIN EN ISO 50001. Die darin genannten Anforderungen durch eine unabhängige Organisation überprüfen und ihre Einhaltung bestätigen zu lassen, führt zum gewünschten Zertifikat. Dieses wieder bestätigt nicht nur die Richtigkeit des eigenen Handelns. Der damit verbundene Nachweis für ein Energiemanagementsystem lässt sich auch bei der Beantragung verschiedenster finanzieller Vergünstigungen nutzen. Darüber hinaus ist es glaubwürdiger Nachweis in der Außendarstellung – und damit ein wirksames Marketinginstrument.

Das Zertifikat ist auch deshalb besonders wertvoll, weil es von einer unabhängigen Organisation ausgestellt ist. Wer dafür in Frage kommt, ist idealerweise bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) zur Durchführung von Zertifizierungen nach der geltenden Norm akkreditiert.

Regelmäßige Überwachungsaudits sind vorgesehen

Weil sich Voraussetzungen im Betrieb oder der Gesetzgebung verändern (können) und auch der technische Fortschritt immer wieder neue Optionen eröffnet, sind im Zertifizierungsprozess regelmäßige Überwachungsaudits während der Gültigkeit des Zertifikats vorgesehen. Sie prüfen die wesentlichen Anforderungen aus der DIN EN ISO 50001 und stellen die ordnungsgemäße Nutzung des Zertifikats sicherzustellen. Ein „Wiederholungsaudit“ wiederum dient als grundlegende Voraussetzung für die Verlängerung eines bestehenden Zertifikats für ein Energiemanagementsystem. Im Rahmen des Wiederholungsaudits wird erneut die Wirksamkeit des gesamten Systems überprüft. Dieses strenge Regelwerk mach die DIN EN ISO 50001 zum verlässlichen Standard und das dazugehörige Zertifikat zur „harten Währung“.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Welches Umweltzertifikat eignet sich für Unternehmen?

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B4B-Leser fragt:

Welches Umweltzertifikat ist eigentlich wirklich eine „harte Währung“ in der betrieblichen Wirklichkeit? Wir werden überflutet mit Angeboten, wie wir unsere Umweltfreundlichkeit nachweisen sollen – vermuten aber stark, dass sich das immer nur auf Teilbereiche auswirkt und zu Insellösungen führt.

Karl-Heinz Viets, unser Experte für Energiedienstleistungen von den swa, antwortet:

Ohne im Detail die Zertifikate zu kennen, auf die Sie anspielen, ist Ihre Frage nach einer „harten Währung“ mehr als berechtigt. Denn erst aus einheitlichen und vergleichbaren Kriterien lässt sich eine Aussage ableiten, die bei Glaubwürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auch belastbar ist.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen, Umweltfreundlichkeit eines Unternehmens zertifizieren zu lassen, steht daher die DIN EN ISO 50001. Die darin genannten Anforderungen durch eine unabhängige Organisation überprüfen und ihre Einhaltung bestätigen zu lassen, führt zum gewünschten Zertifikat. Dieses wieder bestätigt nicht nur die Richtigkeit des eigenen Handelns. Der damit verbundene Nachweis für ein Energiemanagementsystem lässt sich auch bei der Beantragung verschiedenster finanzieller Vergünstigungen nutzen. Darüber hinaus ist es glaubwürdiger Nachweis in der Außendarstellung – und damit ein wirksames Marketinginstrument.

Das Zertifikat ist auch deshalb besonders wertvoll, weil es von einer unabhängigen Organisation ausgestellt ist. Wer dafür in Frage kommt, ist idealerweise bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) zur Durchführung von Zertifizierungen nach der geltenden Norm akkreditiert.

Regelmäßige Überwachungsaudits sind vorgesehen

Weil sich Voraussetzungen im Betrieb oder der Gesetzgebung verändern (können) und auch der technische Fortschritt immer wieder neue Optionen eröffnet, sind im Zertifizierungsprozess regelmäßige Überwachungsaudits während der Gültigkeit des Zertifikats vorgesehen. Sie prüfen die wesentlichen Anforderungen aus der DIN EN ISO 50001 und stellen die ordnungsgemäße Nutzung des Zertifikats sicherzustellen. Ein „Wiederholungsaudit“ wiederum dient als grundlegende Voraussetzung für die Verlängerung eines bestehenden Zertifikats für ein Energiemanagementsystem. Im Rahmen des Wiederholungsaudits wird erneut die Wirksamkeit des gesamten Systems überprüft. Dieses strenge Regelwerk mach die DIN EN ISO 50001 zum verlässlichen Standard und das dazugehörige Zertifikat zur „harten Währung“.

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