Dr. Heiko Frank, Kloepfel Finance GmbH

Wachstum: „Wie durch M&A die Marktposition sichern?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Sind defensive M&A noch zu rechtfertigen, um Marktpositionen zu sichern – oder besteht heute nicht der schlauere Weg darin, der Konkurrenz Schlüsselpersonal wegzukaufen? Im Fußball funktioniert's ja ganz gut.“ Die Antwort kennt unser Experte für Merger & Acquisition, Dr. Heiko Frank, CEO der Kloepfel Finance GmbH.

Zunächst sollte man sich die Frage stellen, was das Ziel des Erwerbs sein soll: Geht es um einen neuen Zugang zum Markt und damit um neue Kunden? Vielleicht sind die Technologien und die Produktion des Mitbewerbers attraktiv? Oder sind die Marke und die Historie des Unternehmens für den Käufer interessant? Und je nachdem ist eine offensive oder eine defensive M&A-Strategie die richtige Wahl.

Abteilungsausbau: Schlüsselpositionen neu besetzen

Geht es beispielsweise darum, die Produktion des Unternehmens zu adaptieren oder gezielt Abteilungen, wie den Vertrieb oder die Entwicklung, auszubauen, macht es durchaus mehr Sinn Schlüsselpositionen im eigenen Unternehmen gezielt durch das Abwerben von Konkurrenten zu besetzten. Ganz wie im Fußball, wo ein Verein dem anderen seinen Top-Stürmer abkauft.

Neuer Markt: Komplettes Unternehmen erwerben

Besteht das Ziel von M&A aber darin, auf einen neuen Markt zu erobern und das Leistungsportfolio zu ergänzen, macht es durchaus mehr Sinn das gesamte Unternehmen zu erwerben. Dieses besteht aus einer funktionierenden Organisation, vergleichbar mit einem Sportverein der nicht nur im Fußball aktiv sein möchte, sondern auch im Eishockey. Dann ist es einfacher eine bestehende Mannschaft, Trainer, Administration und Stadion zu kaufen.

Fazit: Mit M&A klappt der große Wurf

Folglich könnte man sagen, für einen Ausbau von kleinen Teilbereichen in Unternehmen ist es günstiger und einfacher Schlüsselpositionen von der Konkurrenz zu kaufen. Will man aber etwas großes Bewegen innerhalb eines Unternehmens und beispielsweise einen neuen Markt, Technologien bzw. Patente erobern oder das Leistungsportfolio erweitern, kann M&A sicherlich die bessere Lösung sein.

Sie haben Rückfragen an M&A-Experten Dr. Heiko Frank, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Dr. Heiko Frank, Kloepfel Finance GmbH

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Zunächst sollte man sich die Frage stellen, was das Ziel des Erwerbs sein soll: Geht es um einen neuen Zugang zum Markt und damit um neue Kunden? Vielleicht sind die Technologien und die Produktion des Mitbewerbers attraktiv? Oder sind die Marke und die Historie des Unternehmens für den Käufer interessant? Und je nachdem ist eine offensive oder eine defensive M&A-Strategie die richtige Wahl.

Abteilungsausbau: Schlüsselpositionen neu besetzen

Geht es beispielsweise darum, die Produktion des Unternehmens zu adaptieren oder gezielt Abteilungen, wie den Vertrieb oder die Entwicklung, auszubauen, macht es durchaus mehr Sinn Schlüsselpositionen im eigenen Unternehmen gezielt durch das Abwerben von Konkurrenten zu besetzten. Ganz wie im Fußball, wo ein Verein dem anderen seinen Top-Stürmer abkauft.

Neuer Markt: Komplettes Unternehmen erwerben

Besteht das Ziel von M&A aber darin, auf einen neuen Markt zu erobern und das Leistungsportfolio zu ergänzen, macht es durchaus mehr Sinn das gesamte Unternehmen zu erwerben. Dieses besteht aus einer funktionierenden Organisation, vergleichbar mit einem Sportverein der nicht nur im Fußball aktiv sein möchte, sondern auch im Eishockey. Dann ist es einfacher eine bestehende Mannschaft, Trainer, Administration und Stadion zu kaufen.

Fazit: Mit M&A klappt der große Wurf

Folglich könnte man sagen, für einen Ausbau von kleinen Teilbereichen in Unternehmen ist es günstiger und einfacher Schlüsselpositionen von der Konkurrenz zu kaufen. Will man aber etwas großes Bewegen innerhalb eines Unternehmens und beispielsweise einen neuen Markt, Technologien bzw. Patente erobern oder das Leistungsportfolio erweitern, kann M&A sicherlich die bessere Lösung sein.

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