Prof. Dr. Michael Jünger, Blue Advisory GmbH

Unternehmensberater: "Wie steigere ich die Akzeptanz?"

B4B Leser Fragen, Branchenexperten antworten: Wenn die Belegschaft schon mit Vorurteilen auf Consultants zugeht, kann das dem Ergebnis schaden. Doch wie steigert man die Akzeptanz von Unternehmensberatern in der Belegschaft? Das weiß Prof. Dr. Michael Jünger, Senior Partner bei der Unternehmensberatung Blue Advisory GmbH.

Ein Unternehmensberater muss mit drei Kompetenzen ausgestattet sein. Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Die Fach- und Methodenkompetenz ist das Handwerkszeug des Beraters. Mit Branchenwissen und angemessener Methodik analysiert ein Berater die Herausforderungen des Kunden und leitet Handlungsfelder und Lösungsvorschläge ab. Wichtig ist, dass Lösungsvorschläge auch eine messbare Wirkung erzielen. Wissen schafft so Objektivität und kann die Akzeptanz eines Beraters bereits steigern. Oftmals reicht das aber nicht aus.

Um als Berater echte Akzeptanz in der Belegschaft zu erhalten, benötigt dieser vor allem auch Sozialkompetenz. Empathie, Geduld und Einsatzbereitschaft sind hier besonders zu nennen. Mit Empathie muss der Berater die Fähigkeit besitzen, sich auch in die Situation und Lage des Kunden zu versetzen. Nur wenn der Kunde das Gefühl hat auch verstanden zu werden, wird er auch Rat annehmen. Geduld ist ebenfalls von besonderer Bedeutung. Ein Berater darf eine Organisation nicht überfordern. Das Bearbeitungstempo in einem Projekt muss gemeinsam festgelegt werden. Ist die Belegschaft einmal verloren wird es schwer sein, sie wieder zurückzugewinnen. 

Letztlich ist noch der Wille und die Einsatzbereitschaft zu nennen. Ein guter Berater identifiziert sich mit seinem Kunden und will stets das beste Ergebnis erzielen. Nicht um sich selbst mit Anerkennung zu belohnen, sondern um den Kunden weiterzubringen. Spürt dies der Kunde, steigt auch die Akzeptanz.

Fazit: Akzeptanz in der Belegschaft setzt nicht nur hohes Wissen beim Berater voraus, sondern auch ein stimmiges Klima zwischen Berater und Mitarbeitern. Als Blue Advisory ist es für uns deswegen selbstverständlich, dass sich die Berater in der Auftragsanbahnung auf Wunsch auch persönlich vorstellen und ein Kennenlernen stattfindet.  

Sie haben Rückfragen an unseren Experten Prof. Dr. Michael Jünger, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Prof. Dr. Michael Jünger, Blue Advisory GmbH

Unternehmensberater: "Wie steigere ich die Akzeptanz?"

B4B Leser Fragen, Branchenexperten antworten: Wenn die Belegschaft schon mit Vorurteilen auf Consultants zugeht, kann das dem Ergebnis schaden. Doch wie steigert man die Akzeptanz von Unternehmensberatern in der Belegschaft? Das weiß Prof. Dr. Michael Jünger, Senior Partner bei der Unternehmensberatung Blue Advisory GmbH.

Ein Unternehmensberater muss mit drei Kompetenzen ausgestattet sein. Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Die Fach- und Methodenkompetenz ist das Handwerkszeug des Beraters. Mit Branchenwissen und angemessener Methodik analysiert ein Berater die Herausforderungen des Kunden und leitet Handlungsfelder und Lösungsvorschläge ab. Wichtig ist, dass Lösungsvorschläge auch eine messbare Wirkung erzielen. Wissen schafft so Objektivität und kann die Akzeptanz eines Beraters bereits steigern. Oftmals reicht das aber nicht aus.

Um als Berater echte Akzeptanz in der Belegschaft zu erhalten, benötigt dieser vor allem auch Sozialkompetenz. Empathie, Geduld und Einsatzbereitschaft sind hier besonders zu nennen. Mit Empathie muss der Berater die Fähigkeit besitzen, sich auch in die Situation und Lage des Kunden zu versetzen. Nur wenn der Kunde das Gefühl hat auch verstanden zu werden, wird er auch Rat annehmen. Geduld ist ebenfalls von besonderer Bedeutung. Ein Berater darf eine Organisation nicht überfordern. Das Bearbeitungstempo in einem Projekt muss gemeinsam festgelegt werden. Ist die Belegschaft einmal verloren wird es schwer sein, sie wieder zurückzugewinnen. 

Letztlich ist noch der Wille und die Einsatzbereitschaft zu nennen. Ein guter Berater identifiziert sich mit seinem Kunden und will stets das beste Ergebnis erzielen. Nicht um sich selbst mit Anerkennung zu belohnen, sondern um den Kunden weiterzubringen. Spürt dies der Kunde, steigt auch die Akzeptanz.

Fazit: Akzeptanz in der Belegschaft setzt nicht nur hohes Wissen beim Berater voraus, sondern auch ein stimmiges Klima zwischen Berater und Mitarbeitern. Als Blue Advisory ist es für uns deswegen selbstverständlich, dass sich die Berater in der Auftragsanbahnung auf Wunsch auch persönlich vorstellen und ein Kennenlernen stattfindet.  

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