Karl-Heinz Viets, swa

LEDs: „Sollen wir unsere Beleuchtung umstellen?

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Wie wichtig und sinnvoll ist es, die Beleuchtung in unseren Produktions- und Lagerräumen auf neue Technik umzustellen – rechnet sich das auch kurzfristig?“ Das weiß unser Experte für Energiedienstleistungen, Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Augsburg (swa).

Eine solche Umstellung, insbesondere auf LED-Leuchtmittel, ist grundsätzlich immer vorteilhaft. Verschiedene Studien und Untersuchungen haben nachgewiesen, dass diese effizienteren Systeme in Unternehmen hohe Einsparpotentiale eröffnen. Ein durchdachtes Lichtmanagement und innovative Beleuchtungstechnik bringen neben der Energieeffizienz verschiedene Zusatznutzen ins Spiel. So lassen sich zum Beispiel mit „smart lighting“ die Qualität der Arbeitsplätze und damit der Komfort der Mitarbeiter erhöhen, die Produktivität steigern oder Kundenverkehr optimieren.

Smart lighting: Einsparungen durch intelligente Steuerung

Smart lighting, dahinter steckt insbesondere eine intelligente Nutzung und Steuerung installierter Lichtquellen mit Blick auf den tatsächlichen Bedarf nach Ort und Tageszeit, inklusive der Tatsache, wie vorhandenes Tageslicht genutzt wird. Eine relativ aktuelle Studie des IREES – Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien zeigt: In den Sektoren Industrie und Gewerbe spielen präsenzabhängige Steuerungs- und Regelungssysteme für die Steigerung der Energieeinsparung schon jetzt eine signifikante Rolle. In vielen Fällen ist an Anlagen keine Beleuchtung erforderlich, während der Arbeitsplatz nicht besetzt ist. Eine intelligente Vernetzung mit Sensorik zur Lichtmessung sowie eine präsenzabhängige Schaltung der Beleuchtung ermöglicht die Regelung des individuell notwendigen Beleuchtungsniveaus bzw. der Abschaltung bei Abwesenheit. Auf diese Weise lassen sich signifikante Mengen an Strom und damit auch an Kosten einsparen.

Beleuchtungswandel muss schrittweise stattfinden

Was den Umstieg „von heute auf morgen“ auf den ersten Blick aufwendig macht: Es ist nicht damit getan, neue Leuchtmittel in alte Fassungen zu schrauben. Dem steht nicht nur die Technik entgegen, sondern auch eine veränderte Lichtstärke und -wirkung. Radikallösungen im Sinne von „heute alles so, morgen alles anders“ widersprechen daher der betrieblichen Wirklichkeit. Bewährt dagegen hat sich schrittweises Vorgehen, das Arbeitsbereich für Arbeitsbereich einem Beleuchtungswandel unterzieht. Bei der Installation neuer Maschinen und Anlagen sowie beim Neu- oder Umbau von Gebäuden und Gebäudeteilen sollte die moderne Beleuchtung heute auf jeden Fall von vorneherein berücksichtigt werden. Wie jede andere Investition in Nachhaltigkeit, macht sich die Installation intelligenter Beleuchtung daher zwar von Anfang an auf beiden Seiten der Bilanz bemerkbar, beim „return on invest“ braucht es aber etwas Geduld.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Eine solche Umstellung, insbesondere auf LED-Leuchtmittel, ist grundsätzlich immer vorteilhaft. Verschiedene Studien und Untersuchungen haben nachgewiesen, dass diese effizienteren Systeme in Unternehmen hohe Einsparpotentiale eröffnen. Ein durchdachtes Lichtmanagement und innovative Beleuchtungstechnik bringen neben der Energieeffizienz verschiedene Zusatznutzen ins Spiel. So lassen sich zum Beispiel mit „smart lighting“ die Qualität der Arbeitsplätze und damit der Komfort der Mitarbeiter erhöhen, die Produktivität steigern oder Kundenverkehr optimieren.

Smart lighting: Einsparungen durch intelligente Steuerung

Smart lighting, dahinter steckt insbesondere eine intelligente Nutzung und Steuerung installierter Lichtquellen mit Blick auf den tatsächlichen Bedarf nach Ort und Tageszeit, inklusive der Tatsache, wie vorhandenes Tageslicht genutzt wird. Eine relativ aktuelle Studie des IREES – Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien zeigt: In den Sektoren Industrie und Gewerbe spielen präsenzabhängige Steuerungs- und Regelungssysteme für die Steigerung der Energieeinsparung schon jetzt eine signifikante Rolle. In vielen Fällen ist an Anlagen keine Beleuchtung erforderlich, während der Arbeitsplatz nicht besetzt ist. Eine intelligente Vernetzung mit Sensorik zur Lichtmessung sowie eine präsenzabhängige Schaltung der Beleuchtung ermöglicht die Regelung des individuell notwendigen Beleuchtungsniveaus bzw. der Abschaltung bei Abwesenheit. Auf diese Weise lassen sich signifikante Mengen an Strom und damit auch an Kosten einsparen.

Beleuchtungswandel muss schrittweise stattfinden

Was den Umstieg „von heute auf morgen“ auf den ersten Blick aufwendig macht: Es ist nicht damit getan, neue Leuchtmittel in alte Fassungen zu schrauben. Dem steht nicht nur die Technik entgegen, sondern auch eine veränderte Lichtstärke und -wirkung. Radikallösungen im Sinne von „heute alles so, morgen alles anders“ widersprechen daher der betrieblichen Wirklichkeit. Bewährt dagegen hat sich schrittweises Vorgehen, das Arbeitsbereich für Arbeitsbereich einem Beleuchtungswandel unterzieht. Bei der Installation neuer Maschinen und Anlagen sowie beim Neu- oder Umbau von Gebäuden und Gebäudeteilen sollte die moderne Beleuchtung heute auf jeden Fall von vorneherein berücksichtigt werden. Wie jede andere Investition in Nachhaltigkeit, macht sich die Installation intelligenter Beleuchtung daher zwar von Anfang an auf beiden Seiten der Bilanz bemerkbar, beim „return on invest“ braucht es aber etwas Geduld.

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