Stefan Bürker, Settele & Partner

Kurzarbeitergeld: „Welche Regelungen stecken genau dahinter?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: Kurzarbeit statt Kündigung - in der Corona-Krise wurden die Rahmenbedingungen für Unternehmen gelockert. Doch was genau bedeutet Kurzarbeit für meine Mitarbeiter? Mit dieser Frage wendet sich ein B4B-Leser an unseren Steuerexperten Stefan Bürker.

Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen.

Dafür wurden am 13.03.2020 erweiterte Kurzarbeitsregelungen beschlossen. Im Einzelnen wurden folgende Erleichterungen umgesetzt: 

  • Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate wurde ermöglicht.

Diese erweiterten Regelungen treten rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten. Die Antragstellung ist gemäß des Bundesministerium für Arbeit bereits jetzt möglich. Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

Sie haben Rückfragen an Steuerexperte Stefan Bürker, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen.

Dafür wurden am 13.03.2020 erweiterte Kurzarbeitsregelungen beschlossen. Im Einzelnen wurden folgende Erleichterungen umgesetzt: 

  • Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate wurde ermöglicht.

Diese erweiterten Regelungen treten rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten. Die Antragstellung ist gemäß des Bundesministerium für Arbeit bereits jetzt möglich. Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

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