Karl-Heinz Viets, Stadtwerke Augsburg

Kostensenkung: „Lohnt sich ein Energiemanagement?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Unser Unternehmen ist nach unserem Gefühl in einer Größenordnung angekommen, in der sich ein Energiemanagement lohnen könnte, wie es manche unserer Wettbewerber schon nutzen. Woran erkennen wir, ob das so ist?“ Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Augsburg (swa), gibt Antwort.

Ihr Gefühl täuscht Sie nicht. Energiemanagement lohnt sich heute für jedes Unternehmen – egal in welcher Betriebsgröße. Denn bei der Steuerung des Energieverbrauchs, beim Vermeiden von Energieverschwendung und im Nutzen effizienter Technik liegt viel Potenzial zur Kostensenkung und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Davon profitieren Unternehmen aus allen Branchen: vom Friseursalon bis zum Kaufhaus, von der Kfz-Werkstatt bis zum Flugzeugbauer. Selbst der FC Augsburg betreibt, mit Hilfe der swa, ein umfassendes Energiemanagement für seine Arena.

Einsparpotenzial liegt bei etwa 10 Prozent

In der Regel führt Energiemanagement zu Einsparungen in einer Größenordnung um die 10 Prozent. Die Vielfalt der Branchen und Betriebsgrößen macht aber deutlich, dass es keine Lösung von der Stange geben kann. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Das gilt nicht nur für die praktische Umsetzung, sondern auch schon für das Energieaudit im Vorfeld, bei dem das Unternehmen, seine Anlagen und seine Prozesse unter die Lupe genommen werden. Dort ergeben sich – mit Blick auf Aufwand, Fristen und Zuständigkeiten – zum Beispiel Unterschiede daraus, ob das Unternehmen das betroffene Gebäude oder Gelände selbst besitzt oder gemietet hat.

Leitschnur für Energiemanagement ist die DIN EN ISO 50001. Sie beschreibt alle Aspekte, die mit einem Energiemanagement verbunden sind. Da die meisten der dort angesprochenen Punkte außerhalb der Kernkompetenz des jeweiligen Unternehmens liegen, ist es ratsam, sich für grundsätzliche Überlegungen, Planung und Vorbereitung einen Partner ins Boot zu holen, der sich dabei auf vertrautem Terrain bewegt. Dessen Experten bringen nicht nur das rechtliche und technische Knowhow mit. Aus ihrer Erfahrung auf dem Gebiet und in einer Vielzahl von Betriebsgrößen und Wirtschaftszweigen lässt sich die nötige Wissens-Energie saugen, um das eigene Energiemanagement auf belastbare Grundlagen zu stellen.

Bis zu 20.000 Euro Förderung für die Erstzertifizierung

Für die Erstzertifizierung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderungen bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro beantragt werden. Hierunter fällt auch der Erwerb von Messtechnik und Energiemanagement-Software.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Ihr Gefühl täuscht Sie nicht. Energiemanagement lohnt sich heute für jedes Unternehmen – egal in welcher Betriebsgröße. Denn bei der Steuerung des Energieverbrauchs, beim Vermeiden von Energieverschwendung und im Nutzen effizienter Technik liegt viel Potenzial zur Kostensenkung und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Davon profitieren Unternehmen aus allen Branchen: vom Friseursalon bis zum Kaufhaus, von der Kfz-Werkstatt bis zum Flugzeugbauer. Selbst der FC Augsburg betreibt, mit Hilfe der swa, ein umfassendes Energiemanagement für seine Arena.

Einsparpotenzial liegt bei etwa 10 Prozent

In der Regel führt Energiemanagement zu Einsparungen in einer Größenordnung um die 10 Prozent. Die Vielfalt der Branchen und Betriebsgrößen macht aber deutlich, dass es keine Lösung von der Stange geben kann. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Das gilt nicht nur für die praktische Umsetzung, sondern auch schon für das Energieaudit im Vorfeld, bei dem das Unternehmen, seine Anlagen und seine Prozesse unter die Lupe genommen werden. Dort ergeben sich – mit Blick auf Aufwand, Fristen und Zuständigkeiten – zum Beispiel Unterschiede daraus, ob das Unternehmen das betroffene Gebäude oder Gelände selbst besitzt oder gemietet hat.

Leitschnur für Energiemanagement ist die DIN EN ISO 50001. Sie beschreibt alle Aspekte, die mit einem Energiemanagement verbunden sind. Da die meisten der dort angesprochenen Punkte außerhalb der Kernkompetenz des jeweiligen Unternehmens liegen, ist es ratsam, sich für grundsätzliche Überlegungen, Planung und Vorbereitung einen Partner ins Boot zu holen, der sich dabei auf vertrautem Terrain bewegt. Dessen Experten bringen nicht nur das rechtliche und technische Knowhow mit. Aus ihrer Erfahrung auf dem Gebiet und in einer Vielzahl von Betriebsgrößen und Wirtschaftszweigen lässt sich die nötige Wissens-Energie saugen, um das eigene Energiemanagement auf belastbare Grundlagen zu stellen.

Bis zu 20.000 Euro Förderung für die Erstzertifizierung

Für die Erstzertifizierung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderungen bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro beantragt werden. Hierunter fällt auch der Erwerb von Messtechnik und Energiemanagement-Software.

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