Karl-Heinz Viets, swa

Effizienz: „Wie ein einheitliches Energiemanagement aufbauen?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Unser durch Zukauf gewachsenes Niederlassungsnetz, darunter auch einige sehr kleine Einheiten, braucht ein einheitliches Energiemanagement. Wer kann uns beim Aufbau helfen, gibt es Fördermöglichkeiten?“ Die Antwort kennt, Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Augsburg (swa), unser Experte für Energiedienstleistungen.

Schon eine ganze Reihe von Unternehmen mit verteilten Standorten haben die Herausforderung gelöst, ein einheitliches Energiemanagement in die Tat umzusetzen. Dafür gibt es nicht nur technisch zuverlässige Lösungen, was Hardware und Software angeht. Auch wir haben hier schon vielfältige Erfahrungen in der praktischen Umsetzung und arbeiten mit unserer eigenen Energiemanagement-Software.

Unterschiede zwischen Eigentum und Mietobjekten

Die Größe der Einheiten spielt dafür nur insofern eine Rolle, als es Unterschiede gibt, wie Objekte im Eigentum und Objekte in Miete gemanagt werden. Unter Umständen sind bei kleinen, gemieteten (Teil-)Objekten schon Energiemanagement-Systeme des Eigentümers im Einsatz. Wenn diese nicht mit dem eigenen System kompatibel sind, ist eine Integration nur indirekt möglich, zum Beispiel über vertraglich definierte Komponenten. Hier ist eine Einzelfall-Betrachtung unumgänglich.

Förderung ist von der Anzahl der Standorte unabhängig

Was die Fördermöglichkeiten bei Beratung und Installation eines Energiemanagement-Systems angeht, sind Zahl, Größe und Verteilung der Standorte nebensächlich. Entscheidend ist die einheitliche Firmierung unter einem Unternehmensdach, auf das sich das Energiemanagement und die damit verbundenen Audits beziehen. Förderfähig ist dem zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zufolge insbesondere der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme:

  • von Softwarelösungen zur Unterstützung eines Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems (Energiemanagement-Software)
  • von Sensoren sowie Analog-Digital-Wandlern zur Erfassung von Energieströmen sowie sonstiger für den Energieverbrauch relevanter Größen zwecks der Einbindung in das Energie- oder Umweltmanagementsystem
  • von Steuer- und Regelungstechnik zur Beeinflussung von Systemen und Prozessen, sofern der vornehmliche Zweck ihres Einsatzes in der Reduktion des Energieverbrauchs liegt,
  • sowie u.a. die Schulung der Mitarbeiter beim Umgang mit den Systemen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, ein Energiemanagement gemeinsam mit einem fachkundigen Dienstleister zu entwickeln und zu realisieren, um Lücken zu vermeiden und langfristig verlässliche Lösungen zu schaffen.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Schon eine ganze Reihe von Unternehmen mit verteilten Standorten haben die Herausforderung gelöst, ein einheitliches Energiemanagement in die Tat umzusetzen. Dafür gibt es nicht nur technisch zuverlässige Lösungen, was Hardware und Software angeht. Auch wir haben hier schon vielfältige Erfahrungen in der praktischen Umsetzung und arbeiten mit unserer eigenen Energiemanagement-Software.

Unterschiede zwischen Eigentum und Mietobjekten

Die Größe der Einheiten spielt dafür nur insofern eine Rolle, als es Unterschiede gibt, wie Objekte im Eigentum und Objekte in Miete gemanagt werden. Unter Umständen sind bei kleinen, gemieteten (Teil-)Objekten schon Energiemanagement-Systeme des Eigentümers im Einsatz. Wenn diese nicht mit dem eigenen System kompatibel sind, ist eine Integration nur indirekt möglich, zum Beispiel über vertraglich definierte Komponenten. Hier ist eine Einzelfall-Betrachtung unumgänglich.

Förderung ist von der Anzahl der Standorte unabhängig

Was die Fördermöglichkeiten bei Beratung und Installation eines Energiemanagement-Systems angeht, sind Zahl, Größe und Verteilung der Standorte nebensächlich. Entscheidend ist die einheitliche Firmierung unter einem Unternehmensdach, auf das sich das Energiemanagement und die damit verbundenen Audits beziehen. Förderfähig ist dem zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zufolge insbesondere der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme:

  • von Softwarelösungen zur Unterstützung eines Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems (Energiemanagement-Software)
  • von Sensoren sowie Analog-Digital-Wandlern zur Erfassung von Energieströmen sowie sonstiger für den Energieverbrauch relevanter Größen zwecks der Einbindung in das Energie- oder Umweltmanagementsystem
  • von Steuer- und Regelungstechnik zur Beeinflussung von Systemen und Prozessen, sofern der vornehmliche Zweck ihres Einsatzes in der Reduktion des Energieverbrauchs liegt,
  • sowie u.a. die Schulung der Mitarbeiter beim Umgang mit den Systemen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, ein Energiemanagement gemeinsam mit einem fachkundigen Dienstleister zu entwickeln und zu realisieren, um Lücken zu vermeiden und langfristig verlässliche Lösungen zu schaffen.

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