Marius Matis, Kloepfel Corporate Finance GmbH

Diskreter Unternehmensverkauf: eine Frage des richtigen Deal-Teams

Ein Unternehmensverkauf ist ein sensibles Thema. Daher sollte es gut überlegt sein, wen man in die Pläne einweiht und wen nicht.

B4B-Leser fragt:

„Welcher Personenkreis auf der Führungsebene unseres Unternehmens sollte frühzeitig in Merger-Pläne eingeweiht und eingebunden werden? Vor wem sollten wir es verheimlichen?“

Unser M&A-Experte Marius Thomas Matis von Kloepfel Corporate Finance GmbH antwortet:

Die Frage, welchen Umfang, der über den Verkauf des Unternehmens eingeweihte Personenkreis haben darf, treibt Unternehmer bereits vor der Einleitung und tatsächlichen Durchführung des Verkaufsprozesses um.

Hierbei handelt es sich um ein überaus sensibles Thema. Unternehmen müssen sich immer häufiger der Frage stellen, wen sie in das Vorhaben einweihen können. Es handelt sich um eine Vertrauensfrage, auf welche die Antwort lautet: so wenig wie möglich und so viele Personen wie unbedingt nötig.

Vorbereitung des Unternehmens auf den Verkauf ist fundamental

Um sein Unternehmen zu einem möglichst attraktiven Preis zu verkaufen, müssen analytische Vorkehrungen getroffen werden, da Investoren das Unternehmen für einen ersten Eindruck übersichtlich, aber dennoch tiefgreifend durchleuchten möchten. Die Vorbereitung des eigenen Unternehmens auf den Verkauf hat dabei eine fundamentale Bedeutung. Umso besser der Unternehmer und seine Firma vorbereitet werden, desto höher ist die Transaktionssicherheit.

Der M&A-Berater kennt die klassischen Interessen und Sichtweisen der Investoren. Er wird seine Analysen also geradlinig durchführen und sich nur dem wirklich Wesentlichen zuwenden. Dadurch spart sich das Unternehmen viele Ressourcen. Der Unternehmer soll sich weiter auf sein Geschäft konzentrieren können. Um diesen bei der Vorbereitungsphase weitgehend zu entlasten, empfehlen wir die Involvierung weiterer vertrauter Schlüsselpersonen wie den Steuerberater, den CFO oder den kaufmännischen Leiter. Zumeist sind diese schon durch ihre Berufsstände zu Diskretion verpflichtet. Sensitivierungsprogramme sind aus Diskretionsgründen denkbar und steigern in der Regel die Partizipationsbereitschaft der Mitarbeiter am Prozess.

Enge Zusammenarbeit mit Schlüsselpersonen

Ziel des Beraters ist es hierbei, dass der Unternehmer im Optimalfall nur administrativ an der Vorbereitung mitwirkt. Der M&A-Berater muss historische Datensätze des Unternehmens höchstpräzise aufarbeiten, analysieren und wertsteigernd für potentielle Investoren annoncieren. Dies bedarf der engen Zusammenarbeit mit den entsprechenden Schlüsselpersonen aus dem Unternehmen, welche sattelfest in den Finanzen und weiteren Schwerpunkten des Unternehmens sind. Die involvierten Personen stellen den Beratern sämtliche für den Verkauf notwendige Datensätze zur Verfügung, die der M&A-Berater entsprechend aufbereitet. Bei Rückfragen kann dieser sich direkt an die ausgewählten Parteien wenden.

Durch den engen Austausch entwickelt sich aus den involvierten Schlüsselpersonen und den Beratern schnell ein eingespieltes Team, welches häufig die Grundlage für einen erfolgreichen und wertoptimierten Unternehmensverkauf darstellt.

Gemeinsam lernt man das Unternehmen aus neuen Perspektiven kennen. Dies führt sehr häufig zur Identifizierung neuer strategischer Optionen, wie zum Beispiel der Ausbau besonders profitabler Geschäftsbereiche oder Branchenstrategien und legt etwaige Optimierungspotentiale offen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, den involvierten Kreis auf ausgewählte Mitarbeiter zu erweitern, da diese das erlangte Wissen zur fortlaufenden Weiterentwicklung des Unternehmens nutzen können.

Sie haben Rückfragen an unseren M&A-Experten Marius Matis, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Marius Matis, Kloepfel Corporate Finance GmbH

Diskreter Unternehmensverkauf: eine Frage des richtigen Deal-Teams

Ein Unternehmensverkauf ist ein sensibles Thema. Daher sollte es gut überlegt sein, wen man in die Pläne einweiht und wen nicht.

B4B-Leser fragt:

„Welcher Personenkreis auf der Führungsebene unseres Unternehmens sollte frühzeitig in Merger-Pläne eingeweiht und eingebunden werden? Vor wem sollten wir es verheimlichen?“

Unser M&A-Experte Marius Thomas Matis von Kloepfel Corporate Finance GmbH antwortet:

Die Frage, welchen Umfang, der über den Verkauf des Unternehmens eingeweihte Personenkreis haben darf, treibt Unternehmer bereits vor der Einleitung und tatsächlichen Durchführung des Verkaufsprozesses um.

Hierbei handelt es sich um ein überaus sensibles Thema. Unternehmen müssen sich immer häufiger der Frage stellen, wen sie in das Vorhaben einweihen können. Es handelt sich um eine Vertrauensfrage, auf welche die Antwort lautet: so wenig wie möglich und so viele Personen wie unbedingt nötig.

Vorbereitung des Unternehmens auf den Verkauf ist fundamental

Um sein Unternehmen zu einem möglichst attraktiven Preis zu verkaufen, müssen analytische Vorkehrungen getroffen werden, da Investoren das Unternehmen für einen ersten Eindruck übersichtlich, aber dennoch tiefgreifend durchleuchten möchten. Die Vorbereitung des eigenen Unternehmens auf den Verkauf hat dabei eine fundamentale Bedeutung. Umso besser der Unternehmer und seine Firma vorbereitet werden, desto höher ist die Transaktionssicherheit.

Der M&A-Berater kennt die klassischen Interessen und Sichtweisen der Investoren. Er wird seine Analysen also geradlinig durchführen und sich nur dem wirklich Wesentlichen zuwenden. Dadurch spart sich das Unternehmen viele Ressourcen. Der Unternehmer soll sich weiter auf sein Geschäft konzentrieren können. Um diesen bei der Vorbereitungsphase weitgehend zu entlasten, empfehlen wir die Involvierung weiterer vertrauter Schlüsselpersonen wie den Steuerberater, den CFO oder den kaufmännischen Leiter. Zumeist sind diese schon durch ihre Berufsstände zu Diskretion verpflichtet. Sensitivierungsprogramme sind aus Diskretionsgründen denkbar und steigern in der Regel die Partizipationsbereitschaft der Mitarbeiter am Prozess.

Enge Zusammenarbeit mit Schlüsselpersonen

Ziel des Beraters ist es hierbei, dass der Unternehmer im Optimalfall nur administrativ an der Vorbereitung mitwirkt. Der M&A-Berater muss historische Datensätze des Unternehmens höchstpräzise aufarbeiten, analysieren und wertsteigernd für potentielle Investoren annoncieren. Dies bedarf der engen Zusammenarbeit mit den entsprechenden Schlüsselpersonen aus dem Unternehmen, welche sattelfest in den Finanzen und weiteren Schwerpunkten des Unternehmens sind. Die involvierten Personen stellen den Beratern sämtliche für den Verkauf notwendige Datensätze zur Verfügung, die der M&A-Berater entsprechend aufbereitet. Bei Rückfragen kann dieser sich direkt an die ausgewählten Parteien wenden.

Durch den engen Austausch entwickelt sich aus den involvierten Schlüsselpersonen und den Beratern schnell ein eingespieltes Team, welches häufig die Grundlage für einen erfolgreichen und wertoptimierten Unternehmensverkauf darstellt.

Gemeinsam lernt man das Unternehmen aus neuen Perspektiven kennen. Dies führt sehr häufig zur Identifizierung neuer strategischer Optionen, wie zum Beispiel der Ausbau besonders profitabler Geschäftsbereiche oder Branchenstrategien und legt etwaige Optimierungspotentiale offen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, den involvierten Kreis auf ausgewählte Mitarbeiter zu erweitern, da diese das erlangte Wissen zur fortlaufenden Weiterentwicklung des Unternehmens nutzen können.

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