Karl-Heinz Viets, Stadtwerke Augsburg

Benefits: „Was kostet uns eine Tafelwasseranlage?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: Das zur Verfügung stellen von gratis Trinkwasser ist für viele Mitarbeiter ein praktischer Benefit. Wer in einzelnen Abteilungen Wassersprudler aufstellen möchte fragt sich: Braucht es dafür eigene Installationen? Und welche Kosten kommen auf den Unternehmer zu? Unser Experte für Energiedienstleistungen, Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Augsburg (swa), gibt Antwort.

Die Frage ist klug gestellt, weil in der Tat zwei Faktoren zusammenkommen: die Kosten für die Tafelwasseranlage und die Kosten für den Anschluss. Bei der Anlage haben Kunden die Wahl zwischen Einbaugeräten, sogenannten Auftischgeräten, die wie Kaffeemaschinen auf einer Anrichte platziert werden, und Standgeräten, die sich beliebig positionieren lassen.

Entsprechend unterschiedlich sind die Preise dafür. Sie bewegen sich derzeit zwischen 110 und 130 Euro netto im Monat für die Gerätemiete. Der Mietpreis umfasst die Kosten für die Wartung und Instandhaltung der Anlage. Die Mindestmietlaufzeit beträgt 2 Jahre. Wer sein Gerät kaufen möchte, legt – inklusive einer thermischen Keimsperre, die aus Gesundheitsgründen dringend empfohlen wird – zwischen 3.000 und 4.000 Euro auf den Tisch. Dazu kommen einmalige Transport- und Installationskosten sowie Pauschalen für Störbeseitigung und Wartung, die sich auf etwa 950 Euro summieren.

Ab 5 Litern pro Tag ist die Tafelwasseranlage günstiger

Das Trinkwasser aus der Leitung selbst – in Augsburg eines der besten Trinkwasser in Europa – schlägt mit circa 0,15 Cent pro Liter zu Buche. Was sich der Betreiber obendrein spart sind Transport-, Lager- und Entsorgungsaufwand für Flaschen. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass ab einem Verbrauch von 5 Litern täglich die Tafelwasseranlage günstiger ist als Wasser aus Flaschen oder Gallonen.

Faktor zwei: die Installationen, die für den Zulauf und Ablauf von Wasser sowie den Anschluss für Betriebsstrom nötig sind. Was die Kosten dafür angeht, hängen diese sehr stark vom Aufwand ab. Vor allem der Standort des Geräts sowie seine Entfernung zum nächsten Strom und Wasseranschluss wirkt sich hier aus – und kann erfahrungsgemäß stark variieren. In der Regel wird das nach Aufwand verrechnet. Präzise Kalkulationen werden erleichtert, wenn ein Mitarbeiter aus unserem Team vorher vor Ort die Möglichkeiten prüfen kann.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Karl-Heinz Viets, Stadtwerke Augsburg

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Die Frage ist klug gestellt, weil in der Tat zwei Faktoren zusammenkommen: die Kosten für die Tafelwasseranlage und die Kosten für den Anschluss. Bei der Anlage haben Kunden die Wahl zwischen Einbaugeräten, sogenannten Auftischgeräten, die wie Kaffeemaschinen auf einer Anrichte platziert werden, und Standgeräten, die sich beliebig positionieren lassen.

Entsprechend unterschiedlich sind die Preise dafür. Sie bewegen sich derzeit zwischen 110 und 130 Euro netto im Monat für die Gerätemiete. Der Mietpreis umfasst die Kosten für die Wartung und Instandhaltung der Anlage. Die Mindestmietlaufzeit beträgt 2 Jahre. Wer sein Gerät kaufen möchte, legt – inklusive einer thermischen Keimsperre, die aus Gesundheitsgründen dringend empfohlen wird – zwischen 3.000 und 4.000 Euro auf den Tisch. Dazu kommen einmalige Transport- und Installationskosten sowie Pauschalen für Störbeseitigung und Wartung, die sich auf etwa 950 Euro summieren.

Ab 5 Litern pro Tag ist die Tafelwasseranlage günstiger

Das Trinkwasser aus der Leitung selbst – in Augsburg eines der besten Trinkwasser in Europa – schlägt mit circa 0,15 Cent pro Liter zu Buche. Was sich der Betreiber obendrein spart sind Transport-, Lager- und Entsorgungsaufwand für Flaschen. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass ab einem Verbrauch von 5 Litern täglich die Tafelwasseranlage günstiger ist als Wasser aus Flaschen oder Gallonen.

Faktor zwei: die Installationen, die für den Zulauf und Ablauf von Wasser sowie den Anschluss für Betriebsstrom nötig sind. Was die Kosten dafür angeht, hängen diese sehr stark vom Aufwand ab. Vor allem der Standort des Geräts sowie seine Entfernung zum nächsten Strom und Wasseranschluss wirkt sich hier aus – und kann erfahrungsgemäß stark variieren. In der Regel wird das nach Aufwand verrechnet. Präzise Kalkulationen werden erleichtert, wenn ein Mitarbeiter aus unserem Team vorher vor Ort die Möglichkeiten prüfen kann.

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