Thema der Woche: Dr. Simon und Partner

Neue Broschüre: Machen Sie Ihre Mitarbeiter arbeitsfähig (er)!

Dr. Michaela Simon. Foto: Dr. Simon & Partner
Immer mehr Beschäftigte sind psychisch krank. Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist seit dem Jahr 2000 um mehr als 77% gestiegen. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes betrugen die Krankheitskosten für psychische Erkrankungen 2015 44,4 Milliarden €, das entspricht 13% der gesamten Krankheitskosten der Bundesrepublik.

Wie können Arbeitgeber Belastungen für die Einzelnen reduzieren, die sich aus der Arbeitsumgebung ergeben? Eine Antwort ist: zunächst einmal analysieren, welche Ursachen den Belastungen zu Grunde liegen, um dann entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten, am besten systematisch und nachhaltig im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das reduziert die Belastungen der Mitarbeiter, verbessert die Unternehmenskultur und hilft, Mitarbeiter zu binden.

Psychische Gefährdungsanalyse ist für jedes Unternehmen Pflicht

Während betriebliches Gesundheitsmanagement ein freiwilliges Angebot des Arbeitgebers ist, ist die Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen seit 2013 für jedes Unternehmen gesetzliche Pflicht.

Dr. Michaela Simon, Geschäftsführerin von Dr. Simon & Partner, dem Augsburger Beratungsunternehmen für gesunde Personal- und Organisationsentwicklung, weiß aus Erfahrung wie sehr dieses Instrument verkannt wird, weil ein Großteil der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer glauben, dabei werde ihre Psyche untersucht.

Untersucht wird die Arbeitssituation, nicht der Mitarbeiter

Tatsache ist: nicht die Mitarbeiter oder gar deren Psyche soll untersucht werden, sondern lediglich die Situation am Arbeitsplatz und mögliche Belastungen, die sich daraus ergeben.

Das heißt, hinter dem missverständlichen Begriff der psychischen Gefährdungsanalyse verbirgt sich nichts anderes als eine Mitarbeiterbefragung, die herausfinden will, ob zum Beispiel Arbeitsorganisation/Arbeitsumgebung oder die Art und Weise von Zusammenarbeit und Führung Belastungen bei den Mitarbeitern hervorrufen.

Anleitung aus der Praxis für die Praxis

Praxisnah stellt die Broschüre am Beispiel einer Augsburger Institution vor, wie eine derartige Untersuchung am sinnvollsten durchzuführen ist, welches Instrument zu welchem Unternehmen passt, was an Kommunikation im Vorfeld notwendig ist, welche Ressourcen einzuplanen sind und wie die Umsetzung wirkungsvoll und erfolgreich angegangen werden kann.

Erfolgsfaktoren: Kommunikation – Transparenz und Mitarbeiterbeteiligung

Wichtig ist: die Mitarbeiter des Unternehmens sollten von Anfang an in den Prozess miteinbezogen werden: Die Unternehmensleitung macht von Beginn an transparent, welche Ziele sie mit der Befragung verfolgt, was mit den Ergebnissen geschieht, und wie diese umgesetzt werden sollten. 

Am besten, so Dr. Michaela Simon, entwickeln die Mitarbeiter die Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation unter professioneller Leitung selbst und gleichen diese dann mit der Erwartung der Geschäftsführung ab. Fazit eines Geschäftsführers: „Die psychische Gefährdungsanalyse ist ein wichtiger Schritt, um sich ernsthaft mit Gesundheit, Wertschätzung, Führung und Kommunikation im eigenen Unternehmen auseinanderzusetzen und so gezielt etwas für die Mitarbeiterbindung zu tun. Denn auf diese Aspekte werden die neuen Kollegen verstärkt achten und die, die  da sind, werden eher bleiben.“

Die Broschüre können Sie kostenlos als PDF-Datei per E-Mail bestellen. 

 Weitere Informationen unter www.gesunde-fuehrung.de.

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