Firma der Woche

HBplusJuS: Doppelte Kompetenz in direkter Reichweite

Ohne Aufsehen haben sich die Steuerexperten von HBplus, die Wirtschaftsprüfungsexperten der R&B GmbH und die Experten von JuS Rechtsanwälte in den vergangenen Jahren miteinander verbündet. Im Interview erläutern sie nun die Hintergründe der Entwicklung und was das bedeutet.

Juristen und Steuer- sowie Wirtschaftsprüfungsexperten an einem Tisch vereint: Wie haben Sie aus diesen Welten zusammengefunden, die zwar manches verbindet, deren Dienste gerade für Unternehmen aber doch sehr unterschiedlich sind?

Alexander Besser, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer: So groß, wie mancher glaubt, sind die Unterschiede nicht. Auf vielen Gebieten und bei vielen Fragen, die sich einem Unternehmer stellen, sind wir viel näher beieinander, als das noch mancher glaubt. Gerade weil das Wirtschaftsleben immer komplexer wird, braucht es für die Lösung der dabei entstehenden Herausforderungen auch Antworten, die diese Komplexität auflösen...

Volker Schloms: … und das ist besonders bei der engen Verknüpfung steuerlicher und rechtlicher Fragen besonders gut zu sehen. Wir sind uns auch deswegen nähergekommen, weil wir uns bei der Lösung von solchen Fragen immer häufiger begegnet sind.

Wo sehen Sie denn neben diesen Synergien die belastbaren Grundlagen für die Kooperation?

Volker Schloms, Rechtsanwalt: Die Frage ist gar nicht so sehr, wo wir diese sehen, sondern wo und wie sie unsere Kunden wahrnehmen. Für den Mittelstand in unserer Region zählen zum Beispiel Nähe und unmittelbare Erreichbarkeit viel. Diese Unternehmen wünschen sich die Kompetenz, die sie brauchen, in Reichweite und mit einem ausgeprägten Verständnis für die Atmosphäre am Standort.

Peter Hassel, Buchprüfer und Steuerberater: Das können wir zusammen beide mit vielen Jahren Erfahrung im Wirtschaftsraum Augsburg perfekt abbilden. Darum haben wir schon bei Gründung unseres Verbundes vereinbart, dass wir – anders als andere – auch in der Zukunft an allen Orten mit Kompetenz vertreten sein wollen. Und wenn´s mal richtig brennt, dann können wir auch noch auf die Unterstützung der anderen Kollegen zugreifen.

Gibt es eine Eigenschaft bei HBplus, R&B GmbH und JuS, die in den Augen der Mandanten identisch ist?

Anja Jörg, Rechtsanwältin: Zwei sogar. Augenhöhe und Vertrauen. Wir haben das Verhältnis zwischen uns und unseren Mandanten stets als das von gleichrangigen Partnern betrachtet. Auf dieser Ebene entstehen die fruchtbarsten Ergebnisse – und es gedeiht das Vertrauen, das uns zum Teil schon Jahrzehnte verbindet: Unsere Geschäftsbeziehungen sind alle organisch gewachsen.

Benjamin Zißler, Steuerberater: Unabhängig von der täglichen Arbeit gibt es noch ein Drittes, das den beiden Organisationen am Herzen liegt. Ehrenamtliches Engagement neben unserer hauptberuflichen Tätigkeit ist uns allen wichtig, egal ob sich das nun bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Leitung von Stiftungen oder sozialem Engagement in verschiedenen Vereinen zeigt. Wir schauen gern über den Tellerrand unserer täglichen Arbeit hinaus und achten auf das Menschliche im täglichen Miteinander.

Wie viel Spezialisierung ist nötig, wie viel Generalisierung ist möglich, um unternehmerischer Themen komplett abzubilden?

Volker Schloms: Gerade, was die Rechtsberatung angeht, ist Spezialisierung das A und O für eine Dienstleistung, die auf dem neuesten Stand ist und kompromisslos ein Thema angeht. Deswegen sind wir ja auch von der Zahl her breit aufgestellt, um möglichst viele der Fragen kompetent beantworten zu können, die von Unternehmen an uns herangetragen werden. Der Effizienzgewinn liegt in der internen Kommunikation, im laufenden Wissenstransfer. Als lernende Organisation sind wir aktuell, sicher und liefern ohne Zeitverzug. Das ist es, worauf sich Kunden heute verlassen können.

Benjamin Zißler: Das kann ich eins zu eins für uns unterschreiben. Mit dem Zusatz, dass wir fortlaufenden Erfahrungsaustausch jetzt auch zwischen Juristen und Steuerberatern sowie Wirtschaftsprüfern pflegen. Die wechselseitige Integrationsfähigkeit hat sich hier in jeder Hinsicht bewährt.

Worin sehen Sie denn für ratsuchende Unternehmen den Vorteil aus Ihrer Zusammenarbeit?

Peter Hassel: In der Beschleunigung, die sich innerhalb eines bestehenden Netzwerks ergibt. Stellt der Steuerexperte einen rechtlichen Haken bei einer Aufgabe fest, weiß er sofort, bei welchen Ansprechpartnern im Juristen-Team er Fachwissen dazu abrufen kann. Stellt sich bei einer rechtlichen Thematik heraus, dass auch finanzielle und steuerliche Aspekte zum Tragen kommen, rufen wir ebenfalls die geforderte Kompetenz im anderen Team ab. Wir haben über das Tagesgeschäft hinaus in sieben Spezialgebieten fachübergreifende Teams gebildet und hierfür eine eigene Webseite errichtet.

Benjamin Zißler: Sprich: Der Mandant braucht sich nicht mehr selbst auf die Suche zu machen und dabei Zeit verlieren, sondern alles nötige Knowhow wird auf Anhieb verknüpft. Gerade in terminkritischen Situationen ist das ein großer Vorteil. Hier haben wir außerdem eine klare „Vorfahrtsregelung“ für die Mandanten des jeweiligen Partners.

Ihr Auftritt wirkt sehr ausbalanciert, fast schon harmonisch. Sind Sie sich eigentlich immer einig?

Anja Jörg: Das wäre absolut kontraproduktiv. Unsere Zusammenarbeit ist zwar getragen von der Überzeugung, dass jeder im Team absolut kompetent auf seinem jeweiligen Fachgebiet ist. Dennoch sind die „kritisch-konstruktive Frage“ und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen die treibende Kraft unserer Arbeit.

Alexander Besser: So kommen wir auch zu Antworten und Lösungen, die über den konkreten Anlass und über den Tag hinaus gehen. Ein konkretes Problem zu lösen, ist die eine Sache. Unseren Mandanten, den Unternehmen, begründete Empfehlungen für Veränderung und Neugestaltung zu geben, die andere, im besten Wortsinn „nachhaltige“ Dienstleistung.

Sie wollen mehr dazu erfahren? Schreiben Sie eine Mail an: augsburg(at)hbplus.tax, jus(at)jus-kanzlei.de

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HBplusJuS: Doppelte Kompetenz in direkter Reichweite

Ohne Aufsehen haben sich die Steuerexperten von HBplus, die Wirtschaftsprüfungsexperten der R&B GmbH und die Experten von JuS Rechtsanwälte in den vergangenen Jahren miteinander verbündet. Im Interview erläutern sie nun die Hintergründe der Entwicklung und was das bedeutet.

Juristen und Steuer- sowie Wirtschaftsprüfungsexperten an einem Tisch vereint: Wie haben Sie aus diesen Welten zusammengefunden, die zwar manches verbindet, deren Dienste gerade für Unternehmen aber doch sehr unterschiedlich sind?

Alexander Besser, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer: So groß, wie mancher glaubt, sind die Unterschiede nicht. Auf vielen Gebieten und bei vielen Fragen, die sich einem Unternehmer stellen, sind wir viel näher beieinander, als das noch mancher glaubt. Gerade weil das Wirtschaftsleben immer komplexer wird, braucht es für die Lösung der dabei entstehenden Herausforderungen auch Antworten, die diese Komplexität auflösen...

Volker Schloms: … und das ist besonders bei der engen Verknüpfung steuerlicher und rechtlicher Fragen besonders gut zu sehen. Wir sind uns auch deswegen nähergekommen, weil wir uns bei der Lösung von solchen Fragen immer häufiger begegnet sind.

Wo sehen Sie denn neben diesen Synergien die belastbaren Grundlagen für die Kooperation?

Volker Schloms, Rechtsanwalt: Die Frage ist gar nicht so sehr, wo wir diese sehen, sondern wo und wie sie unsere Kunden wahrnehmen. Für den Mittelstand in unserer Region zählen zum Beispiel Nähe und unmittelbare Erreichbarkeit viel. Diese Unternehmen wünschen sich die Kompetenz, die sie brauchen, in Reichweite und mit einem ausgeprägten Verständnis für die Atmosphäre am Standort.

Peter Hassel, Buchprüfer und Steuerberater: Das können wir zusammen beide mit vielen Jahren Erfahrung im Wirtschaftsraum Augsburg perfekt abbilden. Darum haben wir schon bei Gründung unseres Verbundes vereinbart, dass wir – anders als andere – auch in der Zukunft an allen Orten mit Kompetenz vertreten sein wollen. Und wenn´s mal richtig brennt, dann können wir auch noch auf die Unterstützung der anderen Kollegen zugreifen.

Gibt es eine Eigenschaft bei HBplus, R&B GmbH und JuS, die in den Augen der Mandanten identisch ist?

Anja Jörg, Rechtsanwältin: Zwei sogar. Augenhöhe und Vertrauen. Wir haben das Verhältnis zwischen uns und unseren Mandanten stets als das von gleichrangigen Partnern betrachtet. Auf dieser Ebene entstehen die fruchtbarsten Ergebnisse – und es gedeiht das Vertrauen, das uns zum Teil schon Jahrzehnte verbindet: Unsere Geschäftsbeziehungen sind alle organisch gewachsen.

Benjamin Zißler, Steuerberater: Unabhängig von der täglichen Arbeit gibt es noch ein Drittes, das den beiden Organisationen am Herzen liegt. Ehrenamtliches Engagement neben unserer hauptberuflichen Tätigkeit ist uns allen wichtig, egal ob sich das nun bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Leitung von Stiftungen oder sozialem Engagement in verschiedenen Vereinen zeigt. Wir schauen gern über den Tellerrand unserer täglichen Arbeit hinaus und achten auf das Menschliche im täglichen Miteinander.

Wie viel Spezialisierung ist nötig, wie viel Generalisierung ist möglich, um unternehmerischer Themen komplett abzubilden?

Volker Schloms: Gerade, was die Rechtsberatung angeht, ist Spezialisierung das A und O für eine Dienstleistung, die auf dem neuesten Stand ist und kompromisslos ein Thema angeht. Deswegen sind wir ja auch von der Zahl her breit aufgestellt, um möglichst viele der Fragen kompetent beantworten zu können, die von Unternehmen an uns herangetragen werden. Der Effizienzgewinn liegt in der internen Kommunikation, im laufenden Wissenstransfer. Als lernende Organisation sind wir aktuell, sicher und liefern ohne Zeitverzug. Das ist es, worauf sich Kunden heute verlassen können.

Benjamin Zißler: Das kann ich eins zu eins für uns unterschreiben. Mit dem Zusatz, dass wir fortlaufenden Erfahrungsaustausch jetzt auch zwischen Juristen und Steuerberatern sowie Wirtschaftsprüfern pflegen. Die wechselseitige Integrationsfähigkeit hat sich hier in jeder Hinsicht bewährt.

Worin sehen Sie denn für ratsuchende Unternehmen den Vorteil aus Ihrer Zusammenarbeit?

Peter Hassel: In der Beschleunigung, die sich innerhalb eines bestehenden Netzwerks ergibt. Stellt der Steuerexperte einen rechtlichen Haken bei einer Aufgabe fest, weiß er sofort, bei welchen Ansprechpartnern im Juristen-Team er Fachwissen dazu abrufen kann. Stellt sich bei einer rechtlichen Thematik heraus, dass auch finanzielle und steuerliche Aspekte zum Tragen kommen, rufen wir ebenfalls die geforderte Kompetenz im anderen Team ab. Wir haben über das Tagesgeschäft hinaus in sieben Spezialgebieten fachübergreifende Teams gebildet und hierfür eine eigene Webseite errichtet.

Benjamin Zißler: Sprich: Der Mandant braucht sich nicht mehr selbst auf die Suche zu machen und dabei Zeit verlieren, sondern alles nötige Knowhow wird auf Anhieb verknüpft. Gerade in terminkritischen Situationen ist das ein großer Vorteil. Hier haben wir außerdem eine klare „Vorfahrtsregelung“ für die Mandanten des jeweiligen Partners.

Ihr Auftritt wirkt sehr ausbalanciert, fast schon harmonisch. Sind Sie sich eigentlich immer einig?

Anja Jörg: Das wäre absolut kontraproduktiv. Unsere Zusammenarbeit ist zwar getragen von der Überzeugung, dass jeder im Team absolut kompetent auf seinem jeweiligen Fachgebiet ist. Dennoch sind die „kritisch-konstruktive Frage“ und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen die treibende Kraft unserer Arbeit.

Alexander Besser: So kommen wir auch zu Antworten und Lösungen, die über den konkreten Anlass und über den Tag hinaus gehen. Ein konkretes Problem zu lösen, ist die eine Sache. Unseren Mandanten, den Unternehmen, begründete Empfehlungen für Veränderung und Neugestaltung zu geben, die andere, im besten Wortsinn „nachhaltige“ Dienstleistung.

Sie wollen mehr dazu erfahren? Schreiben Sie eine Mail an: augsburg(at)hbplus.tax, jus(at)jus-kanzlei.de

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