Verlagsveröffentlichung

Die Haptik von Briefkuvert & Briefpapier - Was verbirgt sich dahinter?

Die Haptik von Briefkuvert und Briefpapier spielen in Zeiten digitaler Kommunikation eine wichtige Rolle. Wie erklären Ihnen die Bedeutung für den geschäftlichen Briefverkehr.

Der Anteil postalisch versandter Schriftstücke hat in den letzten zwanzig Jahren stark abgenommen. Rechnungen, Bewerbungen und Angebote werden oft nur noch per E-Mail verschickt oder nach Login online zugänglich gemacht. Doch durch die fast vollständige Verlagerung der geschäftlichen Korrespondenz in die Onlinewelt erhält der klassisch versandte Geschäftsbrief eine neue Bedeutung. Er hebt sich schon allein durch seine Greifbarkeit und damit verbundene Haptik von anderen Formen der geschäftlichen Kommunikation ab. So wird er als bedeutsam wahrgenommen. Schon beim Griff zu einem auf dem Schreibtisch liegenden Brief spricht die Haptik des Briefkuverts den Tastsinn an. Durch eine geschickte Betonung haptischer Elemente bei.

Die passende Gestaltung von Briefkuvert und Briefpapier lässt sich der Empfänger in eine aufgeschlossene Grundstimmung versetzten. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich um eine außer der Reihe eintreffende Sendung handelt. Mit einem ästhetisch gestaltetem Briefpapier, das auch die Haptik des Briefkuverts berücksichtigt und dessen Tasterlebnis aufnimmt, hinterlässt der Empfänger einen bleibenden Eindruck.

Haptische Merkmale von Briefkuvert und Briefpapier

Briefkuvert und Briefpapier besitzen sowohl optische als auch haptische Merkmale. So ist das Wasserzeichen eine in das Briefpapier eingearbeitete Bildmarke, die sich je nach Machart ertasten lässt. Auch die Stärke und die Struktur des für ein Briefkuvert oder Briefpapier verwendeten Papiers sprechen den Tastsinn des Menschen an. Je nach der für Papier und Kuvert verwendeten Papierqualität wird die Oberfläche als rau, stumpf oder glatt empfunden. Auch beschichtetes Papier beeinflusst die Haptik des Briefpapiers, denn es verleiht dem Papier eine hohe Glätte. Für die meisten Formen der geschäftlichen Korrespondenz ist mit dezenten haptischen Elementen versehenes Briefkuvert und Briefpapier die beste Wahl. Hierfür gibt es mittlerweile spezielle Online Shops wie Blanke Briefhüllen. Ebenso wie beim Layout eines Briefs sollte auf eine Überfrachtung mit Strukturen bei der Haptik des Briefkuverts und der Haptik des Briefpapiers verzichtet werden.

Eigenschaften des Papiers – Grammatur und Stoffklassen

Zu den wichtigsten haptischen Eigenschaften von Papier zählt die Grammatur genannte Papierstärke. Sie korreliert unmittelbar mit dem Papiergewicht und gibt Auskunft über die Papierstärke. Die Grammatur eines Papiers wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Konventionelles Schreibmaschinenpapier wiegt meist 70 Gramm pro Quadratmeter. Das für viele Drucker genutzte Kopierpapier besitzt eine Grammatur von 80 g pro Quadratmeter.

Auf eine repräsentative Wirkung zielendes Brief- und Geschäftspapier hat oft eine Grammatur von 160 g pro Quadratmeter. Auch die Leimung und der Durchsatz mit Holzfasern haben einen Einfluss auf die Haptik des Briefkuverts und die Anmutung des Briefpapiers. Klassifiziert werden Papiere hierzu in sechs Stoffklassen. Sie geben den prozentualen Anteil von Holzschliff und Zellstoff im Papier an. Für Briefpapier hoher Qualität kommen Stoffklassen zum Einsatz, die optisch und haptisch eine repräsentative Wirkung hinterlassen. In Verbindung mit einer bewusst ausgewählten Haptik des Briefkuverts wird dem Empfänger von Beginn an ein hochwertiger Eindruck vermittelt.

Prägungen machen tiefen Eindruck

Wer einen Brief öffnet und entfaltet, ist gespannt auf den Inhalt. Die Intensität der Spannung ist abhängig von der Aufmachung des Schreibens. Reliefartig hervorgehobene Schriftzüge und Signets hinterlassen beim Empfänger schon beim ersten Kontakt mit dem Brief einen hochwertigen Eindruck, daher widmet er sich dem Anliegen des Absenders mit einer erhöhten Aufmerksamkeit.

Für die Art und Ausgestaltung einer Prägung stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Plastische Strukturen im Papier werden meist per Blindprägung hergestellt. Mit der Blindprägung ist sowohl eine Hochprägung als auch eine Tiefprägung möglich. Per Heißfolienprägung lassen sich auch kleine Auflagen umsetzen. Die dreidimensionale Gestaltung eines Schriftzugs oder Grafik sollte sich in das grafische Konzept des Briefpapiers einfügen und für den Empfänger schlüssig wirken. Eine Überfrachtung mit haptischen Elementen kann schnell als aufdringlich empfunden werden. Sind die plastisch hervorgehobenen Segmente harmonisch mit dem grafischen Layout abgestimmt, erzielen die Haptik des Briefkuverts und die Haptik des Briefpapiers die größte Wirkung.

Briefe, die man gern in die Hand nimmt

Eine ansprechende Gestaltung von Briefkuvert und Briefpapier verbessert unabhängig vom Inhalt des Schreibens das Ansehen des Absenders. Ein persönlich adressiertes und mit einem geprägten Schriftzug oder Logo versehenes Kuvert landet nicht so schnell ungeöffnet im Papierkorb. Damit hat der Absender das wichtigste Ziel erreicht: Der Adressat öffnet das Schreiben, befasst sich mit dem Inhalt und nimmt das Anliegen zur Kenntnis. Mit Prägungen und Strukturen aufgewertetes Briefpapier und Briefkuverts werden gern für Einladungen, Glückwünsche und Zertifikate genutzt. Doch die Haptik des Briefkuverts und die Haptik des Briefpapiers lässt sich auch erfolgreich für Angebote und Mailings einsetzen. Wer schon beim ersten Kontakt tiefen Eindruck hinterlassen will, sollte die Haptik des Briefkuverts und die Haptik des Briefpapiers nicht vernachlässigen.

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