SPN Schwaben Präzision

Tiefgreifende Kompetenz im Wandel der Zeit

Die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH ist Spezialist für Getriebe- und Antriebslösungen. Das Nördlinger Unternehmen blickt 2019 auf 100 Jahre kontinuierliches Wachstum dank kontinuierlicher Produktentwicklung zurück. Jetzt stehen Industrie 4.0 und Digitalisierung im Fokus.

Rund 600 unterschiedliche Getriebe- und Antriebslösungen produziert SPN, maßgeschneidert je nach Kundenanforderung von Losgröße 1 bis 15.000. Ein Produktportfolio, das weltweit gefragt ist und sich in den vergangenen 100 Jahren dank Innovationen immer wieder an sich verändernde Marktbedingungen angepasst hat.

Von der Uhr zum Planetengetriebe

Keimzelle der SPN ist eine mechanische Werkstatt für Zahnräder und Lohnverzahnung im sächsischen Glashütte. Nach dem 2. Weltkrieg verlegte Inhaber Fritz Hopf den Firmensitz 1945 nach Nördlingen und stellte die Produktion auf Uhren und Wecker um. Als die Umsätze in diesem Segment zurückgingen, reagierte SPN schnell – bereits in den 50er-Jahren wechselte das Unternehmen zur Herstellung von Präzisionsmaschinenteilen. Meilensteine sind die Entwicklung neuer Produkte wie des Doppelschneckengetriebes 1954, flankengeschliffener Zahnräder zu Beginn der 70er-Jahre, des Planetengetriebes Ende der 80er-Jahre oder von Luftfahrtkomponenten in den 2000ern.

Kundenspezifische Lösungen

Heute ist die SPN in so unterschiedlichen Branchen wie Luftfahrt, Automation und Robotik, Maschinenbau- und Textilindustrie sowie Energie- und Verpackungstechnik tätig. Neben Standardkomponenten setzt SPN vor allem auf kundenspezifische Lösungen, etwa spezielle Planetengetriebe für in der Luftfahrt eingesetzte Backup-High-Liftsysteme, dreiachsige Präzisionskegelradgetriebe für Lackierroboter oder Doppelschneckengetriebe für Energieverteilsysteme. „SPN steht für Maßarbeit mit Leib und Seele“, sagt der technische Geschäftsführer Rainer Hertle. „Unsere Kernwerte sind kundenspezifisch, präzise und verlässlich.“

Digitalisierung und Industrie 4.0

Innovation ist das Stichwort bei SPN, nicht nur in der Vergangenheit, sondern noch mehr mit Blick auf die Zukunft. Weshalb auch Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 eine entscheidende Rolle spielen. Strategische Zukunftsplanung und Weichenstellung forciert SPN mit den internen Projekten

„SPN goes 4.0“ und der „SPN Zukunftswerkstatt 2024“

Ersteres nimmt Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 ins Visier und setzt Möglichkeiten der Übertragung auf SPN um. Die SPN Zukunftswerkstatt 2024 beschäftigt sich intensiv mit möglichen Marktentwicklungen in den nächsten fünf Jahren, um Perspektivfelder zu identifizieren. Und in puncto Automatisierung forscht SPN gemeinsam mit der Hochschule Augsburg zum Einsatz von Assistenzsystemen an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad. Selbst setzt man zu Testzwecken bereits kollaborierende Roboter, so genannte Cobots ein. Sie entgraten und bürsten Zahnräder, bestücken Maschinen für kleine und mittlere Losgrößen oder unterstützen in der Montage. „Wir gehen voran in unser neues Jahrhundert und wappnen uns für die Herausforderungen von morgen“, resümiert Hertle.

Top-Arbeitgeber

„Bei allem technologischen Fortschritt – SPN vergisst den Menschen, die Mitarbeiter nicht“, betont Georg Jaumann, kaufmännischer Geschäftsführer. Zum zweiten Mal ist das Unternehmen 2019 zum „Top-Arbeitgeber DONAURIES“ gekürt worden. Die Auszeichnung würdigt Kriterien wie Aus- und Weiterbildung, Familienfreundlichkeit oder Mitarbeiterorientierung und Führung. Aber auch der Grad des Einverständnisses der Belegschaft geht in die Bewertung mit ein der gut ausfällt, da SPN Mitarbeiter bei Fragen der Unternehmensausrichtung konsequent miteinbezogen werden. „Wir versuchen bei allen Themen Teams zu bilden, die einen Querschnitt aus der Mitarbeiterschaft darstellen. Wenn wir bestimmte Dinge verbessern und einführen, sind immer Teams aus den Abteilungen beteiligt, die es betrifft“, so Jaumann. Zuletzt geschehen in Form der SPN Zukunftswerkstatt 2024.

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Rund 600 unterschiedliche Getriebe- und Antriebslösungen produziert SPN, maßgeschneidert je nach Kundenanforderung von Losgröße 1 bis 15.000. Ein Produktportfolio, das weltweit gefragt ist und sich in den vergangenen 100 Jahren dank Innovationen immer wieder an sich verändernde Marktbedingungen angepasst hat.

Von der Uhr zum Planetengetriebe

Keimzelle der SPN ist eine mechanische Werkstatt für Zahnräder und Lohnverzahnung im sächsischen Glashütte. Nach dem 2. Weltkrieg verlegte Inhaber Fritz Hopf den Firmensitz 1945 nach Nördlingen und stellte die Produktion auf Uhren und Wecker um. Als die Umsätze in diesem Segment zurückgingen, reagierte SPN schnell – bereits in den 50er-Jahren wechselte das Unternehmen zur Herstellung von Präzisionsmaschinenteilen. Meilensteine sind die Entwicklung neuer Produkte wie des Doppelschneckengetriebes 1954, flankengeschliffener Zahnräder zu Beginn der 70er-Jahre, des Planetengetriebes Ende der 80er-Jahre oder von Luftfahrtkomponenten in den 2000ern.

Kundenspezifische Lösungen

Heute ist die SPN in so unterschiedlichen Branchen wie Luftfahrt, Automation und Robotik, Maschinenbau- und Textilindustrie sowie Energie- und Verpackungstechnik tätig. Neben Standardkomponenten setzt SPN vor allem auf kundenspezifische Lösungen, etwa spezielle Planetengetriebe für in der Luftfahrt eingesetzte Backup-High-Liftsysteme, dreiachsige Präzisionskegelradgetriebe für Lackierroboter oder Doppelschneckengetriebe für Energieverteilsysteme. „SPN steht für Maßarbeit mit Leib und Seele“, sagt der technische Geschäftsführer Rainer Hertle. „Unsere Kernwerte sind kundenspezifisch, präzise und verlässlich.“

Digitalisierung und Industrie 4.0

Innovation ist das Stichwort bei SPN, nicht nur in der Vergangenheit, sondern noch mehr mit Blick auf die Zukunft. Weshalb auch Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 eine entscheidende Rolle spielen. Strategische Zukunftsplanung und Weichenstellung forciert SPN mit den internen Projekten

„SPN goes 4.0“ und der „SPN Zukunftswerkstatt 2024“

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Top-Arbeitgeber

„Bei allem technologischen Fortschritt – SPN vergisst den Menschen, die Mitarbeiter nicht“, betont Georg Jaumann, kaufmännischer Geschäftsführer. Zum zweiten Mal ist das Unternehmen 2019 zum „Top-Arbeitgeber DONAURIES“ gekürt worden. Die Auszeichnung würdigt Kriterien wie Aus- und Weiterbildung, Familienfreundlichkeit oder Mitarbeiterorientierung und Führung. Aber auch der Grad des Einverständnisses der Belegschaft geht in die Bewertung mit ein der gut ausfällt, da SPN Mitarbeiter bei Fragen der Unternehmensausrichtung konsequent miteinbezogen werden. „Wir versuchen bei allen Themen Teams zu bilden, die einen Querschnitt aus der Mitarbeiterschaft darstellen. Wenn wir bestimmte Dinge verbessern und einführen, sind immer Teams aus den Abteilungen beteiligt, die es betrifft“, so Jaumann. Zuletzt geschehen in Form der SPN Zukunftswerkstatt 2024.

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