Haimer GmbH

Spitzentechnologie für die Region

Die Haimer GmbH in Igenhausen ist ein weltweiter Systemanbieter von Werkzeugen und Sondermaschinen für die metallverarbeitende Industrie. Für das Familienunternehmen aus dem Landkreis Aichach-Friedberg ist sein Innovationsgeist, etwa die Entwicklung von i4.0-Technologien, genauso identitätsstiftend wie die Verbundenheit mit dem Standort und seine Kundennähe.

Maschinen, die untereinander und mit dem Unternehmensnetzwerk kommunizieren – für die Haimer GmbH ist Digitalisierung serienreife Realität. Unter dem Leitmotiv „HAIMER i4.0 – Connected to the Future“ entwickelte das Unternehmen das „HAIMER Tool & Data Management“. Dieses managed den Weg eines Werkzeugs vom Auftrag im CAD/CAM-System bis hin zur Übermittlung der finalen Daten an die Werkzeugmaschine. Dafür stattet HAIMER alle seine Produkte mit den digitalen Voraussetzungen zur Integration in Kundennetzwerke und für reibungslosen Datenfluss aus. Hinzu kommen Softwaretools, wie die von HAIMER entwickelte Datenbank „Data Analyzer und Controller“, über die Soll- und Ist-Werkzeugdaten ausgetauscht werden. Geschäftsführerin Claudia Haimer: „Diese flexible, modulare Lösung haben wir speziell für die Anforderungen unserer mittelständischen Kunden entwickelt, um die Vorteile durch Digitalisierung auch hier zu implementieren.“

Systematische Innovation: 400 Patente weltweit

HAIMERs Weg ins i4.0-Zeitalter steht in einer langen Innovationstradition.1977 von Claudia und Franz Haimer als Lohnfertiger gegründet, setzte das Unternehmen schon bald auf die Entwicklung eigener Produkte. Heute hält es mehr als 400 Patente weltweit. Bis zu zehn Prozent des Umsatzes werden jährlich in  Forschung und Entwicklung investiert. HAIMER ist Weltmarktführer für Werkzeugschrumpf- und Auswuchttechnologie sowie europäischer Marktführer für Werkzeugspanntechnik. Mit der Übernahme der HAIMER Microset GmbH in Bielefeld komplettierte HAIMER 2017 sein Portfolio um die Werkzeugvoreinstelltechnik. Mit 15 Vertriebs- und Serviceniederlassungen ist der Systemanbieter heute rund um den Globus präsent.

Aller Internationalisierung zum Trotz, HAIMER blieb und bleibt seinen Wurzeln treu. Seit 1977 fertigt das Unternehmen ausschließlich in Deutschland und bietet der Region heute mehr als 450 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Igenhausen. Zu den Investitionen der vergangenen Jahre gehören eine hochmoderne Werkzeugschleiferei sowie ein neues Büro- und Fertigungsgebäude im benachbarten Motzenhofen.

Nachwuchs sichern: Schwerpunkt Ausbildung

„Besonders am Herzen liegt uns die Ausbildung und Förderung junger Menschen“, betont Claudia Haimer. 14 Auszubildende im technischen und kaufmännischen Bereich starteten 2018 ihre Laufbahn, rund 50 Nachwuchskräfte sind es derzeit insgesamt. Die Übernahmequote liegt bei nahezu 100 Prozent.
Dies ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass HAIMER Azubis regelmäßig zu den Besten ihres Jahrgangs gehören. Weiterhin unterstützt HAIMER die Nachwuchsstiftung Maschinenbau des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau).

In ihr kooperieren Unternehmen, um aktuelles Wissen der Industrie in die berufliche Bildung weiterzugeben. „Wir können dem Fachkräftemangel nur gemeinsam entgegenwirken“, sagt Claudia Haimer, seit März 2018 neue Vorstandsvorsitzende des VDMA-Landesverbands Bayern. Zur Nachwuchsförderung gehören bei HAIMER zwei Schulpartnerschaften  mit Win-Win-Potenzial. Sie beinhalten finanzielle  Unterstützung von Schulprojekten, Praktika und  Bewerbertrainings, von denen die Schüler profitieren. HAIMER dagegen eröffnet sich die Chance, Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern. Dieses Engagement – derzeit mit der Mittelschule Hollenbach und der staatlichen Realschule Affing – würdigte 2018  der erstmals vergebende Wilhelm-Hübsch-Preis für herausragende Schulpartnerschaften der IHK Schwaben.

Den Kunden im Blick: die HAIMER Akademie

2018 hat noch ein weiteres Highlight zu bieten: Im Juni eröffnete die HAIMER Akademie. Ihr Ziel: Kundenbedürfnissen noch gezielter zu entsprechen und dank Expertise in Anwendungsfragen die Kunden mit Lösungsvorschlägen zu schulen. Die praxisorientierten Workshops richten sich kundenseitig an Meister, Fertigungsplaner, Bediener von Fräsmaschinen und Mitarbeiter in der Werkzeugmontage. Sie finden im 600 Quadratmeter großen Anwendungszentrum des Unternehmens statt. Es umfasst einen Maschinenpark mit drei Bearbeitungszentren, einen Tool-Management-Raum, CAD/CAM-Systeme und moderne Medientechnik zur Live-Übertragung aus der Maschine. Konsequente Kundenorientierung – neben Innovation und Verbundenheit mit der Region das dritte Standbein des HAIMER Erfolgs.

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Maschinen, die untereinander und mit dem Unternehmensnetzwerk kommunizieren – für die Haimer GmbH ist Digitalisierung serienreife Realität. Unter dem Leitmotiv „HAIMER i4.0 – Connected to the Future“ entwickelte das Unternehmen das „HAIMER Tool & Data Management“. Dieses managed den Weg eines Werkzeugs vom Auftrag im CAD/CAM-System bis hin zur Übermittlung der finalen Daten an die Werkzeugmaschine. Dafür stattet HAIMER alle seine Produkte mit den digitalen Voraussetzungen zur Integration in Kundennetzwerke und für reibungslosen Datenfluss aus. Hinzu kommen Softwaretools, wie die von HAIMER entwickelte Datenbank „Data Analyzer und Controller“, über die Soll- und Ist-Werkzeugdaten ausgetauscht werden. Geschäftsführerin Claudia Haimer: „Diese flexible, modulare Lösung haben wir speziell für die Anforderungen unserer mittelständischen Kunden entwickelt, um die Vorteile durch Digitalisierung auch hier zu implementieren.“

Systematische Innovation: 400 Patente weltweit

HAIMERs Weg ins i4.0-Zeitalter steht in einer langen Innovationstradition.1977 von Claudia und Franz Haimer als Lohnfertiger gegründet, setzte das Unternehmen schon bald auf die Entwicklung eigener Produkte. Heute hält es mehr als 400 Patente weltweit. Bis zu zehn Prozent des Umsatzes werden jährlich in  Forschung und Entwicklung investiert. HAIMER ist Weltmarktführer für Werkzeugschrumpf- und Auswuchttechnologie sowie europäischer Marktführer für Werkzeugspanntechnik. Mit der Übernahme der HAIMER Microset GmbH in Bielefeld komplettierte HAIMER 2017 sein Portfolio um die Werkzeugvoreinstelltechnik. Mit 15 Vertriebs- und Serviceniederlassungen ist der Systemanbieter heute rund um den Globus präsent.

Aller Internationalisierung zum Trotz, HAIMER blieb und bleibt seinen Wurzeln treu. Seit 1977 fertigt das Unternehmen ausschließlich in Deutschland und bietet der Region heute mehr als 450 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Igenhausen. Zu den Investitionen der vergangenen Jahre gehören eine hochmoderne Werkzeugschleiferei sowie ein neues Büro- und Fertigungsgebäude im benachbarten Motzenhofen.

Nachwuchs sichern: Schwerpunkt Ausbildung

„Besonders am Herzen liegt uns die Ausbildung und Förderung junger Menschen“, betont Claudia Haimer. 14 Auszubildende im technischen und kaufmännischen Bereich starteten 2018 ihre Laufbahn, rund 50 Nachwuchskräfte sind es derzeit insgesamt. Die Übernahmequote liegt bei nahezu 100 Prozent.
Dies ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass HAIMER Azubis regelmäßig zu den Besten ihres Jahrgangs gehören. Weiterhin unterstützt HAIMER die Nachwuchsstiftung Maschinenbau des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau).

In ihr kooperieren Unternehmen, um aktuelles Wissen der Industrie in die berufliche Bildung weiterzugeben. „Wir können dem Fachkräftemangel nur gemeinsam entgegenwirken“, sagt Claudia Haimer, seit März 2018 neue Vorstandsvorsitzende des VDMA-Landesverbands Bayern. Zur Nachwuchsförderung gehören bei HAIMER zwei Schulpartnerschaften  mit Win-Win-Potenzial. Sie beinhalten finanzielle  Unterstützung von Schulprojekten, Praktika und  Bewerbertrainings, von denen die Schüler profitieren. HAIMER dagegen eröffnet sich die Chance, Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern. Dieses Engagement – derzeit mit der Mittelschule Hollenbach und der staatlichen Realschule Affing – würdigte 2018  der erstmals vergebende Wilhelm-Hübsch-Preis für herausragende Schulpartnerschaften der IHK Schwaben.

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2018 hat noch ein weiteres Highlight zu bieten: Im Juni eröffnete die HAIMER Akademie. Ihr Ziel: Kundenbedürfnissen noch gezielter zu entsprechen und dank Expertise in Anwendungsfragen die Kunden mit Lösungsvorschlägen zu schulen. Die praxisorientierten Workshops richten sich kundenseitig an Meister, Fertigungsplaner, Bediener von Fräsmaschinen und Mitarbeiter in der Werkzeugmontage. Sie finden im 600 Quadratmeter großen Anwendungszentrum des Unternehmens statt. Es umfasst einen Maschinenpark mit drei Bearbeitungszentren, einen Tool-Management-Raum, CAD/CAM-Systeme und moderne Medientechnik zur Live-Übertragung aus der Maschine. Konsequente Kundenorientierung – neben Innovation und Verbundenheit mit der Region das dritte Standbein des HAIMER Erfolgs.

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