AGCO GmbH

Fendt fährt die digitale Ernte ein

Allgäuer Traditionsunternehmen zählt dank intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu den führenden Anbietern von Landmaschinen weltweit.

Hightech und Digitalisierung sind in der Landwirtschaft inzwischen häufig weiter verbreitet und im Arbeitsprozess stärker integriert als in mancher anderen Branche – auch in solchen, die als technikaffin gelten. Dass dies so ist, darf sich einer der europäischen Marktführer in der Landmaschinentechnik anrechnen lassen, die AGCO/Fendt-Gruppe.

Erst jüngst konnten die Allgäuer bei der bedeutendsten Fachmesse der Branche wieder reiche Ernte für ihre Innovationen einfahren: Gleich am ersten Tag der Fachmesse Agritechnica konnte Fendt gleich vier Mal jubeln. Der neue „Tractor of the Year 2020“ ist der Fendt 942 Vario und in der Kategorie „Best Utility“ gewann der Fendt 314 Vario. Einzigartig: Damit sicherte sich zum zweiten Mal in Folge das Topmodell der 300er Baureihe diesen Titel. Außerdem konnte Fendt zwei Silbermedaillen der DLG für das neue Lenksystem Fendt IDEALDrive und ein Kooperationsprojekt gemeinsam mit der Firma Braun entgegennehmen.

Die führende Hightech-Marke für Landwirte weltweit

Fendt darf sich heute mit Fug und Recht als die führende High-Tech-Marke im AGCO Konzern bezeichnen. Die US-amerikanische Firmengruppe, die im Untertitel die Bezeichnung „Your Agriculture Company“ führt, ist eines der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Landmaschinen. Traktoren und Erntemaschinen mit dem traditionsreichen Fendt-Logo arbeiten daher auf den Feldern der Welt mit unternehmerisch ausgerichteter Landwirtschaft, aber auch in außerlandwirtschaftlichen Aufgabengebieten. An den deutschen Standorten Marktoberdorf, Asbach-Bäumenheim, Hohenmölsen, Feucht, Waldstetten und Wolfenbüttel beschäftigt AGCO rund 5.400 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Marketing sowie Produktion, Service und Verwaltung.

Innovationsschmiede Marktoberdorf

Der Motor der Entwicklung ist dabei die Ideenschmiede in Marktoberdorf. Im dortigen Fendt Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen immer wieder neue Produkte und Lösungen. Rund 500 Ingenieurinnen und Ingenieure bearbeiten Projekte, die weit in die Zukunft reichen. Dazu zählen auch der Fendt Xaver Roboter und der Fendt e100 Vario. „Beide Projekte befinden sich nach wie vor in der Entwicklungsphase“, sagte Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung, anlässlich der agritechnica, der Weltleitmesse für Landtechnik. „Wir sind fest davon überzeugt, dass beide Projekte viel Potential bieten.“ Die Xaver Roboter seien klein, leicht, bodenschonend, autonom, schnell und länger einsatzfähig nach Regenfällen und sicherheitstechnisch beherrschbar. Der batterieelektrische Fendt e100 Vario wiederum wecke enorm viel Interesse bei ganz unterschiedlichen Kundengruppen, vor allem im kommunalen Bereich, bei viehhaltenden Betrieben mit Stalldurchfahrt oder auch im Weinbau. Paffen: „Inzwischen läuft die Erprobung mit einigen Exemplaren im praktischen Einsatz. Bis zur Serienreife liegen noch ein paar Jahre Entwicklungsarbeit vor uns.“

Sehr intensiv arbeitet die Fendt Mannschaft auch an den nächsten Schritten bei der Digitalisierung und im Smart Farming. „Die Vernetzung der Maschine, Datenerhebung und Auswertung schreiten rasch voran. Immer mit dem klaren Bekenntnis, dass die Daten dem Landwirt gehören und er allein bestimmt, was mit den Daten geschieht“, betonte Paffen.

Mit Peter-Josef Paffen geht ein Stück Fendt-Geschichte in den Ruhestand

Für Peter-Josef Paffen, dessen Name eng mit der starken Marktposition von AGCO/Fendt heute verbunden ist, bedeutete die Fachmesse zugleich den Abschied aus dem operativen Geschäft und den Eintritt in den Ruhestand. Seit 2009 hat er das Unternehmen geführt. Martin H. Richenhagen, Chairman, President und CEO der AGCO Corporation: „Peter-Josef Paffen hat die Hightech-Marke Fendt in den zurückliegenden zehn Jahren mit seiner Mannschaft zu neuen Höchstleistungen geführt. Mit der Fendt 2020 Strategie und mutigen Wachstumsplänen konnte Fendt ein profitables Wachstum erzielen, das Fendt Full-Line Programm erheblich erweitern und die Globalisierung der Marke entscheidend voranbringen.“

Paffens Nachfolger wird Christoph Gröblinghoff (53), der seit fünf Jahren bei der AGCO International GmbH in Neuhausen, Schweiz, als Vice President Distribution Management für die Händlerentwicklung in der Region Europa und Naher Osten (EME) verantwortlich ist. Eine Nachfolgerin gibt es zum Jahresende für den langjährigen Finanzgeschäftsführer Michael Gschwender (63). Er erreichte innerhalb von 48 Jahren den seltenen Aufstieg vom Lehrling bis zum Geschäftsführer in einem einzigen Unternehmen. Ihm folgt Ingrid Bußjäger-Martin (48), die zuletzt als Director Controlling bei Fendt tätig war. Dr. Heribert Reiter, Vice President und Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, Einkauf und Kundendienst, und Ekkehart Gläser, Vice President und Geschäftsführer Produktion, bleiben weiterhin in der AGCO/Fendt Geschäftsführung.

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Erst jüngst konnten die Allgäuer bei der bedeutendsten Fachmesse der Branche wieder reiche Ernte für ihre Innovationen einfahren: Gleich am ersten Tag der Fachmesse Agritechnica konnte Fendt gleich vier Mal jubeln. Der neue „Tractor of the Year 2020“ ist der Fendt 942 Vario und in der Kategorie „Best Utility“ gewann der Fendt 314 Vario. Einzigartig: Damit sicherte sich zum zweiten Mal in Folge das Topmodell der 300er Baureihe diesen Titel. Außerdem konnte Fendt zwei Silbermedaillen der DLG für das neue Lenksystem Fendt IDEALDrive und ein Kooperationsprojekt gemeinsam mit der Firma Braun entgegennehmen.

Die führende Hightech-Marke für Landwirte weltweit

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Innovationsschmiede Marktoberdorf

Der Motor der Entwicklung ist dabei die Ideenschmiede in Marktoberdorf. Im dortigen Fendt Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen immer wieder neue Produkte und Lösungen. Rund 500 Ingenieurinnen und Ingenieure bearbeiten Projekte, die weit in die Zukunft reichen. Dazu zählen auch der Fendt Xaver Roboter und der Fendt e100 Vario. „Beide Projekte befinden sich nach wie vor in der Entwicklungsphase“, sagte Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung, anlässlich der agritechnica, der Weltleitmesse für Landtechnik. „Wir sind fest davon überzeugt, dass beide Projekte viel Potential bieten.“ Die Xaver Roboter seien klein, leicht, bodenschonend, autonom, schnell und länger einsatzfähig nach Regenfällen und sicherheitstechnisch beherrschbar. Der batterieelektrische Fendt e100 Vario wiederum wecke enorm viel Interesse bei ganz unterschiedlichen Kundengruppen, vor allem im kommunalen Bereich, bei viehhaltenden Betrieben mit Stalldurchfahrt oder auch im Weinbau. Paffen: „Inzwischen läuft die Erprobung mit einigen Exemplaren im praktischen Einsatz. Bis zur Serienreife liegen noch ein paar Jahre Entwicklungsarbeit vor uns.“

Sehr intensiv arbeitet die Fendt Mannschaft auch an den nächsten Schritten bei der Digitalisierung und im Smart Farming. „Die Vernetzung der Maschine, Datenerhebung und Auswertung schreiten rasch voran. Immer mit dem klaren Bekenntnis, dass die Daten dem Landwirt gehören und er allein bestimmt, was mit den Daten geschieht“, betonte Paffen.

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