101 Köpfe, Folge 129

Peter Lachenmayr: „Ich war schon als Kind sehr sparsam“

Seit 2014 ist Peter Lachenmayr im Vorstand der Sparda-Bank Augsburg. Im 101-Köpfe Interview verrät er, welche typischen Banker-Klischees auf ihn zutreffen und wie er einen Lottogewinn investieren würde.

Name: Peter Lachenmayr

Alter: 40

Position: Vorstand

Unternehmen: Sparda-Bank Augsburg eG

Hobbies: Mountainbike und Rennrad, eine alte Vespa, Snowboarden, Windsurfen und Sport im Allgemeinen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Lachenmayr, Sie sind seit 2014 im Vorstand der Sparda-Bank Augsburg. Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Peter Lachenmayr: Auch wenn ich mich natürlich auch gerne in die Tiefen von umfangreichen juristischen Vertragswerken einlese oder neue Projekte aktiv mitgestalte, ist es doch der Austausch und das Zusammenarbeiten in einem tollen Team, was mir letztendlich immer am meisten Freude bereitet.

Wo sehen Sie die Sparda-Bank in fünf Jahren? Und sich selbst?


Die Sparda-Bank wird auch in fünf Jahren eine Bank sein, die ihre Kunden versteht und für den Privatkunden einfache, faire und transparente Lösungen anbietet. Bis dahin hat sich auch unsere neue Smartbanking Anwendung namens TEO als Ökosystem etabliert und bietet über das klassische Banking hinaus viele Vorteile für den Nutzer. Mich selbst sehe ich als Vorstand der Sparda-Bank Augsburg – vermutlich dann mit den ein oder anderen grauen Haaren und hoffentlich weiterhin gesund und sportlich aktiv.

Anzug und Krawatte gehören zu Ihrer täglichen Arbeitsausstattung. Wie unterscheidet sich die Privatperson Lachenmayr vom Vorstandsmitglied?

Der Anzug gehört in der Tat zu meinem Bürooutfit, in dem ich mich sehr wohl fühle. Dennoch wechsle ich nach der Bank sofort auf Jeans und T-Shirt beziehungsweise auf Sportklamotten, wenn ich zum Beispiel bei dem schönen Wetter am Feierabend noch eine Runde auf meinem Rad drehe.

Welches Klischee über Banker trifft auf Sie zu?

Ich denke, dass es wohl das Klischee erfüllt, dass ich schon immer einen guten Bezug zu Zahlen habe und Excel-Tabellen liebe.

Wofür geben Sie Ihr Geld am liebsten aus?

Am meisten Spaß macht es mir, mein Geld für meine Liebsten auszugeben: meine beiden Kinder.

Bargeld, Karte oder Smartphone: Wie sieht Ihr privater Geldbeutel aus?

Das Smartphone trage ich außerhalb meines Geldbeutels. Ansonsten bezahle ich, auch vor der Corona-Krise schon, sehr viel bargeldlos. Der Bezahlprozess muss aus meiner Sicht schnell und einfach funktionieren. Das ist mit den heutigen Technologien immer besser möglich.

Wie gut konnten Sie als Kind mit Ihrem Taschengeld umgehen?

Ich war schon als Kind sehr sparsam und hatte eher zu wenig als zu viel ausgegeben. Von daher konnte ich mir das erste eigene Auto auch selbst leisten.

Wenn Sie im Lotto gewinnen würden und nur 24 Stunden Zeit hätten, das Geld wieder zu investieren – in was?


Genau aus diesem Grund spiele ich nicht Lotto. Im Ernst, ganz nach dem Motto „Wer gut streut, rutscht nicht aus" würde ich das Geld in verschiedene Asset-Klassen investieren – natürlich abhängig von der Gewinnhöhe einen Teil in Aktien, Immobilien und Rentenpapiere. Spätestens jetzt ist wohl auch die Klischeefrage beantwortet.

Welche Beschreibung über sich selbst würden Sie gerne von anderen hören?

Vertrauensvoll, ehrlich und aufgeschlossen.

Ganz spontan in dreißig Sekunden: drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben – und warum genau die?

Zum einen Sina Trinkwalder, denn sie hat gegen den Mainstream ein tolles Unternehmen aufgebaut und zeigt beispielsweise sehr anschaulich auf, dass man hinter die Fairtrade- und Ökolabels schauen muss. Außerdem Theo Waigel. Er hat als „Mr. Euro“ wesentliche Arbeit für unsere heutige Währung geleistet. Und obwohl es schon eine Weile her ist: Jakob Fugger. Als bedeutender Bankier hat er wirtschaftlich viel bewegt und zum Beispiel mit der Fuggerei sozial Schwächere unterstützt. 

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Name: Peter Lachenmayr

Alter: 40

Position: Vorstand

Unternehmen: Sparda-Bank Augsburg eG

Hobbies: Mountainbike und Rennrad, eine alte Vespa, Snowboarden, Windsurfen und Sport im Allgemeinen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Lachenmayr, Sie sind seit 2014 im Vorstand der Sparda-Bank Augsburg. Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Peter Lachenmayr: Auch wenn ich mich natürlich auch gerne in die Tiefen von umfangreichen juristischen Vertragswerken einlese oder neue Projekte aktiv mitgestalte, ist es doch der Austausch und das Zusammenarbeiten in einem tollen Team, was mir letztendlich immer am meisten Freude bereitet.

Wo sehen Sie die Sparda-Bank in fünf Jahren? Und sich selbst?


Die Sparda-Bank wird auch in fünf Jahren eine Bank sein, die ihre Kunden versteht und für den Privatkunden einfache, faire und transparente Lösungen anbietet. Bis dahin hat sich auch unsere neue Smartbanking Anwendung namens TEO als Ökosystem etabliert und bietet über das klassische Banking hinaus viele Vorteile für den Nutzer. Mich selbst sehe ich als Vorstand der Sparda-Bank Augsburg – vermutlich dann mit den ein oder anderen grauen Haaren und hoffentlich weiterhin gesund und sportlich aktiv.

Anzug und Krawatte gehören zu Ihrer täglichen Arbeitsausstattung. Wie unterscheidet sich die Privatperson Lachenmayr vom Vorstandsmitglied?

Der Anzug gehört in der Tat zu meinem Bürooutfit, in dem ich mich sehr wohl fühle. Dennoch wechsle ich nach der Bank sofort auf Jeans und T-Shirt beziehungsweise auf Sportklamotten, wenn ich zum Beispiel bei dem schönen Wetter am Feierabend noch eine Runde auf meinem Rad drehe.

Welches Klischee über Banker trifft auf Sie zu?

Ich denke, dass es wohl das Klischee erfüllt, dass ich schon immer einen guten Bezug zu Zahlen habe und Excel-Tabellen liebe.

Wofür geben Sie Ihr Geld am liebsten aus?

Am meisten Spaß macht es mir, mein Geld für meine Liebsten auszugeben: meine beiden Kinder.

Bargeld, Karte oder Smartphone: Wie sieht Ihr privater Geldbeutel aus?

Das Smartphone trage ich außerhalb meines Geldbeutels. Ansonsten bezahle ich, auch vor der Corona-Krise schon, sehr viel bargeldlos. Der Bezahlprozess muss aus meiner Sicht schnell und einfach funktionieren. Das ist mit den heutigen Technologien immer besser möglich.

Wie gut konnten Sie als Kind mit Ihrem Taschengeld umgehen?

Ich war schon als Kind sehr sparsam und hatte eher zu wenig als zu viel ausgegeben. Von daher konnte ich mir das erste eigene Auto auch selbst leisten.

Wenn Sie im Lotto gewinnen würden und nur 24 Stunden Zeit hätten, das Geld wieder zu investieren – in was?


Genau aus diesem Grund spiele ich nicht Lotto. Im Ernst, ganz nach dem Motto „Wer gut streut, rutscht nicht aus" würde ich das Geld in verschiedene Asset-Klassen investieren – natürlich abhängig von der Gewinnhöhe einen Teil in Aktien, Immobilien und Rentenpapiere. Spätestens jetzt ist wohl auch die Klischeefrage beantwortet.

Welche Beschreibung über sich selbst würden Sie gerne von anderen hören?

Vertrauensvoll, ehrlich und aufgeschlossen.

Ganz spontan in dreißig Sekunden: drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben – und warum genau die?

Zum einen Sina Trinkwalder, denn sie hat gegen den Mainstream ein tolles Unternehmen aufgebaut und zeigt beispielsweise sehr anschaulich auf, dass man hinter die Fairtrade- und Ökolabels schauen muss. Außerdem Theo Waigel. Er hat als „Mr. Euro“ wesentliche Arbeit für unsere heutige Währung geleistet. Und obwohl es schon eine Weile her ist: Jakob Fugger. Als bedeutender Bankier hat er wirtschaftlich viel bewegt und zum Beispiel mit der Fuggerei sozial Schwächere unterstützt. 

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