101 Köpfe, Folge 118

Michael Agsteiner: Zwischen Autos, Skiern und Golfschlägern

Michael Agsteiner ist als Geschäftsführer der Schwaba GmbH täglich von Autos umgeben. Was ihn als Ausgleich dazu an einem Skitag begeistert und bei welcher Macke er seiner Frau Besserung gelobt, verrät der Unternehmer im 101 Köpfe-Interview.

Name: Michael Agsteiner

Alter:  48

Position: Geschäftsführer

Unternehmen: Schwaba GmbH, Augsburg

Hobbies: Skifahren, Golf, Kochen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Agsteiner, beruflich haben Sie vor allem mit neuen Autos zu tun. Kann Sie privat auch ein Oldtimer begeistern?

Michael Agsteiner: Teilweise ja, es gibt hier sicherlich superschöne Fahrzeuge, die mit viel Aufwand und Leidenschaft erhalten werden. Grundsätzlich kann ich mich aber mehr für neuere Fahrzeuge begeistern.

Wo sehen Sie die Zukunft der Automobilbranche?

Ich denke, wir befinden uns in einem großen Umbruch. Das Kaufverhalten und Nutzenverhalten der Kunden wird sich wesentlich verändern. Hierauf müssen wir reagieren. Ich denke, wir müssen immer mehr zum Mobilitätsmanager werden mit einem hohen Maß an individuellen, spezifischen Lösungen für unsere Kunden und Interessenten.

Was halten Sie von dem Trend weg von vielen kleinen Autohäusern hin zu großen Verbunden?

Diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen. Um wirtschaftlich überleben zu können, benötigt man eine gewisse Größe. Auch das Erlebnis für den Kunden muss so attraktiv wie möglich gestaltet sein. Dies ist oft schwierig darstellbar, auch bei der Vielfalt der Produkte.

In Ihrer Freizeit verschlägt es Sie häufig in die Berge. Sind Sie mehr der Sommer- oder der Wintersportler?

Ich möchte mich hier gar nicht festlegen. Ich finde es schön in einer Region zu leben, in der es vier Jahreszeiten gibt. Ich liebe es in der Natur zu sein und diese auch so zu erleben. Sport kann man zu jeder Jahreszeit hervorragend treiben.

Trifft man Sie beim Skifahren eher auf oder eher abseits der Pisten an?

Auch hier trifft man mich sowohl auf wie abseits, aber natürlich auch in einer gemütlichen Hütte. Denn das darf nicht zu kurz kommen.

Was macht für Sie einen guten Skitag aus?

Toller Schnee und tolles Wetter. Das erlebe ich am liebsten mit meiner Familie – hier habe ich zwei sehr, sehr gute Skifahrer – oder im Kreise von netten, geselligen Leuten.

Wenn Sie mit Ihrer Familie in den Bergen unterwegs sind, sind geschäftliche Mails dann tabu?

Sehr zum Leidwesen meiner Frau greife ich doch das ein oder andere Mal zum Telefon. Gelobe hier aber Besserung. Sie meint, ich sei auf einem guten Weg!

Wenn Sie gerade nicht im Gebirge unterwegs sind, sind die sanften Hügel des Golfplatzes Ihr Revier. Was gibt Ihnen der Golfsport?

Golf hat für mich eine Faszination, die ich selten bei einer Sportart gespürt habe. Wenn die „Kugel fliegt“, ist das schon ein tolles Gefühl. Jedoch kommt meistens dann auch wieder ein nicht so guter Schlag. Grundsätzlich finde ich schön, dass hier die unterschiedlichsten Leistungsklassen miteinander Freude haben können und das meistens an wirklich schönen Plätzen.

Neben dem FCA und dem AEV treten Sie vor allem bei Golfveranstaltungen häufig als Sponsor auf. Wie kam es dazu?

Wir treffen hier viele unserer Kunden und Interessenten. Somit ist unser Engagement zum einen eine Wertschätzung für unsere bestehenden Kunden aber auch eine gute Möglichkeit mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen. Über das Spiel sind vermeintliche Distanzen nicht mehr spürbar.

Abseits des Sponsorings: Welches Fußballspiel lassen Sie sich nicht entgehen?

Normalerweise verpasse ich kein Spiel des FCA. Natürlich sehe ich auch gerne Spiele der Champions League. Hier schaue ich schon – wenn ich Zeit habe – dass ich diese Spiele verfolgen kann.

Was ist Ihr Tipp, um nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu finden?

Oh, da gibt es viele Dinge. Häufig mache ich Sport, gehe zum Laufen oder auch gerne mal auf einen Berg. Gerade das hilft mir immer, meine Gedanken zu sortieren. Es kann aber auch einfach ein gutes Glas Wein sein.

Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Ich bin ein Familienmensch. Daher bin ich am allerliebsten im Kreise meiner Familie und meiner Freunde irgendwo in den Bergen bei einem guten Essen mit tollen Getränken.

Ganz spontan in 30 Sekunden: Tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben?

Alle, die sich ehrenamtlich für das Wohl unserer Gesellschaft engagieren. Alle Kranken-/Altenpfleger verdienen unseren Respekt. Das sind für mich tolle Persönlichkeiten.

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Name: Michael Agsteiner

Alter:  48

Position: Geschäftsführer

Unternehmen: Schwaba GmbH, Augsburg

Hobbies: Skifahren, Golf, Kochen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Agsteiner, beruflich haben Sie vor allem mit neuen Autos zu tun. Kann Sie privat auch ein Oldtimer begeistern?

Michael Agsteiner: Teilweise ja, es gibt hier sicherlich superschöne Fahrzeuge, die mit viel Aufwand und Leidenschaft erhalten werden. Grundsätzlich kann ich mich aber mehr für neuere Fahrzeuge begeistern.

Wo sehen Sie die Zukunft der Automobilbranche?

Ich denke, wir befinden uns in einem großen Umbruch. Das Kaufverhalten und Nutzenverhalten der Kunden wird sich wesentlich verändern. Hierauf müssen wir reagieren. Ich denke, wir müssen immer mehr zum Mobilitätsmanager werden mit einem hohen Maß an individuellen, spezifischen Lösungen für unsere Kunden und Interessenten.

Was halten Sie von dem Trend weg von vielen kleinen Autohäusern hin zu großen Verbunden?

Diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen. Um wirtschaftlich überleben zu können, benötigt man eine gewisse Größe. Auch das Erlebnis für den Kunden muss so attraktiv wie möglich gestaltet sein. Dies ist oft schwierig darstellbar, auch bei der Vielfalt der Produkte.

In Ihrer Freizeit verschlägt es Sie häufig in die Berge. Sind Sie mehr der Sommer- oder der Wintersportler?

Ich möchte mich hier gar nicht festlegen. Ich finde es schön in einer Region zu leben, in der es vier Jahreszeiten gibt. Ich liebe es in der Natur zu sein und diese auch so zu erleben. Sport kann man zu jeder Jahreszeit hervorragend treiben.

Trifft man Sie beim Skifahren eher auf oder eher abseits der Pisten an?

Auch hier trifft man mich sowohl auf wie abseits, aber natürlich auch in einer gemütlichen Hütte. Denn das darf nicht zu kurz kommen.

Was macht für Sie einen guten Skitag aus?

Toller Schnee und tolles Wetter. Das erlebe ich am liebsten mit meiner Familie – hier habe ich zwei sehr, sehr gute Skifahrer – oder im Kreise von netten, geselligen Leuten.

Wenn Sie mit Ihrer Familie in den Bergen unterwegs sind, sind geschäftliche Mails dann tabu?

Sehr zum Leidwesen meiner Frau greife ich doch das ein oder andere Mal zum Telefon. Gelobe hier aber Besserung. Sie meint, ich sei auf einem guten Weg!

Wenn Sie gerade nicht im Gebirge unterwegs sind, sind die sanften Hügel des Golfplatzes Ihr Revier. Was gibt Ihnen der Golfsport?

Golf hat für mich eine Faszination, die ich selten bei einer Sportart gespürt habe. Wenn die „Kugel fliegt“, ist das schon ein tolles Gefühl. Jedoch kommt meistens dann auch wieder ein nicht so guter Schlag. Grundsätzlich finde ich schön, dass hier die unterschiedlichsten Leistungsklassen miteinander Freude haben können und das meistens an wirklich schönen Plätzen.

Neben dem FCA und dem AEV treten Sie vor allem bei Golfveranstaltungen häufig als Sponsor auf. Wie kam es dazu?

Wir treffen hier viele unserer Kunden und Interessenten. Somit ist unser Engagement zum einen eine Wertschätzung für unsere bestehenden Kunden aber auch eine gute Möglichkeit mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen. Über das Spiel sind vermeintliche Distanzen nicht mehr spürbar.

Abseits des Sponsorings: Welches Fußballspiel lassen Sie sich nicht entgehen?

Normalerweise verpasse ich kein Spiel des FCA. Natürlich sehe ich auch gerne Spiele der Champions League. Hier schaue ich schon – wenn ich Zeit habe – dass ich diese Spiele verfolgen kann.

Was ist Ihr Tipp, um nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu finden?

Oh, da gibt es viele Dinge. Häufig mache ich Sport, gehe zum Laufen oder auch gerne mal auf einen Berg. Gerade das hilft mir immer, meine Gedanken zu sortieren. Es kann aber auch einfach ein gutes Glas Wein sein.

Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Ich bin ein Familienmensch. Daher bin ich am allerliebsten im Kreise meiner Familie und meiner Freunde irgendwo in den Bergen bei einem guten Essen mit tollen Getränken.

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