101 Köpfe, Folge 119

Dr. Andreas Gapp: „Von den Bergen kann man sehr viel lernen“

Dr. Andreas Gapp. Foto: Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen
Dr. Andreas Gapp ist Vorstand und Geschäftsführer der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen. Wieso er den Bergen nie den Rücken kehren will, welche vier Instrumente er spielt und was es mit „Philosophie in den Allgäuer Alpen“ auf sich hat, verrät er im 101 Köpfe Interview.

Name: Dr. Andreas Gapp

Alter: 44

Position: Vorstand und Geschäftsführer

Unternehmen: Kleinwalsertaler Bergbahn AG, Fellhornbahn GmbH, Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG; Walser Raiffeisen Holding eGen

Hobbies: Skifahren, Musizieren, Fotografieren, Campen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Gibt es ein besonderes Erlebnis, dass Sie bei einer Fahrt mit einer Bergbahn hatten?

Dr. Andreas Gapp: Meistens fahre ich mit der privaten Kleidung, um neutraler mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Und diese Gespräche finde ich immer wieder phantastisch.

Sie sind auch Vorstand der Walser Raiffeisen Holding. Wie passen die beiden Tätigkeiten zusammen und die Ämter vereinbaren?

Die Walser Raiffeisen Holding ist zu 45 Prozent als Gesellschafter an den Bergbahnen beteiligt. Das Thema Bergbahn war und ist daher für die „Holding“ auch immer ein sehr wichtiges. Gleichzeitig hält die „Holding“ auch Beteiligungen an anderen Betrieben, die Bedeutung für den Tourismus haben. Das passt also alles bestens zusammen.

Was machen Sie an einem freien Tag?

Ich verbringe die Zeit mit meiner Familie. Im Winter gehen wir sehr viel Skifahren und im Sommer wandern wir gerne. Natürlich ist mein Fotoapparat immer dabei. Auch nutzen wir die Zeiten, um Freunde zu treffen.

Sie sind auch häufig mit dem Wohnwagen unterwegs. Wo fahren Sie hin und was schätzen Sie am Campingurlaub besonders?

Neben unserem Sommerziel in Cavallino sind wir regelmäßig am Hopfensee. Campen ist immer ein Abenteuer. Ich verbinde damit „Freiheit“, Zeit mit der Familie, die für mich das wichtigste ist, aber auch die Nähe zur Natur.

Tourismus ist Ihr Beruf. Blicken Sie im Urlaub auf bestimmte Dinge anders als der Rest ihrer Familie?

Ja, sicher. Der Gedanke, „wie machen die das und lässt sich das auf uns übertragen beziehungsweise noch besser machen“ ist ständig im Kopf. Da ich meinen Beruf wirklich liebe, mache ich das auch sehr gern.

Was bedeutet für Sie Heimat?

Heimat ist dort, wo die Familie ist. Und Familie bedeute für mich Geborgenheit, Halt und Freude.

Wäre es für Sie denkbar, den Gebirgen je den Rücken zu kehren?

Nein, denn die Kraft der Berge gibt mir sehr viel. Von den Bergen kann man sehr viel lernen; zum Beispiel die Bedeutung von Beständigkeit, Ruhe und Weitblick. Natürlich kann man auch von anderen Landschaften lernen! Aber: ich bin in den Bergen geboren und würde den Bezug zu diesen nicht aufgeben wollen.

Besonders im Musikverein sind Sie sehr aktiv. Welches Instrument spielen Sie und was gibt Ihnen das Vereinsleben?

Das Musizieren haben meine Brüder und ich von unseren Eltern in die Wiege gelegt bekommen. So habe ich mit 7 Jahren mit Klavier begonnen. Später kamen dann Klarinette, Saxophon und Kirchenorgel dazu.

Das besondere an Vereinen ist, dass man sich gemeinsam einer Leidenschaft widmen kann. Da es dabei immer auch um Pflichten geht, empfinde ich das Vereinsleben speziell für Jugendliche als sehr gute Schule für das Leben.

Sie sind Gründungsmitglied des Vereins „Philosophie in den Allgäuer Alpen“. Wie kam es dazu?

Generell finde ich es herausfordernd, über das Menschsein nachzudenken. Hierbei die Erkenntnisse aus dem Leben in den Bergen einfließen zu lassen, ist besonders spannend. Als ich zur Idee „Philosophie in den Allgäuer Alpen“ befragt wurde, war klar, dass ich mich hier gerne engagiere.

Ganz spontan in 30 Sekunden: Drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben?

Thomas Kiechle, Eduard Oswald, Anton Klotz

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Position: Vorstand und Geschäftsführer

Unternehmen: Kleinwalsertaler Bergbahn AG, Fellhornbahn GmbH, Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG; Walser Raiffeisen Holding eGen

Hobbies: Skifahren, Musizieren, Fotografieren, Campen


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Dr. Andreas Gapp: Meistens fahre ich mit der privaten Kleidung, um neutraler mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Und diese Gespräche finde ich immer wieder phantastisch.

Sie sind auch Vorstand der Walser Raiffeisen Holding. Wie passen die beiden Tätigkeiten zusammen und die Ämter vereinbaren?

Die Walser Raiffeisen Holding ist zu 45 Prozent als Gesellschafter an den Bergbahnen beteiligt. Das Thema Bergbahn war und ist daher für die „Holding“ auch immer ein sehr wichtiges. Gleichzeitig hält die „Holding“ auch Beteiligungen an anderen Betrieben, die Bedeutung für den Tourismus haben. Das passt also alles bestens zusammen.

Was machen Sie an einem freien Tag?

Ich verbringe die Zeit mit meiner Familie. Im Winter gehen wir sehr viel Skifahren und im Sommer wandern wir gerne. Natürlich ist mein Fotoapparat immer dabei. Auch nutzen wir die Zeiten, um Freunde zu treffen.

Sie sind auch häufig mit dem Wohnwagen unterwegs. Wo fahren Sie hin und was schätzen Sie am Campingurlaub besonders?

Neben unserem Sommerziel in Cavallino sind wir regelmäßig am Hopfensee. Campen ist immer ein Abenteuer. Ich verbinde damit „Freiheit“, Zeit mit der Familie, die für mich das wichtigste ist, aber auch die Nähe zur Natur.

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Ja, sicher. Der Gedanke, „wie machen die das und lässt sich das auf uns übertragen beziehungsweise noch besser machen“ ist ständig im Kopf. Da ich meinen Beruf wirklich liebe, mache ich das auch sehr gern.

Was bedeutet für Sie Heimat?

Heimat ist dort, wo die Familie ist. Und Familie bedeute für mich Geborgenheit, Halt und Freude.

Wäre es für Sie denkbar, den Gebirgen je den Rücken zu kehren?

Nein, denn die Kraft der Berge gibt mir sehr viel. Von den Bergen kann man sehr viel lernen; zum Beispiel die Bedeutung von Beständigkeit, Ruhe und Weitblick. Natürlich kann man auch von anderen Landschaften lernen! Aber: ich bin in den Bergen geboren und würde den Bezug zu diesen nicht aufgeben wollen.

Besonders im Musikverein sind Sie sehr aktiv. Welches Instrument spielen Sie und was gibt Ihnen das Vereinsleben?

Das Musizieren haben meine Brüder und ich von unseren Eltern in die Wiege gelegt bekommen. So habe ich mit 7 Jahren mit Klavier begonnen. Später kamen dann Klarinette, Saxophon und Kirchenorgel dazu.

Das besondere an Vereinen ist, dass man sich gemeinsam einer Leidenschaft widmen kann. Da es dabei immer auch um Pflichten geht, empfinde ich das Vereinsleben speziell für Jugendliche als sehr gute Schule für das Leben.

Sie sind Gründungsmitglied des Vereins „Philosophie in den Allgäuer Alpen“. Wie kam es dazu?

Generell finde ich es herausfordernd, über das Menschsein nachzudenken. Hierbei die Erkenntnisse aus dem Leben in den Bergen einfließen zu lassen, ist besonders spannend. Als ich zur Idee „Philosophie in den Allgäuer Alpen“ befragt wurde, war klar, dass ich mich hier gerne engagiere.

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