Folge 71: Klaus-Peter Dietmayer

101 Köpfe: „Wir können stolz auf uns sein!“

Klaus-Peter Dietmayer. Foto: erdgas schwaben

Klaus-Peter Dietmayer hat sich dem Thema Energie voll und ganz verschrieben. Als Geschäftsführer bei erdgas schwaben kann er auf jahrelange Erfahrung in der Energiebranche zurückblicken. Auch deshalb wurde er neben Dr. Walter Casazza als neuer Geschäftsführer bei den Stadtwerken Augsburg eingestellt. Wie er mit seiner neuen Doppelrolle zurecht kommt und weshalb ihm das Wohl der Menschen so sehr am Herzen liegt, erklärt Dietmayer in der 101 Köpfe-Interviewserie mit B4B SCHWABEN.

 
 


Klaus-Peter Dietmayer

Name: Klaus-Peter Dietmayer
Alter: 55
Position: Geschäftsführer
Unternehmen: erdgas schwaben gmbh und Stadtwerke Augsburg Holding GmbH
Hobbys: Ski fahren,  gemeinsam wandern, Gitarre spielen



B4B SCHWABEN: Herr Dietmayer, seit dem 1. August2014 sind Sie neben Ihrer Rolle als Geschäftsführer bei erdgas schwaben auch Geschäftsführer bei den Stadtwerken Augsburg. Neue Doppelrolle – doppelte Aufgabe?

Klaus-Peter Dietmayer: Die Aufgabe, die Energieversorgung der Region mitzugestalten, ist eine Herzensangelegenheit. Viele Themen sind ja in beiden Unternehmen ähnlich, daher ist die Arbeit zu bewältigen. Zudem sind in beiden Unternehmen ausgezeichnete Teams aktiv, so dass ich mich aktuell um die strategischen Bereiche kümmern kann.

B4B SCHWABEN: War Ihr aktuelles Amt schon immer Ihr Berufswunsch? Schließlich standen Sie einst vor der Entscheidung, ob Sie nicht doch Sozialpädagogik studieren sollen.

Klaus-Peter Dietmayer: Ich wollte die Welt ein Stückchen besser machen, aber ich denke, das Studium Versorgungstechnik, das Energiesparen beinhaltete, lag mir doch ein bisschen besser. Energie ist die Grundlage unseres modernen Lebens, unseres Wohlstands und unseres friedlichen Miteinanders. Und diese Themen sind nah dran an der Sozialpädagogik. Da mit der aktuellen Position natürlich Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit gefragt ist, schließt sich der Kreis vielleicht sogar wieder.

B4B SCHWABEN: Sie waren schon immer ein Mensch,, dem der Klimaschutz und die Umwelt wichtig waren. Jetzt ist die Energiewende in aller Munde. Was wünschen Sie sich bei diesem Thema für die Zukunft? Was würden Sie anders machen?

Klaus-Peter Dietmayer: Dass das Thema Umwelt heute von so großer Relevanz ist, stimmt mich optimistisch. Das war nicht immer so. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird es auch möglich sein, wirkliche Änderungen herbeizuführen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass unsere Kräfte und Anstrengungen hier besser gebündelt werden können. Etwas mehr Pragmatismus, das Machbare und Bezahlbare zuerst umzusetzen, würde der Energiewende aus meiner Sicht mehr Schwung geben.

B4B SCHWABEN: Wie können Augsburg und die Region zur Energiewende beitragen? Wie tragen Sie selbst dazu bei?

Klaus-Peter Dietmayer: In der Region gibt es bereits sehr viel regenerative Energieerzeugung: Solarenergie, Bio-Erdgaserzeugung und zunehmend Windräder. In der Stadt kommt es mehr auf den effizienten Einsatz von Energie an. Das kann mit Fernwärme und Nahwärmesystemen erreicht werden, mit Wärmedämmung und einem vernünftigen Umgang mit Energie.
Positiv ist, dass immer mehr Menschen ihren Energieverbrauch realisieren und aktiv selbst in die Hand nehmen – Smartes Metering. Ich heize meine Wohnung in Augsburg mit ökologischer Fernwärme. Meine Lichtquellen sind ausschließlich Energiesparlampen und meine Heizung ist für jeden Einzelraum regelbar.

B4B SCHWABEN: Sie wollen Verantwortung für die Region und für kommende Generationen übernehmen. Wie sieht dieser Plan aus?

Klaus-Peter Dietmayer: Energiedienstleister in der Region und in der Stadt zu sein, verknüpft in optimaler Weise die unterschiedlichen Bedingungen von Stadt und Region. Wir stehen vor der Herausforderung, die  grünen Energien weiter zu entwickeln und zu einem sinnvollen und belastbaren großen Ganzen zusammenzuführen. Gerade die aktuell diskutierte Versorgungssicherheit und Speicherfähigkeit von Energie spielt hier eine große Rolle. Sowohl die Stadtwerke Augsburg als auch erdgas schwaben haben hier großartige Projekte, die es gilt, weiter zu entwickeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit aller Kraft an den Projekten einer zukunftsfähigen Daseinsversorgung.

B4B SCHWABEN. Sie werden gemeinhin als „Energiebündel“ bezeichnet, was ja beruflich sehr gut passt. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit als Ausgleich zu Ihrem fordernden Beruf?

Klaus-Peter Dietmayer:  Mein Beruf gibt mir sehr viel Energie. Doch in meiner Freizeit gehe ich sehr gerne mit meinen Freunden wandern, Ski fahren oder verbringe mit ihnen einen schönen Abend bei einem guten Essen und interessanten Gesprächen.

B4B SCHWABEN: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Wo sehen Sie Augsburg und den Energieriesen swa/erdgas schwaben in fünf Jahren?

Klaus-Peter Dietmayer: Lassen Sie uns lieber von einer Energie-Familie sprechen, das trifft den Punkt besser. Das ist mein Ziel für die nächsten fünf Jahre: Sollte es zu einer Zusammenarbeit zwischen der Stadtwerke Augsburg und der erdgas schwaben kommen, würden wir in fünf Jahren sicher die Potenziale kräftig erweitert und den Prozess des Zusammenwachsens konsolidiert haben – wie in einer Familie, die gemeinsam handelt und ihre unterschiedlichen Talente zum gemeinsamen Wohl einbringt.
Meine Aufgabe bei erdgas schwaben und der Stadtwerke Augsburg ist es, ein qualitatives und wirtschaftliches Wachstum zu erreichen und zwar zum Wohle der Bürger. Wir sind und bleiben kommunale Unternehmen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Walter Casazza sehe ich mich deshalb in fünf Jahren an der Spitze eines gesunden Unternehmens, das im Sinne der Region wirtschaftlich und mit besten Zukunftsaussichten arbeitet.
In fünf Jahren sollen unsere drei wichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge bereits für die nächsten Generationen sicher auf den Weg gebracht sein: Die umweltschonende, bezahlbare Versorgung mit Energie, ein bestens ausgebauter ÖPNV und weiterhin gesundes Trinkwasser aus unserer kommunalen Hand.

B4B SCHWBEN: Ganz spontan in 15 Sekunden: Drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben!

Klaus-Peter Dietmayer: Mir fallen – Gott sei Dank – wesentlich mehr als drei tolle Persönlichkeiten in Bayerisch-Schwaben ein: Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, aus der Politik, aus der Kultur und aus dem Sozialen. Wir nehmen langsam in Bayern und Süddeutschland den Platz ein, den wir auch verdienen. Insofern können wir stolz auf uns und unsere Region sein – jeder, jede Einzelne von uns.

B4B SCHWABEN: Welchen Satz geben Sie anderen Menschen gerne mit auf ihren Weg?

Klaus-Peter Dietmayer: Anderen Menschen Ratschläge zu geben, ist eine heikle Sache. Aber einen Satz habe ich schon, den ich mir selbst mit auf den Weg gebe: Nur wer mit Freude seiner täglichen Arbeit nachgeht, wird sie gut machen und am Ende zufrieden sein können.

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Folge 71: Klaus-Peter Dietmayer

101 Köpfe: „Wir können stolz auf uns sein!“

Klaus-Peter Dietmayer. Foto: erdgas schwaben

Klaus-Peter Dietmayer hat sich dem Thema Energie voll und ganz verschrieben. Als Geschäftsführer bei erdgas schwaben kann er auf jahrelange Erfahrung in der Energiebranche zurückblicken. Auch deshalb wurde er neben Dr. Walter Casazza als neuer Geschäftsführer bei den Stadtwerken Augsburg eingestellt. Wie er mit seiner neuen Doppelrolle zurecht kommt und weshalb ihm das Wohl der Menschen so sehr am Herzen liegt, erklärt Dietmayer in der 101 Köpfe-Interviewserie mit B4B SCHWABEN.

 
 


Klaus-Peter Dietmayer

Name: Klaus-Peter Dietmayer
Alter: 55
Position: Geschäftsführer
Unternehmen: erdgas schwaben gmbh und Stadtwerke Augsburg Holding GmbH
Hobbys: Ski fahren,  gemeinsam wandern, Gitarre spielen



B4B SCHWABEN: Herr Dietmayer, seit dem 1. August2014 sind Sie neben Ihrer Rolle als Geschäftsführer bei erdgas schwaben auch Geschäftsführer bei den Stadtwerken Augsburg. Neue Doppelrolle – doppelte Aufgabe?

Klaus-Peter Dietmayer: Die Aufgabe, die Energieversorgung der Region mitzugestalten, ist eine Herzensangelegenheit. Viele Themen sind ja in beiden Unternehmen ähnlich, daher ist die Arbeit zu bewältigen. Zudem sind in beiden Unternehmen ausgezeichnete Teams aktiv, so dass ich mich aktuell um die strategischen Bereiche kümmern kann.

B4B SCHWABEN: War Ihr aktuelles Amt schon immer Ihr Berufswunsch? Schließlich standen Sie einst vor der Entscheidung, ob Sie nicht doch Sozialpädagogik studieren sollen.

Klaus-Peter Dietmayer: Ich wollte die Welt ein Stückchen besser machen, aber ich denke, das Studium Versorgungstechnik, das Energiesparen beinhaltete, lag mir doch ein bisschen besser. Energie ist die Grundlage unseres modernen Lebens, unseres Wohlstands und unseres friedlichen Miteinanders. Und diese Themen sind nah dran an der Sozialpädagogik. Da mit der aktuellen Position natürlich Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit gefragt ist, schließt sich der Kreis vielleicht sogar wieder.

B4B SCHWABEN: Sie waren schon immer ein Mensch,, dem der Klimaschutz und die Umwelt wichtig waren. Jetzt ist die Energiewende in aller Munde. Was wünschen Sie sich bei diesem Thema für die Zukunft? Was würden Sie anders machen?

Klaus-Peter Dietmayer: Dass das Thema Umwelt heute von so großer Relevanz ist, stimmt mich optimistisch. Das war nicht immer so. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird es auch möglich sein, wirkliche Änderungen herbeizuführen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass unsere Kräfte und Anstrengungen hier besser gebündelt werden können. Etwas mehr Pragmatismus, das Machbare und Bezahlbare zuerst umzusetzen, würde der Energiewende aus meiner Sicht mehr Schwung geben.

B4B SCHWABEN: Wie können Augsburg und die Region zur Energiewende beitragen? Wie tragen Sie selbst dazu bei?

Klaus-Peter Dietmayer: In der Region gibt es bereits sehr viel regenerative Energieerzeugung: Solarenergie, Bio-Erdgaserzeugung und zunehmend Windräder. In der Stadt kommt es mehr auf den effizienten Einsatz von Energie an. Das kann mit Fernwärme und Nahwärmesystemen erreicht werden, mit Wärmedämmung und einem vernünftigen Umgang mit Energie.
Positiv ist, dass immer mehr Menschen ihren Energieverbrauch realisieren und aktiv selbst in die Hand nehmen – Smartes Metering. Ich heize meine Wohnung in Augsburg mit ökologischer Fernwärme. Meine Lichtquellen sind ausschließlich Energiesparlampen und meine Heizung ist für jeden Einzelraum regelbar.

B4B SCHWABEN: Sie wollen Verantwortung für die Region und für kommende Generationen übernehmen. Wie sieht dieser Plan aus?

Klaus-Peter Dietmayer: Energiedienstleister in der Region und in der Stadt zu sein, verknüpft in optimaler Weise die unterschiedlichen Bedingungen von Stadt und Region. Wir stehen vor der Herausforderung, die  grünen Energien weiter zu entwickeln und zu einem sinnvollen und belastbaren großen Ganzen zusammenzuführen. Gerade die aktuell diskutierte Versorgungssicherheit und Speicherfähigkeit von Energie spielt hier eine große Rolle. Sowohl die Stadtwerke Augsburg als auch erdgas schwaben haben hier großartige Projekte, die es gilt, weiter zu entwickeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit aller Kraft an den Projekten einer zukunftsfähigen Daseinsversorgung.

B4B SCHWABEN. Sie werden gemeinhin als „Energiebündel“ bezeichnet, was ja beruflich sehr gut passt. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit als Ausgleich zu Ihrem fordernden Beruf?

Klaus-Peter Dietmayer:  Mein Beruf gibt mir sehr viel Energie. Doch in meiner Freizeit gehe ich sehr gerne mit meinen Freunden wandern, Ski fahren oder verbringe mit ihnen einen schönen Abend bei einem guten Essen und interessanten Gesprächen.

B4B SCHWABEN: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Wo sehen Sie Augsburg und den Energieriesen swa/erdgas schwaben in fünf Jahren?

Klaus-Peter Dietmayer: Lassen Sie uns lieber von einer Energie-Familie sprechen, das trifft den Punkt besser. Das ist mein Ziel für die nächsten fünf Jahre: Sollte es zu einer Zusammenarbeit zwischen der Stadtwerke Augsburg und der erdgas schwaben kommen, würden wir in fünf Jahren sicher die Potenziale kräftig erweitert und den Prozess des Zusammenwachsens konsolidiert haben – wie in einer Familie, die gemeinsam handelt und ihre unterschiedlichen Talente zum gemeinsamen Wohl einbringt.
Meine Aufgabe bei erdgas schwaben und der Stadtwerke Augsburg ist es, ein qualitatives und wirtschaftliches Wachstum zu erreichen und zwar zum Wohle der Bürger. Wir sind und bleiben kommunale Unternehmen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Walter Casazza sehe ich mich deshalb in fünf Jahren an der Spitze eines gesunden Unternehmens, das im Sinne der Region wirtschaftlich und mit besten Zukunftsaussichten arbeitet.
In fünf Jahren sollen unsere drei wichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge bereits für die nächsten Generationen sicher auf den Weg gebracht sein: Die umweltschonende, bezahlbare Versorgung mit Energie, ein bestens ausgebauter ÖPNV und weiterhin gesundes Trinkwasser aus unserer kommunalen Hand.

B4B SCHWBEN: Ganz spontan in 15 Sekunden: Drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben!

Klaus-Peter Dietmayer: Mir fallen – Gott sei Dank – wesentlich mehr als drei tolle Persönlichkeiten in Bayerisch-Schwaben ein: Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, aus der Politik, aus der Kultur und aus dem Sozialen. Wir nehmen langsam in Bayern und Süddeutschland den Platz ein, den wir auch verdienen. Insofern können wir stolz auf uns und unsere Region sein – jeder, jede Einzelne von uns.

B4B SCHWABEN: Welchen Satz geben Sie anderen Menschen gerne mit auf ihren Weg?

Klaus-Peter Dietmayer: Anderen Menschen Ratschläge zu geben, ist eine heikle Sache. Aber einen Satz habe ich schon, den ich mir selbst mit auf den Weg gebe: Nur wer mit Freude seiner täglichen Arbeit nachgeht, wird sie gut machen und am Ende zufrieden sein können.

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