B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Wird 2015 das Jahr der finanziellen Belastungen für Unternehmer?
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Wird 2015 das Jahr der finanziellen Belastungen für Unternehmer?

 Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht ab 2015 „Jahre der Belastungen“ auf die Wirtschaft zukommen. „Viele treffen die Unternehmen ab 2015 unmittelbar“, kritisiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Die jährlichen Mehrausgaben durch das Rentenpaket beziffert die vbw für 2015 auf zehn Milliarden Euro, die von den Arbeitgebern zusammen mit den Arbeitnehmern geschultert werden müssen. Der gesetzliche Mindestlohn führt zu einem Anstieg der Bruttolohnsumme in Deutschland allein im Jahr 2015 um 9,6 bis 16 Milliarden Euro. Zusätzlich zu den steigenden Lohnkosten erhöht der Mindestlohn die Bürokratie. Künftig werden Kontrollen in den Unternehmen durchgeführt, mit denen die Einhaltung des Mindestlohns überprüft wird. Dazu müssen die Unternehmen Aufzeichnungspflichten über die geleistete Arbeit und Meldepflichten erfüllen.

Mehr Bürokratie für Frauenquote notwendig

Die vbw verweist darauf, dass die beschlossene gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten Unternehmen in ihrer Personalauswahl einschränkt und sie mit zusätzlicher Bürokratie überzieht. Brossardt warnt in diesem Zusammenhang den Gesetzgeber davor, einen individuellen Anspruch gesetzlich zu verankern, mit dem ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber Auskunft über die Höhe des Gehalts eines vergleichbaren Mitarbeiters im Betrieb verlangen kann. Brossardt: „Der Bürokratieaufwand in den Betrieben stünde zum angestrebten gesellschaftspolitischen Ziel in keinem Verhältnis.“

Pflegeversicherung kostet Beitragszahler Milliarden

Die Beitragssatzerhöhung zum 1. Januar 2015 in der Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte kostet die Beitragszahler rund 3,6 Milliarden Euro jährlich und belastet den Faktor Lohn damit langfristig. Hinzu kommen weitere Belastungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich durch das Pflegeunterstützungsgeld für die ersten zehn Tage der Pflege eines Angehörigen. Auch die künftige Familienpflegezeit ist eine Herausforderung für Unternehmen. „Durch die kurzen Ankündigungsfristen wird für die Unternehmen eine sinnvolle und langfristige Personalplanung erschwert. Dies ist nur mit einem erheblichen finanziellen und bürokratischen Zusatzaufwand möglich“, so Brossardt.

Ausgeweitete Betriebsprüfung führt zu Zusatzkosten für Unternehmen

Als weitere, zum Jahreswechsel in Kraft tretende belastende Regelung nennt die vbw das Künstlersozialabgabestabilisierungsgesetz. Künftig soll bei Unternehmen, die freischaffende Künstler oder Publizisten beschäftigen, regelmäßig eine flächendeckende Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung stattfinden. Brossardt: „Die massive Ausweitung der Betriebsprüfung bedeutet für die Firmen mehr bürokratischen Aufwand und erhebliche Zusatzkosten.“

Artikel zum gleichen Thema