Zusammenarbeit

Teva und Stadtwerke Ulm verlängern Energieverträge

In der Region Ulm produziert das Unternehmen Teva Arzneimittel. Mit den Stadtwerken Ulm wurden nun die Verträge für Strom und Erdgas verlängert. Warum beide Unternehmen auf regenerativen Strom setzen.

Die Stadtwerke Ulm (SWU) werden den Arzneimittel-Hersteller Teva auch in den nächsten drei Jahren mit Energie beliefern. Das an den Standorten Ulm und Blaubeuren produzierende Unternehmen hat die Liefervereinbarungen mit der SWU über Strom und Erdgas verlängert. Die jüngst unterzeichneten Verträge laufen bis 31. Dezember 2022 für Strom und bis 30. September 2022 für Erdgas.  

Strom aus erneuerbaren Quellen

Über die dreijährige Laufzeit hinweg ist die Lieferung von rund 100 Millionen Kilowattstunden Strom und 170 Millionen Kilowattstunden Erdgas vereinbart. Abnehmer sind alle Teva-Standorte in der Region. In Ulm Donautal und Blaubeuren produziert das Unternehmen unter anderem auch Arzneimittel der Marke ratiopharm.  Der Strom für Teva kommt dabei vollständig aus erneuerbaren Quellen. Ein Zertifikat bestätigt die Herkunft des Stroms. Dieser wird ausschließlich in europäischen Wasserkraftwerken gewonnen.

„Wir sind in der Ressourcen-Effizienz konsequent, das sind wir nachfolgenden Generationen schuldig“, betonte Christoph Stoller, General Manager Teva Deutschland. „Schon seit 2015 beziehen wir für unsere deutschen Standorte ausschließlich regenerativen Strom. Die Vertragsverlängerung mit der SWU über erneuerbaren Strom ist daher nur folgerichtig“, so der General Manager Stoller weiter. Bei der bestellten Menge soll die regenerative Erzeugung 42.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermeiden, bezogen auf den deutschen Energiemix. Zufrieden zeigte sich auch die SWU. „Die Verlängerung von gleich zwei Verträgen über einen längeren Zeitraum ist ein großer Vertrauensbeweis“, erklärte Geschäftsführer Klaus Eder.

SWU investiert in regenerative Energie

Die Stadtwerke Ulm investierten erst kürzlich weiter in regenerative Energie. Anfang des Jahres wurden die zwei Wasserkraftwerke an der Iller in Jakobsruhe und Ludwigsfeld rundum erneuert. Die Sanierung kostete rund 2,5 Millionen Euro. Die Überholung war bitter notwendig. Trotz stetiger Wartung sind die beiden Kraftwerke in die Jahre gekommen: Das in Jakobsruhe ist seit 1926 am Netz, das in Ludwigsfeld sogar schon seit 1907. Nach der Modernisierung im Januar erzeugt jedes der Kraftwerke rund 4,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr – das sind 10 Prozent mehr als bisher. Harald Kilian, bei SWU Energie zuständig für die Stromproduktion, resümierte schließlich: „Jetzt sind die beiden Kraftwerksveteranen gerüstet für weitere fünfzig Jahre CO2-freier Stromerzeugung.“

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