B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Südwestmetall: Warnstreiks schädigen Betriebe
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Südwestmetall

Südwestmetall: Warnstreiks schädigen Betriebe

 Götz Maier, Geschäftsführer Südwestmetall Ulm, Foto: Südwestmetall/K-media

Die Aktionen der IG Metall sind Südwestmetall ein Dorn im Auge. Die Warnstreiks sind nicht nur schädlich für die Betriebe sondern auch für die Beschäftigten.

„Warnstreiks richten einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden an. Sie sind unverantwortlich und schädlich für Betriebe und Beschäftigte.“ Mit diesen Worten hat der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ulm, Götz Maier, die Warnstreikaktionen der IG Metall in einigen Betrieben der Region kritisiert.

IG Metall soll rote Fahnen aus der Hand legen

Für Südwestmetall war der Lösungsvorschlag der Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde fair. Die Arbeitgeber der M+E-Industrie haben eine Entgelterhöhung von drei Prozent für 14 Monate angeboten, es war das höchste Angebot seit 20 Jahren. „Dieses Angebot bedeutet eine spürbare Reallohnsteigerung für die Beschäftigten“, betonte Maier. „Wir sind damit an den oberen Rand des wirtschaftlich begründbaren Rahmens gegangen.“ Jetzt sei es an der IG Metall, die roten Fahnen schleunigst aus der Hand zu legen und am Verhandlungstisch gemeinsam mit Südwestmetall einen tragfähigen Kompromiss zu erarbeiten: „Wir sind dazu gerne bereit.“ Andernfalls dränge sich der Verdacht auf, dass die IG Metall nicht an einer schnellen Lösung des Tarifkonflikts interessiert sei. Die Warnstreiks seinen vielmehr eine reine Machtdemonstration und Mitgliederwerbung.

Ausbilden oder Übernehmen

Bisher sei die IG Metall von ihren Kernforderungen nach der unbefristeten Übernahme von Auszubildenden und erweiterten Mitwirkungsrechten beim Einsatz von Zeitarbeitern nicht abgerückt. Auch wenn sie – wie schon zu Beginn der Gespräche – Ausnahmen in Aussicht stelle, halte sie nach wie vor am grundsätzlichen Übernahmezwang für Auszubildende fest. „Das bisher erfolgreich praktizierte Prinzip ‚Ausbildung geht vor Übernahme‘ würde so ins Gegenteil verkehrt“, sagte Maier. Viele Betriebe bilden derzeit über ihren Bedarf aus, diese Bereitschaft würden aber viele nicht mehr aufbringen, wenn sie zu einer Übernahme der Auszubildenden gezwungen werden. Daher lehnen die Arbeitgeber diese Forderung ab. Besonders lernschwächere Jugendlicher hätten dann schlechtere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Keine weitere Einschränkung der Zeitarbeit

Auch beim Thema Zeitarbeit sei ein Kompromiss nur schwer denkbar. Die Metallarbeitgeber unterstützten die Tarifverhandlungen in der Zeitarbeitsbranche über eine faire Bezahlung von Zeitarbeitnehmer. Werde diese erreicht, sei die Kernforderung der IG Metall erfüllt. „Für darüber hinaus gehende Regelungen, die die Zeitarbeit weiter einschränken, sehen wir keinen Bedarf und auch keine rechtliche Möglichkeit“, sagte Götz Maier.

www.südwestmetall.de

Artikel zum gleichen Thema