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Südwestmetall: Frauenquote löst Probleme nicht
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Südwestmetall

Südwestmetall: Frauenquote löst Probleme nicht

 Mit gezielten Projekten soll der Frauenanteil in der Metall- und Elektroindustrie erhöht werden, Foto: Südwestmetall

Die Forderungen nach einer gesetzlichen Frauenquote in Führungspositionen wird immer lauter. Südwestmetall ist aber der Meinung, dass eine starre Quote nicht die Probleme löst. Es müsse vielmehr dafür getan werden, dass sich der Frauenanteil in der gesamten Industrie erhöht. Wenn diese Basis stimmt können die Frauen dann gezielt auf Führungspositionen vorbereitet werden.

Eine starre gesetzliche Frauenquote bei der Besetzung der Aufsichtsgremien von Kapitalgesellschaften ist nicht zielführend, diese Meinung vertritt Südwestmetall. „Vielmehr brauchen wir eine breite Basis an Frauen in den Firmen, um sie gezielt mit Blick auf Führungspositionen fördern zu können“, betont Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. Um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, müsse zunächst der Frauenanteil in der gesamten Industrie erhöht werden. In einigen Bereichen der Metall- und Elektroindustrie liegt der Frauenanteil der Gesamtbelegschaft zum Teil unter 20 Prozent.

Drei Hauptgründe für einen geringen Frauenanteil

Aber warum entscheiden sich weniger Frauen für einen Beruf in der Metall- und Elektroindustrie entscheiden. Hierfür gibt es drei Hauptursachen. Die erste ist in der Berufswahl von Mädchen zu finden. Für Jungs ist es ganz normal, KfZ-Mechatroniker, Elektriker oder Fachinformatiker zu werden. Mädchen hingegen wählen gerne kaufmännische, soziale oder Pflegeberufe. Der Anteil weiblicher Auszubildender lag in 2011 bei 7,4%. Zumal er seit 1990 von damals 5% immerhin gestiegen ist. Bei den beliebtesten Ausbildungsberufen der Frauen kommt der erste technische M+E-Beruf auf Platz 52. „Gleichwohl unternehmen unsere Firmen enorme Anstrengungen, um Frauen und Mädchen für technische Berufe zu interessieren“, führt Maier aus. Südwestmetall fördert zahlreiche Programme, wie die Schüler-Ingenieur-Akademie, die Girls‘ Day Akademie oder familiyNET, mit dem Ziel den Frauenanteil in technischen Berufen zu erhöhen.

Die zweite Ursache liegt in der oftmals fehlenden Kinderbetreuung, die eine Karriere der Eltern erschwert. „Hier besteht seitens der Politik eindeutig noch Nachholbedarf“, sagt Maier.

Drittens muss ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen werden. Das Frauenbild von einer Mutter, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmert, muss sich öffnen. Es sollte selbstverständlich werden, dass es Mütter gibt, die je nach ihren Wünschen Teil- oder auch Vollzeit arbeiten und dies mit der Kindererziehung vereinbaren können.

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