B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Südwestmetall
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Südwestmetall

Südwestmetall

Was können Unternehmen gegen den Fachkräfte-Mangel tun? Kontaktstelle frau und beruf sowie Unternehmens-Netzwerk familyNET liefern wertvolle Ansätze für die Arbeitswelt.

Wie können in Unternehmen und Verwaltung die personellen Kapazitäten besser ausgeschöpft werden? Um diese Frage hat sich eine gemeinsame Veranstaltung unter Leitung der BBQ, Bildungsträger des Arbeitgeber-Verbands Südwestmetall, und der Kontaktstelle frau und beruf in der IHK-Region Ulm gekümmert. Die Veranstaltung hat dabei interessante Ansätze geliefert.

Fachkräfte-Mangel wird zunehmend zum Problem

Bereits Dr. Birgit Buschmann brachte es beim Auftakt-Referat auf den Punkt: Seit langen Jahren liegt das Fachkräfte-Potential brach. Die Ministerial-Rätin im Wirtschafts-Ministerium Baden-Württemberg ließ daran keinen Zweifel. „Wir werden uns das nicht länger leisten können. Durch den Fachkräfte-Mangel wird das Wirtschaftswachstum eingebremst", sagte Buschmann. Schon heute fehlten der deutschen Wirtschaft 100.000 Fachkräfte. Die Zahl stammt aus einer aktuellen Untersuchung der Prognos AG. Demnach würden im Jahr 2015 bundesweit rund 280.000 Fachkräfte fehlen, 2030 sogar eine halbe Million.

Familiengerechte Personal-Politik bringt Erfolg

Verschiedene Lösungs-Ansätze boten die interessanten Vorträge von Vertretern der Wirtschaft im gut besuchten Auditorium in der Sparkasse Neue Mitte in Ulm. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und damit knapp werdender Personal-Kräfte könne man als Unternehmen mit familiengerechter Personal-Politik sehr wohl punkten. Das sagte Heidrun Mürdter, Projekt-Leiterin Familie und Beruf bei der Stihl AG in Waiblingen. Mehr Frauen wieder einzugliedern und auch in Führungs-Positionen zu bekommen bedeute ein Plus für ein Unternehmen. Das unterstrich Harald Klein, Diversity-Manager der LKW-Sparte des Daimler-Konzerns.

Unternehmen müssen handeln

Teilweise müssten sich Strukturen in den Betrieben ändern, flexible Arbeitszeiten geschaffen und Förder-Programme konsequent umgesetzt werden. Das freiwerdende Potential legte eine spannende Diskussions-Runde offen: Frauen sollten nach der Elternzeit wieder besser ins Berufsleben eingliedert werden. Ältere Mitarbeiter gelte es, nachhaltig zu unterstützen und deren Erfahrung in den Arbeitsprozess weiter einzubinden. Mit Förder-Programmen könnten schulisch schwächere Jugendliche unterstützt und Menschen mit Behinderung besser integriert werden.

Lösungs-Ansätze

Auch die Bildungs-Abschlüsse von Spätaussiedlern aus dem Herkunftsland müssten besser anerkannt werden. Das betonte Renate Kögel, Gleichstellungs-Beauftragte beim Landratsamt Neu-Ulm, „Es kann nicht sein, dass eine Ingenieurin in Deutschland putzen geht“, so Kögel. „Frauen haben meist den besseren Ausbildungs-Grad. Nach der Elternzeit sind sie aber meist in ihrer Karriere eingebremst", sagte Andreas Dzionara. Er ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

Weitere Stimmen aus der Wirtschaft

Auch junge Menschen mit Migrations-Hintergrund stellen ein wichtiges Potential dar. Das unterstrich Daniela Schuon, Human Resources und Manager Talent Management Recruiting bei Gardena. „80 Prozent der schulisch Schwächeren konnten nach der Ausbildung übernommen werden. Das meldeten uns die an einem Förder-Programm für schulisch Schwächere beteiligten Betriebe“, so Götz A. Maier, Geschäftsführer des Arbeitgeber-Verbands der Metall- und Elektro-Industrie Südwestmetall in Ulm.

Die Organisatoren des Nachmittags

familyNET unterstützt bei der Einführung neuer Konzepte zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Das Projekt wird gefördert vom Wirtschafts-Ministerium Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und von Südwestmetall. familyNET wird koordiniert durch BBQ Berufliche Bildung gGmbH, der Bildungsträger des Arbeitgeber-Verbands Südwestmetall.

Weitere Informationen zur Kontaktstelle frau und beruf der IHK Ulm finden Sie hier….
Weitere Informationen zu Südwestmetall finden Sie unter www.suedwestmetall.de

Artikel zum gleichen Thema