Pandemie

HWK Ulm: Werden Betriebsimpfungen ausgebremst?

Anfang Juni wurden bereits die ersten Handwerker durch Betriebsärzte geimpft. Die Handwerkskammer Ulm erklärt, inwiefern Impfstoffmangel und ungeklärte Kostenübernahmen den Ablauf ausbremsen.

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Erste Handwerksbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee haben ihre Beschäftigten durch ihre Betriebsärzte impfen lassen, nachdem die bundesweite Impfpriorisierung jetzt aufgehoben ist. Damit schaffen die handwerklichen Arbeitgeber für ihre impfwilligen Beschäftigten Impfmöglichkeiten neben den bereits bestehenden.

Handwerkskammer Ulm setzt sich für Impfungen in kleinen Betrieben ein

Die Handwerkskammer (HWK) Ulm hat Betriebsärzte organisiert, die ein Impfangebot an die kleinen und mittleren Handwerksbetriebe im Kammergebiet machen und bei Bedarf auch vor Ort im Betrieb impfen. Von diesem Impfangebot durch Betriebsärzte haben die Handwerksbetriebe in der Region nun gleich am ersten Tag Gebrauch gemacht. „Das Handwerk und seine Beschäftigten in den vielen kleinen weit verbreiteten Betrieben dürfen nicht vergessen werden“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Handwerkskammer möchte „Probleme lösen“

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Bislang stehen beim Thema Impfen fast ausschließlich Betriebsgrößen im Fokus, die über eigene betriebsärztliche Infrastrukturen verfügen, was laut HWK zu einer Privilegierung größerer Firmen führt. Das regionale Handwerk verfügt wegen seiner Betriebsgrößenstruktur von durchschnittlich weniger als zehn Mitarbeitenden in den allermeisten Fällen über keinen eigenen Betriebsarzt, der Impfungen vornehmen könnte. Die Kammer habe deshalb nicht nur Betriebsärzte für die Handwerksbetriebe organisiert, die Impfungen vornehmen können, sondern sei auch im Austausch mit den Landräten, Oberbürgermeistern sowie als Teil des baden-württembergischen Handwerks mit dem Sozialministerium des Landes, um auszuloten, wie der strukturelle Nachteil der vielen kleinen und mittleren Betriebe beim Impfen zu berücksichtigen und die Impfpraxis entsprechend auszurichten ist. „Zu häufig zeigt noch der eine auf den anderen. Jetzt geht es aber konkret ums Probleme lösen“, so Mehlich.

Beim betriebsärztlichen Impfen noch vieles ungeklärt

Flächendeckendes Impfen sei laut HWK ein wichtiger Schritt raus aus der Pandemie und zurück in den betrieblichen Alltag und seine gewohnten Abläufe beim Kunden. Die Handwerksbetriebe tragen durch Impfangebote an ihre Beschäftigten zu diesem Schritt bei. Doch beim betriebsärztlichen Impfen sind noch viele Fragen offen, betont die Kammer. So sind weiterhin nicht genügend Impfstoffdosen verfügbar. Betriebsärzte müssen wegen des derzeitigen Impfstoffmangels damit rechnen, weniger als die bestellten Impfdosen zu erhalten. Dadurch werden die Impfpläne der Betriebe und Unternehmen ausgebremst. Zudem ist bislang nicht geklärt, wer die Kosten für Arzt und Impfstoff übernimmt.

Mitte April hat die Bundesregierung den Betrieben die Pflicht auferlegt, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests zu ermöglichen. Die Handwerkskammer Ulm hat diese gesetzliche Pflicht unter anderem damit kritisiert, dass die Politik ihre Verantwortung einfach auf die Betriebe abwälze und den Betrieben das Problem hinschiebe, dass Tests kaum zu beschaffen sind.

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Die Handwerkskammer (HWK) Ulm hat Betriebsärzte organisiert, die ein Impfangebot an die kleinen und mittleren Handwerksbetriebe im Kammergebiet machen und bei Bedarf auch vor Ort im Betrieb impfen. Von diesem Impfangebot durch Betriebsärzte haben die Handwerksbetriebe in der Region nun gleich am ersten Tag Gebrauch gemacht. „Das Handwerk und seine Beschäftigten in den vielen kleinen weit verbreiteten Betrieben dürfen nicht vergessen werden“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Handwerkskammer möchte „Probleme lösen“

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Bislang stehen beim Thema Impfen fast ausschließlich Betriebsgrößen im Fokus, die über eigene betriebsärztliche Infrastrukturen verfügen, was laut HWK zu einer Privilegierung größerer Firmen führt. Das regionale Handwerk verfügt wegen seiner Betriebsgrößenstruktur von durchschnittlich weniger als zehn Mitarbeitenden in den allermeisten Fällen über keinen eigenen Betriebsarzt, der Impfungen vornehmen könnte. Die Kammer habe deshalb nicht nur Betriebsärzte für die Handwerksbetriebe organisiert, die Impfungen vornehmen können, sondern sei auch im Austausch mit den Landräten, Oberbürgermeistern sowie als Teil des baden-württembergischen Handwerks mit dem Sozialministerium des Landes, um auszuloten, wie der strukturelle Nachteil der vielen kleinen und mittleren Betriebe beim Impfen zu berücksichtigen und die Impfpraxis entsprechend auszurichten ist. „Zu häufig zeigt noch der eine auf den anderen. Jetzt geht es aber konkret ums Probleme lösen“, so Mehlich.

Beim betriebsärztlichen Impfen noch vieles ungeklärt

Flächendeckendes Impfen sei laut HWK ein wichtiger Schritt raus aus der Pandemie und zurück in den betrieblichen Alltag und seine gewohnten Abläufe beim Kunden. Die Handwerksbetriebe tragen durch Impfangebote an ihre Beschäftigten zu diesem Schritt bei. Doch beim betriebsärztlichen Impfen sind noch viele Fragen offen, betont die Kammer. So sind weiterhin nicht genügend Impfstoffdosen verfügbar. Betriebsärzte müssen wegen des derzeitigen Impfstoffmangels damit rechnen, weniger als die bestellten Impfdosen zu erhalten. Dadurch werden die Impfpläne der Betriebe und Unternehmen ausgebremst. Zudem ist bislang nicht geklärt, wer die Kosten für Arzt und Impfstoff übernimmt.

Mitte April hat die Bundesregierung den Betrieben die Pflicht auferlegt, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests zu ermöglichen. Die Handwerkskammer Ulm hat diese gesetzliche Pflicht unter anderem damit kritisiert, dass die Politik ihre Verantwortung einfach auf die Betriebe abwälze und den Betrieben das Problem hinschiebe, dass Tests kaum zu beschaffen sind.

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