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Handwerkskammer Ulm
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Handwerkskammer Ulm

Handwerkskammer Ulm

Der Präsident der Handwerkskammer Ulm ist überzeugt: Kann man Leistungen von Handwerkern besser von der Steuer absetzen, wird weniger hinterzogen – und die Umwelt profitiert ebenfalls. Das Konzept habe sich bewährt.

„Der Steuerbonus für Handwerker-Leistungen ist der beste Kampf gegen Schwarzarbeit.“ Mit diesen Worten wendet sich Anton Gindele, Präsident der Handwerkskammer Ulm, gegen die immer noch viel zu hohe Akzeptanz von Schwarzarbeit. Kürzlich wurde berichtet, dass die Schwarzarbeit deutlich zurückgehe. Gleichzeitig überlege die Bundesregierung jedoch, den Steuerbonus wieder abzuschaffen, der gerade deshalb zur Schwarzarbeits-Bekämpfung gemacht worden war.

Rechnungshof kritisiert Mitnahme-Effekte des Steuerbonus

Der Bundesrechnungshof kritisierte den Steuerbonus für Handwerks-Leistungen zuletzt, weil er zu teuer sei und häufig für ohnehin zu tätigende Leistungen genutzt wird (Mitnahme-Effekt). Dieses Argument ließ jüngst die Voll-Versammlung der Handwerkskammer Ulm aber nicht gelten. Sie verlangt, die Schatten-Wirtschaft und Schwarzarbeit entschieden zu bekämpfen. Der Steuerbonus auf Handwerker-Leistungen für Privatpersonen müsse vielmehr weiter ausgebaut werden. Sonst drohen Schatten-Wirtschaft und Schwarzarbeit die Steuer-Einnahmen zu verkürzen und die Sozialkassen zu schwächen.

Handwerkskammer: Steuerbonus hilft gegen Schwarzarbeit!

Gindele weist auf eine jetzt veröffentlichte Untersuchung des Deutschen Handwerks-Institutes  (DHI) hin, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin in Auftrag gegeben hatte. „Der Steuerbonus wird dem Hauptziel, der Bekämpfung der Schwarzarbeit, gerecht“, erklärt Gindele. In ihrem Gutachten stellen die Wissenschaftler fest, dass mit dem Steuerbonus die Arbeit aus dem informellen Sektor in die reguläre Wirtschaft überführt wird. Auf gut Deutsch: Statt Schwarzarbeit regulär abgerechnet wird.

Mitnahme-Effekte können auch ohne Abschaffen bekämpft werden

Der bestehende Steuer-und Abgabekeil zwischen legaler und illegaler Arbeit wird verringert. Die Studie erkennt den Einwand des Rechnungshofes zwar an, dass es Mitnahme-Effekte gibt. Es gäbe aber durchaus Wege, solche Missstände zu beseitigen - auch ohne das gesamte wichtige Instrument des „Steuerbonus für Handwerker-Leistungen“ in Frage zu stellen.

Geschaffene Arbeit wiegt Kosten des Steuerbonus auf

Gindele: „Theoretisch können mit dem Steuerbonus ca. 30.000 weitere Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden.“ Die Kosten werden um mehr als das Dreifache übertroffen. Das müsse im Hinblick auf Steuern und Sozial-Versicherung gehalten werden, besser noch ausgebaut werden. „Fakt ist, dass der Steuerbonus für Handwerker-Leistungen nicht nur sinnvoll zur Eindämmung der Schwarzarbeit ist, sondern mehr einbringt als es kostet. Der Steuerbonus hat sich bewährt“, erklärt Gindele.

Hilft der Steuerbonus auch der Umweltpolitik

Die Studie mache auch deutlich, dass eine Ausweitung und Weiter-Entwicklung des Steuerbonus für andere Ziele geeignet ist: Zum Beispiel die aktuellen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Dazu sollten die bisher getrennt gewährten Steuerboni für allgemeine haushaltsnahe Dienstleistungen und für Handwerker-Leistungen zusammengefasst werden. Gindele schlägt einen einheitlichen Fördertat-Bestand mit einem Förder-Höchstwert von 4.000 Euro (20% von maximal 20.000 Euro Arbeitskosten) vor. Gindele: „Dann können damit auch teure energetische Gebäude-Sanierungen unterstützt werden. Vor allem, wenn eine den Höchstbetrag übersteigende Investition auf die nachfolgenden Kalenderjahre übertragen werden kann“.

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