Götz GmbH, Schrott & Metalle

GÖTZ Schrott & Metalle: Neue Studie belegt Relevanz der Stahlrecycling-Unternehmen

Das Büro-Verwaltungsgebäude am Standort Neu-Ulm. Foto: Götz GmbH, Schrott & Metalle
Der Betriebshof Standort Weißenhorn von oben. Foto: Götz GmbH, Schrott & Metalle

Die deutsche Stahlindustrie ist auf die Stahlrecycling-Unternehmen angewiesen. Dies belegte nun erstmals eine offizielle Studie des Forschungsinstituts Fraunhofer. Götz GmbH, Schrott & Metalle fordert in diesem Zuge bessere rechtliche und private Rahmenbedingungen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Deutsche Stahlrecycling-Unternehmen leisten einen maßgeblichen Beitrag zum Fortbestand der deutschen Stahlindustrie. In Auftrag gegeben wurde die entsprechende Studie von der BDSV e.V. (Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen). Das Forschungsinstitut Fraunhofer UMSICHT belegte mit „Zukunft Stahlschrott“, wie wichtig der Sektor für die Branche ist.

Stahlindustrie ist auf Sekundär-Materialien angewiesen

Die Götz GmbH gehört zu den zentralen Dienstleistern in der Wertschöpfungskette der Stahlindustrie. Mit Standorten in Neu-Ulm und Weißenhorn arbeiten 85 Mitarbeiter in Ent- aber auch Versorgungsaufgaben um die Metalle zurückzuführen. Das Unternehmen ist so ein wichtiger Lieferant für Stahlwerke, Gießereien, Metallschmelzwerke und Verbrennungsanlagen in Deutschland und im mitteleuropäischen Raum. Der Rohstoffbedarf der deutschen Stahlindustrie heute wie morgen ist nicht allein aus Primärmaterial zudecken.

„Schrott ist nicht gleich Schrott“

„Die Studie zeigt, dass Stahl- und Edelstahlschrott in der Öffentlichkeit zu Unrecht als Rohstoff zweiter Klasse oder gar das unnütz abqualifiziert wird. Schrott ist nicht gleich Schrott und zudem in den unterschiedlichsten Qualitäten in unserer gesamten Infrastruktur enthalten“, so Andreas Schwenter, Präsident der BDSV.

Götz fordert bessere Bedingungen für private Entsorgungs-Unternehmen

Diese Erkenntnisse sollten sich nun auch auf die rechtlichen und privaten Rahmenbedingungen übertragen lassen. Die Auflagen für private Entsorgungs-Unternehmen sollten der Götz GmbH zufolge an die kommunaler Entsorgungs-Betriebe angepasst werden. Während kommunale Entsorgungs-Betriebe vom Staat finanziert werden, investieren private Entsorgungs-Unternehmen „aus eigener Tasche“. Dies ist für Unternehmen wie Götz sehr aufwendig, wenn sie gleichzeitig rentabel und wettbewerbsfähig bleiben wollen. Auch Arbeitsplätze geraten so in Gefahr. Und das obwohl wesentliche umweltpolitische sowie gesellschaftliche und ökonomische Aspekte erfüllt werden.

Götz setzt auf hohe ISO-Standards

So wird bei Götz beispielsweise nach ISO 9001 gearbeitet. Dies ist die national und international verbreiteteste Qualitätsmanagement-Norm. Auch die ISO 14001 ist in Unternehmens-Abläufe integriert.

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