Katastrophenfall in Bayern

Corona-Virus: Landkreis Neu-Ulm ergreift weitere Maßnahmen

Bayern hat heute den Katastrophenfall ausgerufen. Der Landkreis Neu-Ulm hat daraufhin alle Veranstaltungen abgesagt. Das gilt es zu beachten.

Die Bayerische Staatsregierung hat heute, 16. März 2020, den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Dies gilt ab sofort. Dadurch können entsprechende Maßnahmen, die aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus notwendig sind, besser koordiniert werden. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), die im Katastrophenfall im Landkreis einzuberufen ist, ist heute deshalb im Landratsamt Neu-Ulm zusammengekommen und wird die weiteren Maßnahmen für den Landkreis koordinieren. Das teilte das Landratsamt Neu-Ulm am Montag mit.

Bis zum Ende der Osterferien sind nur noch private Veranstaltungen erlaubt. Alle anderen Veranstaltungen müssen abgesagt werden. Für den privaten Bereich gilt jedoch die Empfehlung, auch hier auf Feiern zu verzichten und soziale Kontakte so weit wie möglich zu minimieren und zu vermeiden. Außerdem bittet das Landratsamt Neu-Ulm folgende Hygienevorschriften beachten:

  • ausreichend Abstand zu Menschen halten
  • in ein Taschentuch niesen oder husten. Das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • sollte kein Taschentuch vorhanden sein, in die Armbeuge husten
  • Hände vom Gesicht fern halten. Vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • regelmäßig und gründlich Händewaschen (mindestens 20 Sekunden); insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten

Kliniken nehmen nur noch Notfälle an

Um sich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben im Bezug auf das Coronavirus konzentrieren zu können, werden an den Klinikstandorten in Weißenhorn und Neu-Ulm ab sofort nur noch Notfälle angenommen.

Medizinisches Fachpersonal, Ärzte und Pfleger im Ruhestand, in Elternzeit oder ähnliches, die unterstützen können, werden gebeten sich bei den Kliniken unter der Telefonnummer 07309/870–1511 zu melden.

Notgruppen gelten auch für Ehrenamtliche der Blaulichtorganisationen

Wenn beide Elternteile oder ein alleinerziehender Elternteil ehrenamtlich für eine Blaulichtorganisation tätig ist (Feuerwehr, Rettungskräfte, THW), kann im Landkreis Neu-Ulm auch die Notfallbetreuung an den Schulen in Anspruch genommen werden.

Vorgehen bei einer möglichen Corona-Erkrankung 

Wer unter Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall leidet und in den letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete war oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte, sollte alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und zu Hause bleiben. Man sollte umgehend telefonisch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus steht die Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 zur Verfügung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Katastrophenfall in Bayern

Corona-Virus: Landkreis Neu-Ulm ergreift weitere Maßnahmen

Bayern hat heute den Katastrophenfall ausgerufen. Der Landkreis Neu-Ulm hat daraufhin alle Veranstaltungen abgesagt. Das gilt es zu beachten.

Die Bayerische Staatsregierung hat heute, 16. März 2020, den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Dies gilt ab sofort. Dadurch können entsprechende Maßnahmen, die aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus notwendig sind, besser koordiniert werden. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), die im Katastrophenfall im Landkreis einzuberufen ist, ist heute deshalb im Landratsamt Neu-Ulm zusammengekommen und wird die weiteren Maßnahmen für den Landkreis koordinieren. Das teilte das Landratsamt Neu-Ulm am Montag mit.

Bis zum Ende der Osterferien sind nur noch private Veranstaltungen erlaubt. Alle anderen Veranstaltungen müssen abgesagt werden. Für den privaten Bereich gilt jedoch die Empfehlung, auch hier auf Feiern zu verzichten und soziale Kontakte so weit wie möglich zu minimieren und zu vermeiden. Außerdem bittet das Landratsamt Neu-Ulm folgende Hygienevorschriften beachten:

  • ausreichend Abstand zu Menschen halten
  • in ein Taschentuch niesen oder husten. Das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • sollte kein Taschentuch vorhanden sein, in die Armbeuge husten
  • Hände vom Gesicht fern halten. Vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • regelmäßig und gründlich Händewaschen (mindestens 20 Sekunden); insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten

Kliniken nehmen nur noch Notfälle an

Um sich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben im Bezug auf das Coronavirus konzentrieren zu können, werden an den Klinikstandorten in Weißenhorn und Neu-Ulm ab sofort nur noch Notfälle angenommen.

Medizinisches Fachpersonal, Ärzte und Pfleger im Ruhestand, in Elternzeit oder ähnliches, die unterstützen können, werden gebeten sich bei den Kliniken unter der Telefonnummer 07309/870–1511 zu melden.

Notgruppen gelten auch für Ehrenamtliche der Blaulichtorganisationen

Wenn beide Elternteile oder ein alleinerziehender Elternteil ehrenamtlich für eine Blaulichtorganisation tätig ist (Feuerwehr, Rettungskräfte, THW), kann im Landkreis Neu-Ulm auch die Notfallbetreuung an den Schulen in Anspruch genommen werden.

Vorgehen bei einer möglichen Corona-Erkrankung 

Wer unter Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall leidet und in den letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete war oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte, sollte alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und zu Hause bleiben. Man sollte umgehend telefonisch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus steht die Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 zur Verfügung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben