Chinesische Delegation besucht Deutschland

Technikerschule Memmingen stärkt Beziehungen mit China

Chinesische Delegation zu Besuch in Memmingen. Foto: Pressestelle Stadt Memmingen
Eine dreiköpfige Delegation aus Shenzhen besuchte kürzlich die Technikerschule Memmingen. Die Gruppe möchte die Beziehungen zwischen Deutschland und China im beruflichen Bildungsbereich fördern. Im Fokus steht dabei eine enge Zusammenarbeit von chinesischen Berufsschulen mit dortigen Firmen.

Memmingens Oberbürgermeister Markus Kennerknecht empfing den Besuch aus dem „Reich der Mitte“ in seinem Amtszimmer. Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung reiste die Delegation nach Deutschland. „Wir sind besonders interessiert an den Ausbildungstechniken von Fachkräften. Das Kennenlernen des dualen Systems ist für uns von ganz besonderer Wichtigkeit“, so Prof. Jiang Lianbo. Ziel ist, das duale System der Berufsausbildung nach China zu transferieren. Dies soll auch die Ausbildung chinesischer Lehrer durch deutsche Experten aus dem Bildungsbereich beinhalten.

Deutsch-chinesischen Kooperation stärkt Berufsschul-Standort Memmingen

„Daraus erwachsen auch Vorteile für einheimische Firmen, die in China präsent sind und dort ebenfalls gut ausgebildete Facharbeiter vor Ort benötigen“, betont Gotthard Kienle, Geschäftsführer Produktion der Firma Magnet Schultz Memmingen (MSM). MSM betreibt in Suzhou, rund 1,5 Autostunden südöstlich von Shanghai, ein eigenes Werk. Auch der Schulleiter der Technikerschule Memmingen, Meinrad Stöhr, sieht in der „möglichen deutsch-chinesischen Kooperation eine Stärkung des Berufsschul-Standortes Memmingen und gleichzeitig ein herausragendes Merkmal für seine Technikerschule“.

5,6 Millionen Euro für Technikerschule Mindelheim

Memmingen ist nicht die einzige Stadt im Unterallgäu, die mit einer Technikerschule das Bildungsangebot im Landkreis stärkt. Auch in Mindelheim befindet sich eine solche Einrichtung. Diese konnte vom Landkreis Unterallgäu nun komplett abbezahlt werden. 5,6 Millionen Euro kostete der Bau samt Inventar. Es flossen 1,25 Millionen Euro an staatliche Zuwendungen in das Projekt. Nicht zuletzt ermöglichte eine großzügige Spende des Unternehmers Burkhart Grob, der heuer verstarb, die Realisierung der Technikerschule. Hier wird nicht nur eine duale Ausbildung angeboten, sondern auch berufsbegleitende Weiterbildungen.

Franz Josef Pschierer informiert sich in der Technikerschule Mindelheim. Foto: Landratsamt Unterallgäu

Technikerschule bereichert das Unterallgäu um attraktives Bildungsangebot

„Heuer im Juli kam die Zusage von Kultusminister Ludwig Spaenle. Im September startete bereits der erste Jahrgang mit zwölf Schülern“, so Landrat Hans-Joachim Weirather. Landtagsabgeordneter Franz Josef Pschierer erinnerte dabei daran, wie hart Schulleiter und Kommunalpolitiker für die Zweizügigkeit kämpfen mussten. Es habe sich aber gelohnt: Die Schule stelle vor allem für das Unterallgäu eine Bereicherung dar.

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Franz Josef Pschierer informiert sich in der Technikerschule Mindelheim. Foto: Landratsamt Unterallgäu

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