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Schwabenbund liefert Synergieeffekte für Politik und Wirtschaft
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Schwabenbund e.V.

Schwabenbund liefert Synergieeffekte für Politik und Wirtschaft

Teilnehmer des Lenkungskreises. Foto: Schwabenbund e.V.

Erstmals seit der Gründung des Schwabenbundes kam der Lenkungskreis Regionalmanagement zusammen, um die aktuellen Projektstände zu diskutieren. Das Gremium begleitet, steuert und überprüft die Arbeiten innerhalb der durch das Regionalmanagement Bayern geförderten Projekte.

von Simon Mayer, Online-Redaktion

Neben Vorstand und Geschäftsführung des Schwabenbundes nahmen Vertreter der Allgäu GmbH, der Bayerischen Staatsregierung und der Regierung von Schwaben am Lenkungskreis teil. Der Sprecher des Schwabenbund-Vorstandes, Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt, stellte bei seiner Begrüßung die Teilnahme von Schwabens Regierungspräsident Karl Michael Scheufele als besondere Würdigung für den Schwabenbund-Lenkungskreis heraus. Dieser zeigte sich hocherfreut über den ersten offiziellen Kontakt zum Schwabenbund: „Der Schwabenbund ist eine hervorragende Plattform, um die weitere länderübergreifender Vernetzung in der Region voranzubringen“, so Scheufele. Diesen Ansatz griff auch Gerhard Pfeifer, stellvertretender Präsident der IHK Schwaben und Vorstand im Schwabenbund, auf. In seinen Ausführungen zu den Zielen und Strategien des Schwabenbundes betonte er besonders: „Um uns Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir uns zusammenschließen und Interessen wie auch Kräfte bündeln.“

Mit diesen Projekten sollen die Ziele erreicht werden

Fünf der Projekte befinden sich in der Startphase. Sie gelten als wesentliche Instrumente um diese Ziele zu erreichen. Aus Mitteln des bayerischen Regional-Managements werden die Projekte co-finanziert. Drei Jahre lang fördert die Bayerische Staatregierung diese Schwabenbund-Tätigkeiten mit insgesamt 300.000 Euro. Geschäftsführer und Regionalmanager Werner Weigelt informierte die Lenkungskreis-Mitglieder über die einzelnen Projektzwischenstände und die geplanten nächsten Schritte. Nach Aussagen von Weigelt haben sich bereits die ersten Arbeitskreise gebildet. Speziell die beiden Verkehrsprojekte Schwabenbund-Services und Schwabenbund-Ticket befinden sich laut Weigelt in einem fortgeschrittenen Entwicklungsprozess. In den weiteren drei Leitprojekten des Schwabenbundes laufen aktuell die Startvorbereitungen: So steht als nächstes der Austausch mit den Rektoren und Präsidenten der Hochschulen und Universitäten im Schwabenbund-Gebiet an. Dabei sollen Ideen für geeignete Kooperationsmodelle zur stärkeren Vernetzung und besseren Darstellung des Studienangebotes gefunden werden. Damit wird besonders auf die Herausforderung eingegangen, die Bildungsregion attraktiver zu gestalten. Außerdem wird in den Bereichen Gesundheitsversorgung sowie den Themenfeldern Kunst und Kultur nach weiteren sinnvollen Vernetzungen gesucht.

Aufwärtsentwicklung beeindruckt Lenkungskreis

Der Lenkungskreis zeigte sich beeindruckt vom Fortschritt der einzelnen Projekte. Es bestand die einhellige Meinung, dass der Schwabenbund auf einem sehr guten Weg sei und spürbar Fahrt aufnehme. Dabei ergänzte Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm und ebenfalls Vorstandsmitglied, dass die Projektliste noch weitreichender sei: „Mit dem Aufbau von staatlich geförderten Wissenstransfer-Netzwerken im Schwabenbund-Gebiet, die die gewinnbringende Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft verfolgen, können wir die Region noch mehr stärken und zusammenbringen“. Diesen Ansatz nahm auch Vorstandsmitglied und OB der Stadt Kempten, Thomas Kiechle, in seinem Schlusswort auf: „Der Mehrwert des Schwabenbundes mit seinen unterschiedlichsten Projektinhalten liegt in den Synergieeffekten für unsere Politik, Wirtschaft und weiterer Akteure wie beispielsweise die Innovationsregion Ulm oder die Allgäu GmbH“.

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